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Daily Link Icon Dienstag, den 20. Januar 2009
Schäuble arbeitet weiter am Schnüffelstaat

Neues Gesetz sieht Surfprotokollierung vor: Datenschützer kritisieren einen neuen Gesetzentwurf von Bundesinnenminister Schäuble, der Anbietern von Webseiten erlauben soll, das gesamte Surfverhalten der Nutzer aufzuzeichnen. Selbst die umstrittene Vorratsdatenspeicherung sieht das nicht vor. [Golem.de]

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Musik zur Mittagspause

WikipediaLogo Eric Burdon sang 1990 Sixteen Tons, den von Merles Travis 1947 geschriebenen Protestsong aus den amerikanischen Kohlengruben, und gab ihm seine ursprünliche Bedeutung zurück:

I was born one mornin' and the sun didn't shine
I picked up my shovel and I walked to the mine
I loaded sixteen tons of number nine coal and
the straw boss said, »well bless my soul!«

You loaded sixteen tons, and what do you get?
another day older and deeper in debt
St. Peter, don't you call me, 'cause I can't go
I owe my soul to the company store

Denn Tennessee Ernie Ford machte 1955 daraus einen Country-Song für Trucker (und solche, die es gerne wären) und Ralf Bendix und Freddy Quinn verhunzten den Song in Deutschland zu einem Seemannslied (Sie hieß Mary Ann). [Alltägliche Wahrheiten]

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Suppenkasper

Beautiful Soup ist ein fehlertoleranter, in Python geschriebener HTML/XML-Parser. Er wird in der Hauptsache für quick and dirty Projekte, die Screen Scraping benötigen, eingesetzt. Testen!

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Mit Django auf Wolke 27

Pinax ist eine Sammlung von Modulen für das Python-basierte Webapplication-Framework Django, die die Erstellung von Social Network Sites vereinfachen will. Unter anderem sind Module für OpenID-Support, Passwort-Management, einem Twitter-Klon, Weblogs, Wikis und einer Photosammlung a la flickr vorhanden. James Tauber stellte Pinax in einem einstündigen Vortrag auf der DjangoCon 2008 vor:

Eine Demo-Installation ist Cloud27, wo Ihr die Leistungsfähigkeit der Module testen könnt. Sieht a) danach aus, als ob ich mich unbedingt endlich näher mit Django beschäftigen müsste und b) daß ich Pinax dann einem Test unterziehen werde.

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Wie frei darf die freie Meinung sein?

Ein wichtiger, notwendiger, ausführlicher und lesenswerter Artikel von Jens Berger über den vermeintlichen Skandal um die Chinaberichterstattung der deutschen Welle: »Die mediale Posse hinterläßt ein flaues Gefühl im Magen. All zu leicht lassen sich Journalisten und Politiker von interessengetriebenen Exilanten für ihre Ziele einspannen - vor allem dann, wenn diese Ziele weitgehend deckungsgleich mit ihren eigenen Zielen sind. Der Deutschen Welle ist vor allem vorzuwerfen, daß sie sich nicht offensiv vor ihre Mitarbeiterin gestellt und deren Recht auf freie Meinungsäußerung verteidigt hat.« Lesebefehl! [Telepolis News]

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Cyberpunk-Musikautomat

Diesen wunderbare 3D-Animation eines Musikautomaten hatte ich — glaube ich — schon einmal. Aber im Fernsehen wird schließlich auch alles wiederholt. Und Yahoo! liefert das Filmchen in einer etwas besseren Qualität als YouTube:

Eine im Netz grassierende Legende behauptet, daß diese Maschine tatsächlich vom Robert M. Trammell Music Conservatory in Kollaboration mit der Sharon Wick School of Engineering at the University of Iowa aus Traktor-Ersatzteilen der Firma John Deere gebaut worden wäre. Das ist jedoch nirgends belegt und der Film ist eindeutig eine Computeranimation. Und solange die Bälle, wenn sie die gleichen Saiten treffen, verschiedene Töne erzeugen, glaube ich das auch nicht. Grins [Peter van I. per Email.]

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Bloggen aus Krisenregionen

Weblogs als Alternative zu Massenmedien: Mit dem Gazastreifen tut sich die offizielle Berichterstattung sehr schwer. Die Israelis haben die Pressefreiheit stark eingeschränkt und lassen keine unabhängigen Journalisten ins Kriegsgebiet. Informationen kommen vor allem über bloggende Bewohner von Gaza nach außen. [futurezone.ORF.at]

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Flughäfen zu Bordellen

Da der Senat anscheinend immer noch keine Ahnung hat, was er mit dem Gelände des stillgelegten Flughafens Tempelhof anstellen soll, hat er zu einem Call for Ideas aufgerufen. 56 Ideen gingen ein, darunter der Vorschlag, auf dem Gelände ein riesiges Rotlichtviertel einzurichten. Der Columbia-Strip soll das Flugfeld mit den angrenzenden Stadteilen verbinden.

Stop

Puffs haben wir eigentlich schon genug im Flughafenkiez und ein attraktiveres Viertel ist der Kiez dadurch auch nicht geworden. Aber das solch ein Vorschlag tatsächlich ernst genommen wird, zeugt von der grandiosen Orientierungslosigkeit des Senats. [Photo: Gabi]

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Ich habe gelesen: Firmin

Book Cover Das Buch Firmin. Ein Rattenleben wurde mir von Gabi zu Weihnachten geschenkt. Es ist der Debütroman von Sam Savage, wenn man dem Photo auf der Umschlagklappe trauen darf, einem etwa 60- bis 65-jähriger Tischler, Fahrradmechaniker und Doktor der Philosophie. Das zeigt uns, daß es nie zu spät ist, gute Bücher zu schreiben. Denn Firmin ist wirklich ein gelungenes Buch über eine Leseratte im wahrsten Sinne des Wortes. Der Held der Geschichte beschreibt sein kurzes Rattenleben, in dem er nie die Bostoner Antiquariatsbuchhandlung in die er als jüngstes von 13 Rattengeschwistern hineingeboren wurde, wirklich verlassen hat. Die Handlung spielt etwa in den 1960er Jahren und mit dem Tod der Buchhandlung durch die Abrißbirne, die wie das ganze, etwas heruntergekommene, aber charmante Viertel einem Ideal eines modernen Boston weichen muß, stirbt auch Firmin.

Die Ratte hat sich bis dahin durch die gesamte Buchhandlung gelesen und gefressen, schwadroniert und träumt sich das Leben zurecht, wird enttäuscht und verletzt und steht doch wieder auf. Ein wenig erinnert sie an E.T.A. Hoffmanns philisterhaften Kater Murr, sie ist sozusagen das Pendant des Katers von der Beuteseite. Auch Hoffmanns alter ego, der Kapellmeister Johannes Kreisler tritt auf, hier in der Inkarnation des erfolglosen Schriftstellers und Weltverbesserers Jerry. Im Gegensatz zu Hoffmanns Roman kommunizieren die beiden jedoch miteinander, soweit wie eine Kommunikation zwischen Mensch und Ratte möglich ist.

Viel passiert eigentlich nicht in dem schmalen Bändchen, doch trotzdem ist es das ganze Leben. Die Sprache ist schnell, hektisch und bilderreich, dem kurzen Leben einer Ratte also durchaus angemessen und erinnert an die Poesie der WikipediaLogo Beat Generation. Das Buch ist witzig und traurig, charmant und frech, poetisch und chaotisch, also wunderbar und ein einziges Lesevergnügen. Allein um den Genuß des Lesens hätte ich gerne der Ratte ein längeres Leben gewünscht.

Auch die Gestaltung des nur etwas über 200 Seiten starken Buches ist überraschend liebevoll: Der Schutzumschlag wirkt vergilbt und eingerissen und der Buchschnitt besitzt eine Rattenzahnung. Und dabei ist es kaum teurer als ein Taschenbuch. Kaufen!

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