Es ist jetzt knapp einen Monat her, daß dieses Weblog zu WordPress gewechselt hat. Zeit für ein paar erste, unsortierte Erfahrungen.
- Es ist angenehm, daß Änderungen sofort wirksam sind und man nicht erst wieder eine ganze Anzahl von Seiten (Startseite, Kategorienseiten, Archivseiten, RSS) neu herausrendern muß (wie bei meiner alten, statischen Version), nur weil man einen Tippfehler entdeckt hat.
- Der Spielzeugprovider hält durch. Die Seiten werden erstaunlich schnell herausgerendert — ich hatte Schlimmeres befürchtet. Lediglich ein- bis zweimal am Tag gönnt sich Strato eine Denkpause von bis zu drei Minuten. Ich weiß nicht, ob sich da gerade die Datenbank reogarnisiert oder was da sonst los ist — die statischen Seiten und auch mein Wiki (benutzt keine Datenbank) werden in dieser Zeit anstandslos ausgeliefert. Aber solange es nicht schlimmer wird, kann ich damit leben.
- Mir fehlen natürlich noch viele der kleinen Helferlein, die mir in meiner Frontier/UserTalk-Lösung das Bloggen vereinfacht hatten. Aber ich denke, je mehr ich in WordPress einsteige, desto mehr kann ich auch diese Helferlein entweder unter den vorhandenen Plug-Ins finden oder selber schreiben.
- Es hat mir sehr gefallen, daß ich dieses Blog notfalls auch von meinem iPhone aus füttern und sogar administrieren kann. Das ist nicht sehr komfortabel, aber es geht.
- Der Kommentarspam hält sich in Grenzen, da ich die Erstkommentare manuell freischalte (wer schon einmal freigeschaltet wurde, dessen Kommentare erscheinen sofort). Ich bin relativ großzügig mit der Freischalterei, einige Kommentare waren aber schon grenzwertig (nicht inhaltlich, sondern der darin vorhandene Rücklink). Daher werde ich das »nofollow« in den Kommentaren erst einmal beibehalten.
- An dem Layout werde ich sicher noch ein wenig basteln, aber momentan sehe ich keine Veranlassung, an der Grundstruktur etwas zu ändern.
Im Großen und Ganzen bin ich also zufrieden und bereue den Schritt bisher nicht. Hoffen wir, daß es so bleibt.
Der Monatsrückblick WordPress gibt mir natürlich die Gelegenheit, einmal wieder auf mein Buch Per Anhalter durch das Mitmach-Web hinzuweisen, in dem ich WordPress ebenfalls behandelt habe. Nur für den Fall, daß es jemand schändlicherweise noch nicht gekauft haben sollte — wie soll ich denn sonst reich werden?
































Ja, einen Monat WordPress und Peter van I. hat immer noch kein Account.
Setzt Du WordPress multi-domain ein? – Wahrscheinlich. Aber mit welcher der diversen Word Press Techniken, die dazu existieren?
@Frank: Noch ist der Schockwellenreiter mein einziges WordPress-Blog. Aber es ist abzusehen, daß irgendwann mein Agility-, Python- und Mathematikblog ebenfalls umziehen. Dann muß ich mir etwas überlegen.