Und womit? Mit Recht! (Auch wenn ich manche andere Mahnung des GNU-Gurus für eher penetrant halte.) [Golem.de]
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Kategorien: Netzpolitik.
Tags: GNU · Mono · Open Source · OSF
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Dazu fällt mir das ein:
http://xkcd.com/225/
Aber ja, MS nachlaufen ist net unbedingt eine gute Idee. Man ist immer weit hinten nach. Leider hat die Open Source Community nix mit dem man .Net so richtig Paroli bieten kann. Es gibt Java und es wird bald Parrot geben. Aber die eine Monster Plattform in der alles zusammen kommt (implizite Sprachbindings) und so funktionale Sachen wie LINQ gibts sonst leider nicht. Und dann hat C#/.Net noch einen Designfehler: (hab jetzt leider den Link nicht parat, es geht jedenfalls um die Kombination von Mehrfachvererbung und *nicht*-Typeerasure bei Generics).
Oh Mann, dieses Gezeter über Mono geht mir sowas von aufn Sack! (Tschuldigung)
Es wird doch niemand GEZWUNGEN, sich Mono zu installieren oder damit zu arbeiten. Wenn man es nicht will, Paket abwählen, und gut ist. Ich persönlich arbeite mit’m .Net 3.5 und würde das nicht wirklich gegen Mono eintauschen (ersteres funktioniert wenigstens anstandslos und ohne Krücken). Ich halte die Kritik von Herrn Stallman für seine übliche Anti-M$ Paranoia. Interessanterweise hört man aus seiner Richtung gar nichts über Google, ein Unternehmen das ich für wesentlich bedenklicher als M$ halte.
@C# Programmierer
“Es wird doch niemand GEZWUNGEN, sich Mono zu installieren”
Eben da liegst du falsch. Unter einigen Distries gehört es zum Standardpaket, und nicht überall kannst du es schon bei der Installation entfernen. Zudem nervt es Müll jedesmal nach einer Rechnerinstallation zu entfernen.
Mono hat nichts in einer Linux Distrie Defaultinstallation zu suchen.
“ein Unternehmen das ich für wesentlich bedenklicher als M$ halte.”
Google ist auch nicht unbedenklicher, aber sie benehmen sich nicht ansatzweise so schlimm wie MS. Google ist wesentlich aktiver bei offenen Projekten, beteiligt sich in mehr Standardisierungsgremien, gibt mehr Quellcode frei und ist auch allgemein kulturell ganz anders eingestellt.
Sicherlich ist Google kein Unschuldslamm, deren Ruf als Datenkrage ist nicht ganz zu unrecht da, allerdings ist Microsoft da genauso schlimm. Wenn man Google als Datenkrage bezeichnet, muss man es bei MS auch tun.
Es wäre töricht, in Linux auf Mono verzichten zu wollen – egal was ein Herr Stallman dazu sagt. Es gibt sehr viele geniale OpenSource-Projekte rund um .Net/C# – NHibernate, StructureMap, Castle, ein ganzer Sack voll Unit-Testing-Frameworks – darauf in Linux zu verzichten, nur auf die wage Gefahr hin, MS könnte irgendwelche Ansprüche gegenüber Mono geltend machen wäre doch schon irgendwie etwas paranoid. Wenn Stallman sagt, “Installiert Linux aber bitte nicht Mono”, dann muss er auch dazu sagen: “Wenn ihr eine Moderne Programmiersprache/Entwicklungsumgebung/Runtime möchtet, dann nehmt halt MS Windows”.
Will man die Position von Linux gegenüber MS stärken, dann darf man nich aus lauter Ehrfurcht vor MS’s Patent-Portfolio auf soetwas wie Mono verzichten.