Ich habe gelesen: Ruby on Rails 2
Ruby on Rails erfreut sich als Web-Framework ja ständig wachsender Beliebtheit. Leider hat sich das noch nicht bei den Spielzeugprovidern und Massenhostern herumgesprochen. Dort gibt es in der Regel noch keine Rails-Unterstützung. Daher ging mein erster Blick bei der Lektüre des Buches Professionelle Webentwicklung mit Ruby on Rails 2 auch gleich in den Anhang: Dort wurde nämlich die Installation unter MacOS X beschrieben (aber auch die Installation unter Linux und Windows). Auch sonst nahm ich erfreut zur Kenntnis, das die (wenigen) Screenshots in dem Band alle einen Apple-Browser (Firefox unter MacOS X) zeigten. ![]()
Im weiteren Verlauf meiner Lektüre überzeugte das Buch weiter: Es gibt erst einen Schnelleinstieg für die Ungeduldigen, danach werden langsamer und gründlicher die Grundlagen von Rails behandelt, inklusive Tests, Datenbank und Layout. Dann folgt der zweite Teil »Rails professionell einsetzen«, der sinnvollerweise mit einer Einführung in die Versionskontrolle beginnt. Danach werden HAML als Template-Engine und SASS als CSS-Framework empfohlen und es wird ausführlich auf REST eingegangen. Suchfunktionen werden implementiert und anschließend wird die Anwendung mit AJAX aufgehübscht. Hier empfiehlt der Autor jQuery anstelle von Prototype — eine Empfehlung, die mir auch schon einige meiner Studenten, die mit Rails-Projekten beschäftigt waren, gaben. Der dritte Teil führt in Ruby ein und dann folgen die eingangs erwähnten Anhänge mit den Installationsanleitungen.
Ich selber hatte bisher noch nie mit Rails gearbeitet, kann daher nicht wirklich die Qualität des Buches beurteilen, es macht aber aus meiner Sicht einen gründlichen Eindruck und der Autor Jens-Christian Fischer scheint zu wissen, worüber er schreibt. Die Sprache ist nüchtern und sachlich, aber nicht so trocken, daß man das Buch nicht auch als U-Bahn-Lektüre nutzen könnte. Das Buch ist sicher nicht für absolute Anfänger geeignet, aber erfahrene Webworker, die von anderen Frameworks kommen und nun auch einmal etwas mit Rails machen wollen oder müssen, erhalten etwas mehr als 600 Seiten, die sie erst einmal hinreichend in die Webentwicklung mit Ruby on Rails einführen.
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Hühner-Striptease
Etwas schlüpfriger, aber doch recht spaßiger mexikanischer (?) Werbespot aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts:
Es ist Zeit für eine neue Cannes Rolle.
[Boing Boing]
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Checkout by Amazon
Amazon startet Paypal-Konkurrenten: Der E-Commerce-Konzern Amazon hat in aller Stille den Dienst Checkout by Amazon gestartet, der auch anderen Onlinehändlern offen steht. US-Kunden, die bei Amazon ihre Bezahldaten hinterlegt haben, können das Angebot sofort nutzen. Checkout by Amazon ist damit ein direkter Angriff auf eBays Paypal und Google Checkout. Ob allerdings und wenn, wann Amazons neue Bezahlabwicklungsdienste auch nach Deutschland kommen, ist noch unklar. [Golem.de]
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Der Spreewaldgurken-Gottesbeweis
Wenn man eine Gurke unter Strom setzt, wird sie erleuchtet. Genauso verhält es sich mit Christen und dem lieben Gott (der ist das Elektrizitätswerk):
Doch wenn man mehr Spannung anlegt, dann fängt die Gurke an zu rauchen und verbrennt. So eine Gurke nennt man dann Ketzer. [Ehrensenf]
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Kaioo: »Schafft ein, zwei, viele Netzwerke«
Kaioo ist eines der wenigen sozialen Netzwerke, die den Begriff »sozial« ernst nehmen: Werbeeinnahmen werden gespendet, Datenschutz ist garantiert. Nun steht Kaioo vor einem Umbau, wie Gründer Thomas Kreye im Interview erzählt. [Netzeitung.de Internet]
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Der Schockwellenreiter geCUILt
Netbib hat die nach eigenen Angaben größte Suchmaschine getestet und für zu schwach befunden.
Als Beispiel hat er auch einmal den Schockwellenreiter gekeult. Das Ergebnis ist zwar optisch hübsch, aber inhaltlich ziemlich sinnbefreit. [Markus S. per Email.]
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Ein großer Schritt für freies Video
Wie das Miro Blog meldet will Firefox im nächsten Release das Ogg Theora-Videoformat native unterstützen. Das heißt, Videos in diesem freien Format können mit simplen HTML-Tags ohne PlugIn oder Java-Applet eingebunden und abgespielt werden. Das ist ein großer Schritt im Kampf gegen die herrschende Codec-Oligarchie und macht mich wahnsinnig neugierig auf das nächste Firefox-Release. [Miro Internet-TV Blog]
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Heute vor fünf Jahren...
rief der Schockwellenreiter zum Kampf gegen die Düsseldorfer Tastaturen auf und empfahl, die Alt-Taste durch eine Kölsch-Taste zu ersetzen. ![]()
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Schlangenfraß
Alles was Ihr schon immer über Python und Unicode wissen wolltet, aber nie zu fragen wagtet. [Peter van I. per Email.]
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Mathematik am Morgen
3D-XplorMath (frei wie Freibier) ist ein mathematisches Visualisierungsprogramm. Die ältere (Original-) Version wurde in ursprünglich in Pascal geschrieben und läuft nur auf Macintosh-Computern. Es existiert aber eine in Java geschriebene, plattformübergreifende Version 3D-XplorMath-J, die zur Zeit noch nicht den vollen Umfang der Macintosh-Version besitzt, aber aktiv weiterentwickelt wird und mehr und mehr zum Original aufschließt.
(Der Screenshot zeigt die Kuensche Fläche in der Parameterdarstellung nach Alfred Gray: Differentialgeometrie. Klassische Theorie in moderner Darstellung, Heidelberg (Spektrum Akademischer Verlag) 1994, Seite 351. In den mitgelieferten Beispielen ist diese Fläche noch in einer anderen Parameterdarstellung zu finden)
Es werden umfangreiche Beispiele von Kurven über Flächen und Differentialgleichungen bis hin zu Fraktalen mitgeliefert. Der Nutzer kann jedoch (wie ich das bei obenstehender Fläche gemacht habe) auch eigene Formeln visualisieren lassen. Es stehen außerdem sehr viele Optionen zur Visualisierung zur Verfügung, selbst Stereoprojektion ist möglich.
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