Halina Wawzyniak, ihres Zeichens stellvertretende Parteivorsitzende der Linken und Direktkandidatin für Friedrichshain-Kreuzberg will nicht nur mit dem Arsch in der Hose in den Bundestag, sondern auch Amazon das Bücherempfehlen verbieten: »Ich glaube nicht, daß wir das Internet zunächst als Gefahr sehen. Allerdings sind Datenschutzbestimmungen notwendig, um zu verhindern, daß man beispielsweise beim Bestellen bei Amazon Hinweise erhält, was andere Nutzer auch bestellt haben und was ich vielleicht noch alles bestellen sollte.« Hat sie keine anderen Sorgen?

































Eventuell ist das ja ein extrem laienhafter Versuch gewesen, das Thema “Nutzung von persönlichen und Konsumentandaten zur Erstellung von Persönlichkeitsprofilen” anzusprechen.
Die Arsch-Werbung bei uns vorm Haus finde ich knorke, diese Äusserung hingegen äusserst blöd. Mir scheint, die Linkspartei hat da ein ganz grundsätzliches Problem mit dem Internetz – erinnere mich diesbezüglich an die Wikipedia-Sache vor einer Weile. Haben die niemanden, der sich damit auskennt?
nö, die linke hat kein grundsätziches problem mit dem internet, sondern wie überall tummeln sich auch leute die nichts davon verstehen. halina wawzyniak gehört zu denen, die was davon verstehen, sie thematisiert eine aus meiner sicht berechtigte datenschutzproblematik, leider etwas unglücklich ausgedrückt – aber der text beruht auf einem echten interview und nicht auf einer schriftlich formulierten stellungnahme.
der wikipedia-sperrer gehört zu denen, die nichts davon verstehen, aber er wird dem nächsten bundestag auch nicht mehr angehören, weil die mitglider der linken (wohl auch wegen der wikipedia-geschichte) das nicht wollten…
(bekanntere) leute die sich da auskennen sind z.b. jan korte oder petra pau.
[...] link is being shared on Twitter right now. @xberg said Technorati: Die Linke und das Internet, absolut [...]
Warum sollten sie denn auch Ahnung vom Web haben? Ihre Wähler haben sie doch auch nicht.