Sie können es einfach nicht: Der Ausbau der Europeana, Europas digitaler Bibliothek, wird vom altertümlichen Urheberrechtsschutz massiv behindert. Die EU-Kommission will nun eine Reform für einen einheitlichen Rechtsrahmen: »Die Mitgliedstaaten müssen aufhören, andere Kontinente um ihre Fortschritte zu beneiden und endlich selbst ihre Hausaufgaben machen.« Derzeit umfassen die Bestände hauptsächlich digitalisierte Bücher, die gemeinfrei sind, also nicht mehr unter das Urheberrecht fallen. Aus rechtlichen Gründen kann die Europeana vergriffene Werke, die etwa 90 Prozent der Bücher in Europas Nationalbibliotheken ausmachen, nicht digitalisiert anbieten. [Golem.de]































