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Backbord, steuerbord oder achtern?

Ich habe einer Journalistin vom Tagesprügel ein paar Fragen beantwortet. Und sie hat diese Antworten in einem Artikel zur Piratenpartei und der Jungen Freiheit verbraten. Doch lest selber

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9 Kommentare

  1. Jan sagt:

    Hatte nicht die SPD der “jungen Freiheit” auch Interviews gegeben?

    Ich habe Popps Interview gelesen und nichts daran aussetzen können.

    Die junge Freiheit mag rechtsgerichtet sein, aber sie ist nicht so rechts wie die Schillpartei es war – und die lag über 18%!

    Wenn man gegen rechts ist darf man nicht wegschauen, weglaufen, ignorieren und Verbotsanträge stellen. Man muss die NPD vorne hinstellen und mit dem Finger drauf zeigen. Aber bis das jemand kapiert fließt wohl noch reichlich Wasser die Elbe runter…

  2. Zappes sagt:

    Eine Sache ist mir unklar: Was ist böse daran, wenn man den Rechten auf Nachfrage erzählt, was man denkt? Wenn die Piraten auf ihrer Website ein Interview mit den jF-Leuten veröffentlichen und ihnen somit die Gelegenheit zum Absondern irgendwelchen Krampfs geben würden, wäre das sicher sehr fragwürdig – aber so?

    Wenn man nicht mit den Rechten reden oder ihnen etwas erzählen darf, ohne plötzlich als unmöglich zu gelten, wie soll man ihnen denn dann begegnen? Mit Gewalt? Wohl kaum. Insofern würde ich Interviews gemäßigter Kräfte in rechten Publikationen sogar generell begrüßen.

  3. Carl Schmitt sagt:

    “Jörg Kantel, einer der bedeutendsten Blogger Deutschlands und Mitglied der Piratenpartei, fordert hingegen radikal den Rücktritt Popps: „Wer in Deutschland politisch tätig sein will, der muss wissen, um was für eine nazistische Schmierenpostille es sich bei der ‚Jungen Freiheit’ handelt“, schreibt er.”

    Leidet einer “der bedeutendsten Blogger Deutschlands” etwa auch an der von Jürgen Elsässer diagnostizierten “Gehirnfäule”? Den Verdacht habe ich schon länger…

    http://tinyurl.com/kkzs36

  4. Ede sagt:

    @ “Carl Schmitt”
    Es muss jeder selbst wissen, mit welchen Namen er sich schmückt.

  5. Petersen (US) sagt:

    @Ede:
    Nomen est omen. Bei diesem Namen, wäre Zustimmung eine Beleidigung (so er denn selbstgewählt ist).
    Interessant auch der Link, den er ausgegraben hat. Mit neoliberalen Freunden des Eigentums überzeugt man den Schockwellenreiter bestimmt.

  6. Petersen (US) sagt:

    Mit Namen meine ich nat. C. Schmitt und nicht Ede.

  7. vio sagt:

    Man spricht nicht mit “dem Feind”. Eigentümlich antiquierte Auffassung. Sind wir noch im Krieg?
    Es ist doch eher so, dass die Hauspostillen dem politischen Gegner eher Redeverbot auferlegen, oder hat Lafo schonmal ein Interview zur Verbreitung seiner Ideen in der Bl..d bekommen?

    Deshalb sollten sich die eher die Rechten beschweren, dass ihr Intellektuellen-Schinken Ideen einer Partei verbreitet, die Staatsauthorität ablehnt.

    vio
    (kein Pirat)

  8. Wo die Piratenpartei steht, wurde gestern klar, als wir zusammen mit Angelika Beer am wohl traurig-berühmtesten Naziclub Nordeutschlands, dem “Club88″, gemeinsam ein Zeichen gesetzt haben.

    Mit einem Reverse Graffiti direkt vor dem Eingang des Naziclubs (s.a. http://www.flickr.com/photos/wolfgangdudda/3951752326/ ) und dem gemeinsamen Statement von Angelika Beer, Vorsitzende “Bündnis gegen Rechts” und mir (s.a. http://www.youtube.com/watch?v=LC9d4oGY1lk), dem das Video mit dem Making-Of noch folgen wird, wurde mutig und kreativ klargestellt, wo der Hammer hängt!

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