Päuschen
Die Kurzferien über die Feiertage sind vorüber. Daher halte ich am morgigen Donnerstag wieder meine Vorlesung an der FHTW Berlin. Und wie regelmäßige Leser des Schockwellenreiters wissen, hat auch in diesem Semester die Hochschulverwaltung meine Vorlesung auf Donnerstag in aller Herrgottsfrühe gelegt. Daher wird es morgen aller Voraussicht nach kein Update geben.
Damit Euch die Zeit bis Freitag nicht zu lange wird, präsnetiere ich Euch zum Abschluß noch einen zur Jahreszeit passenden Cartoon:
Betty Boop als Schneewittchen.
Die Folien stehen online (ein Klick auf das Flipchartsymbol oben startet die Show), müssen aber noch überarbeitet werden, was ich vermutlich erst heute Nacht schaffen werde. Außerdem gilt — wie immer — das gesprochene Wort und es kann sich noch alles ändern.
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Ein Anschlag auf die Panoramafreiheit
Die Geldgier der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten (SPSG) nimmt immer schlimmere Formen an. Erst »freiwillige« Eintrittsgelder für die von ihr verwalteten Parkanlagen und jetzt das: Photos von Parkanlagen können verboten werden. Wie aus einer jetzt bekanntgewordenen Entscheidung des Potsdamer Landgerichts hervorgeht (Urteil v. 21.11.2008 - Az.: 1 O 175/08), kann die SPSG Photos der von ihr verwalteten Parkanlagen verbieten. Photographen, die trotz Verbot kommerziell photographieren, verstoßen gegen die Eigentumsrechte der Stiftung.
Kann jemand die Stiftung und das Potsdamer Landgericht einmal daran erinnern, daß nicht sie, sonder wir alle Eigentümer dieser Parkanlagen sind (die Stiftung
finanziert sich zu 100 % aus öffentlichen Mitteln, das heißt, aus unseren Steuergeldern). Und wir wollen verdammt noch einmal photographieren und betreten, was uns gehört. Und die Urheber und Architekten dieser Parkanlagen und Schlösser sind alle über 70 Jahre tot, da greift wohl das Urheberrecht nicht. Außerdem waren die meisten von ihnen ziemliche Blutsauger, die die Gelder für ihre Grünanlagen und Bauten aus der Bevölkerung gepreßt haben.
Für diesen Griff ins Klo verleihe ich der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten die entsprechende Schüssel (feinstes Porzellan, weiß, ca. 40 cm, Anfang des 21. Jhdts.). Sie hat sie sich redlich verdient. [Golem.de]
[Update]: Bei heise steht es anders als bei Golem.de: Demnach hat nicht die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, sondern die Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten gegen die Photographen geklagt. Nachdem auch andere Quellen von der SPSG als Klägerin sprechen, habe ich den Text (und einen Link) entsprechend geändert. Die Schüssel geht also nach Potsdam statt nach Berlin. Ehre, wem Ehre gebührt. [Zebu]
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Das ist der Hafer- und Bananenblues
Äffle und Pferdle waren so etwas wie die Mainzelmännchen des SWR. Sie traten als Werbetrenner zur Auflockerung und Zuschauerbindung zwischen den Werbefilmchen auf. Zuerst stumm, später auf schwäbisch und manchmal auch gesungen. Eines ihrer großen Erfolge ist der Hafer- und Bananenblues:
Leider werden seit 2001 keine neuen Folgen mehr gedreht. Die vorhandenen Spots werden weiterhin im Werbefernsehen gezeigt, allerdings wegen der dadurch verlorenen Werbeeinnahmen immer seltener. Nun hat sich im Internet ein Fanclub gefunden, der verlangt: Rettet Äffle und Pferdle.
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Google Maps und das Google Web Toolkit
So langsam scheint das
Google Web Toolkit (GWT) auch für mich richtig interessant zu werden. Jüngste Entwicklung ist eine Google Map API für das GWT.
Und wer jetzt neugierig auf das GWT geworden ist: Für das — übrigens empfehlenswerte — Buch Das Google Web Toolkit: GWT von Michael Seemann gibt es ein Probekapitel online: Das Google Web Toolkit - eine Rundreise (
, 1,2 MB). Das dürfte den ersten Wissensdurst stillen. [Google Geo Developers Blog]
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Wer nicht funktional programmiert...
programmiert disfunktional. Eric Larson hat Haskell mit Python verglichen und dabie gleichzeitig eine Review des Buches Real World Haskell (RWH) geschrieben: »Other reviews of RWH have made the comparison of learning Haskell to learning Lisp. For many people, Lisp has historically been the language to help people expand beyond the traditional programmer thought process. RWH is able to provide a very similar experience along side a more accessible environment and active community. In addition to expanding your programming perspective, RWH gives you a definite direction towards writing real applications with Haskell. RWH provides obvious instructions on how to get started with Haskell, organize code and constantly provides direction on how to write good Haskell code.« Mir selber ist
Haskell ja immer noch ein wenig unheimlich (seltsamerweise vor allem wegen der fehlenden Klammern
) und außerdem scheint (immer noch) ein einfach zu installierender und zu nutzender Port für MacOS X zu fehlen. [O'Reilly Network]
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Flug durch eine Supernova
Ich sollte mich mal wieder häufiger auf die Seiten der NASA und verwandter Institute bewegen (und nicht erst durch dumme, weil nichtssagende Spargel-Online-Artikel darauf gestoßen werden). Dann findet man nämlich solch wunderbare Videos wie diese Tour durch die Supernova Cassiopeia A:
Und man entdeckt Podcasts wie diese, die über die Chandra-Mission (in HD) berichten. So stelle ich mir Wissenschaftsvermittlung vor. (Die im Spiegel-Artikel angesprochenen Videos gibt es übrigens hier — bei Spiegel ist man sich ja immer noch zu fein zum Verlinken.)
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Nach Hause telephonieren (mit Skype)
Neue Skype-Beta für MacOS X: Darin sind einige neue Funktionen enthalten, wie Skype Access, ein Pre-Paid-Service für öffentliche WLAN-Netze, und eine Desktop-Sharing-Funktion, mit der der Anwender anderen Nutzern den Inhalt seines Desktops anzeigen kann. Auch die Video- und Audioqualität wurde laut Skype verbessert. [futurezone.ORF.at]
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TYPOlight ist nicht TYPO3 leicht gemacht
Über TYPOlight hatte ich schon einmal berichtet. Das ist aber lange her und in der Zwischenzeit war der Entwickler auch weiterhin fleißig. Nicht nur, daß er das CMS ständig weiterentwickelt hat, sondern er hat auch ein Buch darüber geschrieben. Darin wird unter anderem noch einmal darauf hingewiesen, daß TYPOlight ist kein verschlanktes TYPO3, sondern ein eigenständig entwickeltes Web-CMS auf PHP und MySQL-Basis sei. Ich wollte es schon damals testen, hatte es aber nicht geschafft. Daher auch hier die Frage: Wie sieht es bei Euch da draußen aus? Irgend ein zufriedener oder unzufriedener Nutzer? [Noch einmal Peter van I. per Email.]
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Gut aussehendes Wiki
MindTouch Deki ist ein verdammt gut aussehendes Wiki, das im Grenzbereich zwischen Wiki und CMS wildert. Es gibt es als kommerzielle und als freie Open Source Version.
Es gibt eine große Liste von Erweiterungen, mit denen Ihr all die netten Web-2.0-Gadgets in dieses Wiki integrieren könnt. Mir fehlt momentan die Zeit für einen Test (und außerdem bin ich mit meinem DokuWiki mehr als zufrieden). Dennoch: Hat von Euch da draußen jemand das Teil schon ausprobiert oder gar im Einsatz?
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Yet Another Python GUI-Toolkit
uxPython (MPL-Lizenz) »is a cross-platform UI toolkit for creating stunning user interfaces. Built from the ground up to empower the developer to create widgets and interactions that are distinctive and easy to use. uxPython comes with many standard widgets while making custom widgets are easy.«
Die Widgets sehen eher nach Browser, denn nach Desktop aus, aber das ist der Trend der Zeit. Vielleicht wächst so zusammen, was zusammengehört.
Es gibt Packages für Windows und Linux. Ob das Teil auch wirklich unter MacOS X funktioniert, kann ich (noch) nicht beurteilen. [Peter van I. per Email.]
Still diggin'!
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