Während ich mir in Jena auf einem 3D-Workshop die Zeit vertrieb, hat Google eine neue Programmiersprache für Abenteuerlustige auf den Markt geschmissen. Go heißt das Kind, das ganz offensichtlich C und Pascal zu seinen Eltern hat. Zwar besitzt es klassenähnliche Packages mit privaten Variablen und Methoden, jedoch keine Vererbung und damit keine Typhierarchien. Dafür besitzt die Software aber einen Garbage Collector, das muß man nicht mehr, wie in C oder C++ mühsam und fehleranfällig von Hand erledigen.
Google stellt Entwicklungsumgebungen für die Intel-Varianten von Linux und MacOS X sowie eine ARM-Version für Linux bereit, jedoch nur in Form von Quellcode. Nach dem Auschecken aus dem Mercurial-Repository müssen Interessierte ihn übersetzen, wozu neben dem gcc auch der Parser-Generator bison erforderlich ist. Auf MacOS X sind die nötigen Werkzeuge in Apples Xcode enthalten.
Ich selber nehme eine Programmiersprache ja erst dann ernst, wenn sie es möglichst einfach erlaubt, wenigstens primitive graphische Ausgaben in einem Fenster zu tätigen. Dafür scheint man momentan bei Go noch auf die darunterliegenden C-Bibliotheken angewiesen zu sein. Doch warten wir ab …
In meinem Wiki habe ich ein paar Links zu Googles neuer Programmiersprache gesammelt. [heise developer news, Peter van I. per Email]































