Nachdem das Update auf WordPress 2.8.6 selbst von meinem persönlichen CERT dringend empfohlen wurde, da die alte Version es einem Angreifer unter Umständen ermöglichen soll, eigenen PHP-Code auf dem Server auszuführen, habe ich trotz einiger Bedenken das »automatische Update« gestartet. Und was soll ich sagen? Es klappte wieder nicht! Und nach dem darauffolgenden manuellen Update habe ich wieder die Fehlermeldung in meinem Admin-Interface: »Ein automatisches Update konnte nicht beendet werden – Bitte starte das Update jetzt erneut.« Ich werde mich hüten …
Meine Unzufriedenheit mit WordPress steigt. Ich werde mich wohl auch verstärkt nach Alternativen umsehen müssen. Schließlich will ich einfach nur ein funktionierendes Weblogsystem und nicht eins, mit dem ich im Monatsrhythmus stundenlang mit Update-Feinheiten beschäftigt bin. Bloggen ist mein Hobby, nicht meine Passion. Und mein Geld verdiene ich woanders (und das kostet Zeit), daher habe ich keine Lust, mich mit fehlerhaften Updates rumzuschlagen. Und es ist mir völlig egal, ob der Fehler beim Spielzeugprovider und seiner miserablen Datenbank (was ich nicht ausschließe) oder bei WordPress (was beim letzten Mal der Fall war) liegt.
Vielleicht verheirate ich einfach mein Wiki mit meinem Weblog (und mache so ein Bliki daraus). Das speichert seine Daten in flachen Textdateien und die Updates kommen nicht so häufig (etwa jedes halbe Jahr) und funktionieren dafür dann aber auch zuverlässig. Ich denke darüber nach …












leidige geschichte und ich kann nachvollziehen dass das frustriert. meine wordpress-updates laufen immer und automatisch ohne jede art von fehler. vielleicht “einfach” den provider wechseln.
…saugt Esel! “… kicks ass” ist eigentlich eine positive, anerkennende Äußerung. Und die wird mir diese Tage nicht über die Lippen kommen, obwohl es ja gar nicht WordPress ist, was mir Ärger macht, sondern mein Spielzeughoster, dessen Backup nach einem (von mir vermuteten, aber vom Support bisher verschwiegenen) Festplattencrash nicht ganz so ist, wie ich erwartet hatte, weshalb ich mir mein WordPress jetzt manuell wieder zusammenbasteln muss.
Oder eben auch nicht, denn: Vielleicht ist es ja Zeit für einen Umstieg.
@Steve: Nee, Weblogsoftware wechseln ist einfacher und geht schneller …
Die Administration des Blogs war der Grund für mich, bei WordPress.com zu bloggen. Du hast es schön auf den Punkt gebracht: „Bloggen ist mein Hobby, nicht meine Passion.“
für die zukunft aber ist es weniger frustrierend mit aufwand den kern des übels zu entfernen, sprich auszuwechseln (stichwort: speilzeugprovider). man wechselt ja auch nicht den geldbeutel, nur weil da immer zu wenig geld drin und es eben bequemer ist als sich einen neuen arbeit- oder auftraggeber zu suchen;]! und ja, es einfacher hirschledergeldbörsen zu benutzen, eidiweil nutzen die sich nicht so schnell ab in der hosentasche. viel erfolg beim “drüber nachdenken”;]!
@steve: Der Schockwellenreiter funktionierte über Jahre bei Strato ohne Probleme. Probleme traten nur auf, wenn ich versuchte, ihn dynamisch zu machen: 2000/2001 bei EditThisPage (mit Manila), Okotber 2003 bis Februar 2005 bei 1&1 (mit COREblog — einer Zope-Applikation) und eben in diesem Jahr bei Strato (mit WordPress). Du siehst, ich habe schon mehrere Provider versucht und glaube daher nicht wirklich, daß ein Providerwechsel das Problem löst.
Was bei Wordpress bisher immer problemlos funktioniert hat (immerhin seit fast 4 Jahren), wenngleich vielleicht etwas “old School”: das schlichte FTP-basierte Update wie in Zeiten vor dem Automatik-Unsinn. Auch in Zeiten von Web-Zwo-Null muss man ja nicht alles via Browser erledigen. Es wäre besser gewesen, die Zeit für die Entwicklung des automatischen Updates in andere Ecken des Projekts zu investieren – zu tun gäbe es genug.
http://en.wikipedia.org/wiki/Bliki
Wie wär denn ein schlichtes Shell-Skript, das via ncftp die aktuellen wordpress-Dateien hochlädt? Das praktiziere ich seit einiger Zeit: Wordpress herunterladen, entpacken, per Shell-Skript wieder zum Provider hochladen, das war’s.
@Jörg: Wie wäre es zur Abwechslung mit einem kleinen Provider? Schau doch mal in mein Impressum.
Das automatische Update klappt eben nicht unter allen Serverumgebungen. Das ist nicht die schuld von WordPress.
Und bezüglich der Fehlermeldung: Die Datei .maintenance im WP Stammverzeichnis löschen.
solange die meisten anderen systeme nicht mal auf ordentlichen providern ein automatisches update anbieten, ist es etwas unfair, wp dafür zu kritisieren – niemand wird gezwungen, das webupdate zu verwenden.
entweder zu einem fähigen provider wechseln, oder wie in der guten alten zeit (und bei fast allen anderen blogsystemen) ein manuelles update ausführen.
ich kann das geäußerte unbehagen wegen des stresses, den ein providerwechsel mit sich bringt, gut nachvollziehen. die umzieherei nervt natürlich und auch ich schrecke bisher davor zurück.
seit ich jedoch im sommer begonnen habe, die ersten schritte mit WordPress zu machen und eigentlich vorhabe, meine bisherige statische website mittelfristig komplett auf blog-beine zu stellen, denke ich jedoch immer öfter darüber nach zu wechseln.
auch ich bin momentan noch bei Strato und habe exakt die gleichen probleme mit dem update, wie hier von Jörg beschrieben. außerdem empfinde ich die reaktionszeit beim aufruf meiner WordPress-seiten (ganz im gegensatz zu den bestehenden statischen seiten) vom ersten tag an als eigentlich unzumutbar langsam – was ja vermutlich nur an der vergleichsweise angsamen arbeit der Strato-datenbanken liegen kann. ich bin mir daher relativ sicher, dass man anderswo fürs gleiche (oder weniger) geld – und ich habe bei Strato nicht dass billigste “Paket” – bessere leistung bekommen kann.
nun ja, der geist ist ja fast schon willig…