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Statische Seiten mit Movable Type

Ich blättere gerade die Dokumentation von Movable Type durch. Dort steht:

»The static page publishing model provides a number of important advantages. Static pages are significantly more scalable and less resource intensive, once created. This model offers a great deal of flexibility when working with standard webserver-based dynamic page generation technologies (e.g. PHP or server-side includes) and also allow you to easily publish content to multiple or remote locations with standard synchronization tools.« (Hervorhebung von mir.)

Heißt das tatsächlich, ich kann meinen Movable Type Server als Redaktions­server zum Beispiel bei mir zu Hause auf dem Desktop hosten (evtl. mit DynDNS) und die statischen Seiten beim Spielzeugprovider ablegen? Und wenn ja, hat jemand von Euch da draußen so etwas schon probiert?

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6 Kommentare

  1. “also allow you to easily publish content to multiple or remote locations with standard synchronization tools.” (Die Hervorhebung ist nun wieder von mir.)

    Wenn ich das richtig verstehe, bedeutet das, dass MT eben nicht eine derartige Funktion bietet, sondern dass man mit FTP oder anders die Seiten hinkopieren kann, wo man will. Was schon erheblich weniger spannend klingt, finde ich,

  2. LH sagt:

    Falls der Stratoaccount SSH Zugang hat, und dort rsync verfügbar ist, ist der Unterschied ein Einzeiler.

    rsync -avz -e ssh mein/pfad/local/ meinuser@stratoserver:/pfad/auf/dem/server

    Wenn man auf dem Stratoserver (davon gehe ich aber aus) einen public key hinterlegen kann, dann ist das ganze auch gleich ohne passwort möglich (wenn man will).

  3. dieter sagt:

    Mensch Kantel, ist das wirklich Neu für Dich? Oder stehst Du unter Narkose oder gab es irgendwo billig Wein von dem Du zu viel probiert hast?

    Wie lange gibt es MT eigentlich schon, dieses Gewusel aus Perl, PHP und Javascipt? Irgendwo in den Kantel’schen Kommentaren habe ich bereits geschildert was MT kann und was nicht. Der Peter von I. hat es meines Wissens auch schon getan und ein Dritter glaube ich auch.

    Ja, es können staitische Seiten erzeugt werden. Die kommen aber alle aus einer Datenbank, wie zum Beispiel MySQL. Klar, per ftp oder sonstwas können die auch auf den Mond geschickt werden, gäbe es dort einen Hoster.

    Natürlich gibt es dann keine Kommentarfunktion. xmlrpc geht natürlich auch nicht und ein paar andere Sachen funktionieren auch nicht. Aber wozu sollte ich mir den Aufwand der Installation leisten, wenn ich statische Seiten mit anderen Tools auch wesentlich schneller und einfacher machen könnte.

  4. Jan sagt:

    Mit nahezu jedem CMS (sogar WordPress) kann man statische Seiten erzeugen – wenn man auf Gimmicks wie diese Kommentarfunktion verzichten kann.

    Einfach ein “wget –mirror” auf den Server loslassen und die Dateien dann per rsync auf den Server schieben (statt rsync/ssh gibt auch Sync-Programme für FTP).

    Oder man benutzt gleich ein CMS, welches per FTP veröffentlichen kann *hust*..*hust* :)

    Jan

  5. Paul sagt:

    A propos Spielzeugprovider — habe dortiges “CMS” namens LivePages mal ausprobiert (für einen kleinen Verein) und finde das Handling und die Funktionalitäten trotz anfänglicher Skepsis sehr gut. Erzeugt auch statische Seiten :-)

  6. LH sagt:

    “Einfach ein “wget –mirror” auf den Server loslassen”

    Naja, das kann man bei kleinen seiten machen, bei größeren ist es die Hölle. Ein gutes CMS baut nur die Seiten neu, und kopiert die Daten, welche wirklich Änderungen erfahren haben.
    Ein gutes System vermeided es ungeänderte Seiten neu zu erzeugen. Bei wget -mirror wird hingegen durchaus eine hohe Last erzeugt. Das kann eine weile dauern.

    “(statt rsync/ssh gibt auch Sync-Programme für FTP).”

    Das stimmt, allerdings ist rsync weit schneller. Ich synce oft Server mit hundertausenden Dateien (manche auch mit Millionen), da lernt man rsync zu schätzen. Auch bei vielen Ordnern ist ein FTP sync sehr langsam. Nur wenn man wenige Dateien in wenigen Ordner hat, ist ein Sync via FTP erträglich. Rsync ist einfach wesentlich besser darin den initialen Ordner-/Dateiabgleich durchzuführen :)

    Das ist zumindest meine Erfahrung.

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