Breaking News: Berlin hat ein Seilbahn-Gesetz
Eine Seilbahn selbst zwar nicht, und wegen hoher Schulden und topfdeckelflacher Topographie wird das wohl auch so bleiben. Aber ein Gesetz für den Betrieb ist schon mal da - Brüssel sei Dank. Denn eine EU-Richtlinie vereinheitlichte vor acht Jahren die Standards für alle Personen-Seilbahnen Europas.

Berlin hatte sich zwar mit Verweis auf fehlende Gipfel lange gegen die Umsetzung gesträubt. Brüssel aber drohte eine Strafe von 791.000 Euro an. In seiner Not klaute der Senat das Seilbahn-Gesetz aus Bayern. Seither ist Europas Paragraphen-Welt wieder in Ordnung. [Zebu]
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Was Ihr schon immer über Googles Ranking wissen wolltet...
aber nie zu fragen wagtet, beantwortet auch dieser Artikel von Amit Singhal (Google Fellow) nicht: Introduction to Google Ranking. Aber es sollen ja noch weitere Beiträge folgen. [Official Google Blog]
Aber vielleicht hilft es ja, wenn ich Googles Ranking zum »Google des Tages« erkläre?
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Was ist Kapital?
In den »Grundrissen« von 1857/58 analysierte Marx den Begriff des Kapitals: gesellschaftliches Verhältnis und Prozeß: »Wenn gesagt wird, daß das Kapital »aufgehäufte (realisierte) Arbeit (eigentlich vergegenständlichte Arbeit) ist, die als Mittel zu neuer Arbeit (Produktion) dient«, so wird die einfache Materie des Kapitals betrachtet, abgesehn von der Formbestimmung, ohne die es nicht Kapital ist. Es heißt weiter nichts, als Kapital ist - Produktionsinstrument, denn im weitesten Sinn muß jeder, auch der rein von Natur gelieferte Gegenstand, wie Steine z. B., durch irgendeine Tätigkeit erst angeeignet werden, eh er als Instrument, als Produktionsmittel dienen kann. Danach hätte Kapital in allen Formen der Gesellschaft existiert, ist etwas durchaus unhistorisches. Jedes Glied des Körpers ist danach Kapital, da jedes durch Tätigkeit, Arbeit nicht nur entwickelt, sondern genährt, reproduziert werden muß, um als Organ tätig sein zu können. Der Arm, die Hand namentlich, sind so Kapital. Kapital wäre nur ein neuer Name für eine Sache, so alt wie das Menschengeschlecht, da jede Art der Arbeit, auch die unentwickeltste, Jagd, Fischfang etc., voraussetzt, daß das Produkt vorhergegangner Arbeit als Mittel für unmittelbare, lebendige Arbeit verwandt wird. [...] Der Witz ist, daß, wenn alles Kapital vergegenständlichte Arbeit ist, die als Mittel zu neuer Produktion dient, nicht alle vergegenständlichte Arbeit, die als Mittel zu neuer Produktion dient, Kapital ist. Das Kapital wird als Sache gefaßt, nicht als Verhältnis.
Wird andrerseits gesagt, Kapital ist eine Summe von Werten, angewandt zur Produktion von Werten, so heißt das: Kapital ist der sich selbst reproduzierende Tauschwert. [...] Wird gesagt, Kapital ist Tauschwert, der einen Profit produziert oder wenigstens mit der Absicht, einen Profit zu produzieren, angewandt wird, so ist das Kapital zu seiner eignen Erklärung schon vorausgesetzt, denn Profit ist bestimmtes Verhältnis des Kapitals zu sich selbst. Das Kapital ist kein einfaches Verhältnis, sondern ein Prozeß, in dessen verschiednen Momenten es immer Kapital ist.« [Junge Welt, Photo (cc): DREASAN]
Karl Marx: Ökonomische Manuskripte 1857/1858. In: Karl Marx/Friedrich Engels: Werke Band 42, Berlin 1983, Seite 176-183
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Wettkampf der virtuellen Welten
Second Life kontert Googles Lively: Nur einen Tag nach dem Launch von Googles Lively überrascht Linden Lab mit einem Novum aus dem zuletzt dahinsiechenden Second Life: Avatare sollen nun die geschlossene Welt verlassen können. Den Entwicklern sei es gelungen, Avatare aus dem Computernetz von Second Life über eine offene Schnittstelle auf einen anderen Server (OpenSim World Server) zu transferieren [Netzeitung.de Internet]
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Hypertext, Lernen und Vertrauen
Gordon Pask - Lernen mit Maschinen: Während sich Hypertext-Pionier Ted Nelson mit seinem Xanadu-Projekt eher um die technische Realisierbarkeit der Verknüpfung von Wissensbausteinen kümmerte, fand für den britischen Kybernetiker
Gordon Pask (1928 - 1996) die wahre Vernetzung im Geist der lernenden Menschen statt. Ein Abstecher in die Welt eines Genies. [futurezone.ORF.at]
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Noch einmal »Spamt Heise?«
Im Falle der Spam-Mail im Namen des Heise-Verlags (wir berichteten) habe ich endlich eine zufriedenstellende Anwort erhalten. Man hat sich im Namen von Heise bei mir entschuldigt und mir versichert, daß man mit diesem Anbieter nicht mehr zusammenarbeiten wird. Es wird zukünftig gar keine Beauftragung externer Dienstleister für solche Sendungen mehr erfolgen. Und Heise will dafür sorgen, daß meine Mailadresse aus der Datenbank dieses Anbieters verschwindet.
Ich sehe keinen Grund, die Angaben aus dem Hause Heise anzuzweifeln und schicke daher auf diesem Weg einen freundlichen Gruß nach Hannover.
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(2)19 Jahre Revolution
Wie jedes Jahr finden heute nicht nur in Paris, sondern sogar in ganz Frankreich große Feiern mit Feuerwerk und Musik statt, um daran zu erinnern, daß Gabi und Jörg heute vor 19 Jahren geheiratet haben.
Daß nahezu zeitgleich (nur gerade einmal 200 Jahre früher) mit dem
Sturm auf die Bastille die Französische Revolution eingeläutet wurde, ist ein nicht unwesentlicher Nebenaspekt dieses Feiertages.
Ich gratuliere der besten Ehefrau der Welt und mir, weil sie es schon so lange mit mir ausgehalten hat.
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Ev'ry Monday is a (Blue(s) Monday
Heute mit
John Lee Hooker (1917 - 2001) und Bonnie Raitt. Sie spielen zusammen I'm in the Mood. Das Charisma des alten Blues-Barden und die Slide-Guitar wie auch die Stimme der Country-Musikerin gehen hier eine exzellente Mischung ein.
Es gibt technisch perfektere Aufnahmen dieses Blues-Duos bei YouTube, aber ihnen fehlt das gewisse Etwas, das diesen Konzertmitschnitt auszeichnet. [Peter van I. per Email.]
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Why Did It Always Rain On Me?
Es war ein schönes, wenn auch verregnetes Turnierwochenende, das der Hund und ich bei den Sportsfreunden in Schönfeld verbracht haben. Am Sonnabend starteten wir ja bei der SGSV Bundesmeisterschaft im Agility, doch hier haben wir leider den A-Lauf verpatzt — ich hatte den Hund in den falschen Tunneleingang geschickt. Zwar haben wir mit einem fehlerfreien und schnellen Jumping eine Aufholjagd versucht, doch trotz allem reichte es nur für Platz 12.
Am Sontag war der Druck etwas geringer und so liefen wir dort einen fehlerfreien und schnellen A-Lauf, der uns den 2. Platz bescherte. Im Jumping fingen wir uns eine Verweigerung am Slalomeingang ein (ich führte den Hund zu eng an die Stangen heran), so daß es hier »nur« für einen 7. Platz reichte. Alles in allem können wir zufrieden sein: 4 Starts, davon drei mal durchgekommen, zwei mal sogar fehlerfrei, das ist doch eine Ausbeute, die sich sehen lassen kann.
Bis auf das Wetter war das Turnier von den Sportkameraden aus Sachsen hervorragend organisiert, die Sportanlage der SG Schönfeld ist ein Gedicht (vor allem der Sportplatzrasen ist Balsam für die Hundepfoten) und trotz des Regens waren doch etliche Zuschauer erschienen, die uns alle anfeuerten und die Teams auch nach einer Disqualifikation mit ihrem Beifall ermutigten.
Besonders freute es mich aber, daß unter den Zuschauern auch Karina vom Briard-Blog war, die auch in diesem Jahr wieder viele schöne Photos (auch von Zebu und mir) geschossen und in ihrem Blog veröffentlicht hat. Es ist immer wieder schön, Menschen, die man nur aus ihren Blogs kennt, auch einmal im wirklichen Leben zu treffen.
Das Video zeigt den vergeigten A-Lauf vom Sonnabend. Man sieht aus dieser Perspektive sehr deutlich, wie ich — aus Angst vor der A-Wand — den Hund viel zu weit nach außen ziehe und ihn förmlich in den verkehrten Tunneleingang hineinschubse. Der Rest des Laufs war schön (bis auf die Kontaktzone Laufsteg, da hatte sich der Hund etwas zu weit gestreckt) und man sieht Zebu die Erfahrung aus vielen Turnieren an. [Photo: Karina Leo-Steffen, Video: Alina Blanchard]
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