Burks zitiert Jeff Jarvis (und andere) über Hyperlinks und die erneuten Versuche von Old Media, Inhalt hinter Bezahlwänden zu verstecken:
Für netzaffine Webgrößen wie Jeff Jarvis ist dieses Vorhaben glatter »Selbstmord«, weil Content hinter Gittern abgeschnitten ist von jeglicher Google-Suche und Verlinkung. »Durch die Weiterverbreitung verleiht die Link-Economy dem Content erst einen Wert. Die Inhalte hinter Bezahlwände zu verstecken, ist, als würde man sich vom Internet lossagen«, schreibt er in seinem Guardian-Blog. Eine These, die Journalisten nicht gefallen dürfte: Wer verleiht hier dem Content den Wert? Doch wohl der klassische Journalist, der entscheidet, was die Leser wissen sollten, oder? »Nein«, sagt Roy Greenslade, Medienkommentator des Guardian, »vorbei die Zeit als eine elitäre Minderheit wie sekulare Priester agieren«. Das Netz ermöglicht neue Formen des kollaborativen Journalismus, der das Wissen und die Meinung der User miteinbezieht.
Die Links mußte sich Burks selber suchen (eine Mühe, die ich auch oft auf mich nehmen muß — von wegen Copy & Paste-Blogger), weil auch die Print-Journalisten der Online-Ausgabe von Horizonte.at in ihrem sonst sehr lesenswerten Artikel natürlich den Link scheuen, wie der Teufel das Weihwasser (nein, der eine Alibi-Link zählt nicht).
Und das Links konstituierend für das Web sind, predige ich schon seit Jahren. [Burks' Blog]
































Wie Links den Content aufwerten…
[...] Eine coole Bezeichnung dieser Denkweise hat Björn Sievers gefunden: Er spricht von der so genannten Link-Ökonomie. Ob sich diese jemals prächtig entwickeln kann, ist jedoch fraglich. Die großen Verlage [...]…