Jetzt kommen die Politiker auf eine neue alte Idee: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sollen die S-Bahn übernehmen. Fordert der SPD-Verkehrs»experte« Christian Gaebler. Das hatten wir doch schon einmal — zumindest in Westberlin. Von 1984 bis 1994 gehörte der Westberliner Teil der S-Bahn zur BVG, weil die Reichsbahn der ihr von den Allierten auferlegten Betriebspflicht nicht nachkam. Und die S-Bahn war damals gar nicht so schlecht damit gefahren. Ich verstand schon damals die Rückübertragung an die Deutsche Bahn nicht. Sie war weder wirtschaftlich noch sinnvoll, besser wäre es gewesen, auch den Ostberliner Teil der S-Bahn in die Hand der BVG zu legen. [Spiegel Online, mit Video]
Aber ich befürchtem daß dann die gleichen Verkehrs»experten« die Privatisierung der BVG fordern. Und dann fängt der Schlamassel wieder von vorne an.
Und wo wir gerade dabei sind: Im Einigungsvertrag war festgelegt worden, daß das S-Bahn-Netz wieder auf den Stand von vor dem Mauerbau ausgebaut wird. Wollte ich nur mal daran erinnern. Denn das ist noch lange nicht der Fall. Vor allem fehlt mir der Streckenabschnitt nach Stahnsdorf und der Stummel nach Kleinmachnow.












