Ende der 60er Jahre lasen wir tagsüber Marx und Engels, diskutierten Lenin und Luxemburg, machten Versuche über eine Theorie des Spätkapitalismus … aber abends saßen wir im Programmkino unserer Wahl und sahen zum x-ten Mal, wie Brigitte Bardot und Jeanne Moreau ganz ohne Theorie, aber mit viel Spaß, Liebe und Sex, eine Revolution inszenierten (und dabei nebenher noch den Striptease erfanden). Louis Malle hatte mit seiner Westernparodie Viva Maria! 1965 die perfekte Revolutionsoperette gedreht.
Warum ich das heute hier schreibe? Nun, Brigitte Bardot, die Frau meiner spätpubertären feuchten Träume wird heute 75 Jahre jung. Sie ist blond und hat daher in ihrem Leben nicht immer klug gehandelt und sicher auch nicht immer die besten Berater gehabt. Aber sie hat mir — und vielen anderen auch — viele vergnügte Kinostunden geschenkt. Daher auch von hier einen herzlichen Glückwunsch.































