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Daily Link Icon Freitag, den 26. Dezember 2008
Weihnachtsthriller-Trilogie Teil 3: Die Auferstehung

Mit The Long Kiss Goodbye (USA 1996, deutscher Titel Tödliche Weihnachten) konnte ich mich nach dem ersten Sehen nur schwer anfreunden. Mittlerweile habe ich ihn mir aber wieder und wieder angeschaut und er ist zu meiner absoluten Nummer 1 in der Liste der Weihnachtsthriller avanciert.

Die Handlung: Die in einer Kleinstadt in Neuengland lebende Lehrerin Samantha Caine (Geena Davis) leidet seit einem Unfall vor einigen Jahren an Gedächtnis­verlust. Sie kann sich weder an den Unfall noch an ihr Leben davor erinnern. Bei der Vorbereitung zum Weihnachtsessen entdeckt sie ihre Fähigkeit, hervorragend mit dem Küchenmesser umgehen zu können, auch wenn sie es zielgerichtet an die Küchentür wirft. Sie glaubt daher, in ihrem vorherigen Leben Köchin gewesen zu sein und kommentiert ihre wiederentdeckte Wurftechnik lakonisch mit »Köche können so etwas«. Kurz davor war sie bei der Weihnachtsparade im Fernsehen zu sehen. Ein Gefängnisinsasse erkennt sie dort wieder. Er bricht aus und kommt in ihre Stadt, um Samantha zu töten. Samantha verteidigt sich erfolgreich und entdeckt weitere, bisher ungeahnte Kampfkünste.

Um etwas über ihr früheres Leben zu erfahren, hat Samantha schon seit Jahren den windigen Privatdetektiv Mitch Hennessey (Samuel L. Jackson) engagiert, der eher durch Zufall auf eine echte Spur stößt: Ein ehemaliger Agent klärt die beiden auf: Samantha heißt eigentlich Charly Baltimore und war einst eine für die Regierung arbeitende Killerin. Außerdem hätte sie ihren letzten Auftrag, in dem ein Kontaktmann »Dädalus« eine Rolle spielt, nicht beendet. Sie sollte einen internationalen Terroristen namens »Luke« töten. Zwischenzeitlich hatte es sich die CIA aber anders überlegt: Um gegen drohende Mittelkürzungen vorzugehen, inszenierten sie mit Hilfe von Luke und seinem Partner Timothy einen Anschlag auf das World Trade Center (der Film ist von 1996, wohlgemerkt) und versucht, mit einem weiteren Anschlag, der etwa 4.000 Menschen das Leben kosten und ebenfalls islamischen Terroristen in die Schuhe geschoben werden soll, seine Existenzberichtigung endgültig zu zementieren. Samantha/Charly ist als Mitwisserin eine Gefahr für diese Pläne und wird nun gnadenlos vom Geheimdienst und den Terroristen verfolgt. Nur Mitch steht ihr — erst widerwillig, dann aus erwachender Freundschaft — zur Seite.

Der Film handelt von der Auferstehung Samanthas als Charly. Nach jedem Anschlag auf ihr Leben, dem sie natürlich immer knapp entkommt, erwachen mehr und mehr ihrer alten Killerfähigkeiten zum Leben und sie schafft es immer besser, sich zur Wehr und ihre Gegner ausser Gefecht zu setzen. Der Film lebt von dieser Verwandlung Samanthas vom braven Hausmütterchen zur gnadenloen Killerin (die sich trotzdem Mutterinstikte bewahrt (dies ist schließlich ein amerikanischer Film)). Geena Davis spielt diese Rolle hervorragend und wurde dafür 1997 für den Saturn Award nominiert. Und die Story überzeugt, auch wenn sie stark an Robert Ludlums Die Bourne Identität erinnert. Und Samuel L. Jackson zeigt nach Pulp Fiction zum zweiten Mal, was wahre Coolness ist. Kurzum: Wenn Ihr ihn noch nicht habt, müßt Ihr diesen Film bei Amazon kaufen.

Und nicht nur ich tat mich anfangs schwer mit diesem Thriller. Heute ein Kultklassiker des Action-Kinos, der auch von Quentin Tarantino in seiner Racheoper Kill Bill mehrfach zitiert wurde, spielte er ursprünglich in den Kinos der USA nur 33 Millionen US-Dollar ein, hatte aber etwa 65 Millionen US-Dollar an Produktionskosten verschlungen. Wahre Größe zeigt sich eben oft erst beim zweiten Hinsehen.

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Posted by Jörg Kantel | Permalink | | |

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