Flash, Flex, Yahoo!
Im Yahoo! Flash Developer Center wurde die Action Script 3 Maps API veröffentlicht. Damit ist es nun möglich, mit Adobes Flex (noch frei wie Freibier, hoffentlich bald Open Source) Yahoo! Maps Anwendungen zu entwickeln.
Den Film und weitere Informationen gibt es in Yahoo!'s Entwickler-Blog. (Wieder ein weiteres Beispiel dafür, daß es schade wäre, wenn Yahoo! in die Hände von Micro$oft fallen würde.) [Yahoo! Web Services Blog]
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One click is worth thousands of photos!
PHATCH, a PHoto bATCH processor and renamer: »I'm pleased to announce the release of Phatch which is a powerful batch processor and renamer. Phatch exposes a big part of the Python Imaging Library through a user-friendly GUI. (It is using python-pyexiv2 to offer more extensive EXIF and IPTC support.) Phatch is not targeted at manipulating individual pictures (such as with Gimp), but repeating the same actions on hundreds or thousands of images.« Notiz an mich: Testen! [Daily Python-URL! (from the Secret Labs)]
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La Nuda
Es wird wieder Zeit, mit einem Bild, das Ihr dort nicht mehr sehen dürft gegen die Zensur bei flickr zu protestieren. Heute mit einem Akt des Begründers des italienischen Barocks,
Annibale Carracci (1560 - 1609), dem wunderschönen Gemälde Venus, von einem Satyr betrunken gemacht (oder La Nuda):
Satyrn sind in der griechischen Mythologie Waldgeister im Gefolge des Dionysos, nach einigen Söhne des Hermes und der Iphthime oder des Silenos. Sie sind wollüstige Wesen von kräftiger, ungeschlachter Gestalt, mit struppigem Haar, stumpfer, aufgeworfener Nase, zugespitzten Ohren und einem Ziegenschwänzchen oder kleinen Pferdeschweif. Auf antiken griechischen Vasen sind sie oft mit Phallus dargestellt. Manchmal wurden aber auch geile (alte) Männer als Satyrn bezeichnet.
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Bourbakis Revenge?
Christian Gapp setzt auf Mathematik als Kulturwissenschaft und verteufelt den Anwendungsbezug in der heutigen Pädagogik. Sein Plädoyer klingt aber sehr stark danach, als ob er auch die Anschauung wieder aus der Mathematik verbannen wolle. Das erinnert an jenen rigiden (Vulgär-)
Bourbakismus, den die deutsche Kultus-Bürokratie in den 1960er Jahren uns Schülern verordnen wollte und gegen den wir als junge Mathematikstudenten später erbittert ankämpften: Mathematik muß nicht unbedingt praktisch sein (ist sie auch meistens nicht), aber sie ist anschaulich und sie muß anschaulich vermittelt werden. Und da können praktische Beispiele durchaus hilfreich sein.
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dot.comisches im eCommerce
eBay streicht Angebotsgebühr für Privatverkäuferf: Privatverkäufer sollen ab sofort fürs Einstellen nichts mehr bezahlen. Und Amazon ändert Bewertungssystem: Künftig können nur noch Kunden Rezensionen abgeben, die mindestens einmal bei dem Online-Händler eingekauft haben. Denn in der letzten Zeit hatten sich Beschwerden über Manipulationen gehäuft. [Netzeitung.de Internet]
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Mini-Tutorial: Amazon S3
oder: Wie man mit einfachen Mitteln eine Datei über Amazon S3 verfügbar macht. Amazon S3 ist bekanntlich meines Erachtens die günstigste Möglichkeit, Dateien auf einem externen Webspeicher unterzubringen. Die Kosten betragen momentan (für Europa):
- Storage: US-$ 0,18 per GByte/Monat
- Daten-Transfer (Download): ab US-$ 0,18 per GByte/Monat (wer mehr als 10 Terrabyte/Monat runterladen läßt, bekommt es günstiger - aber das ist wohl in der Regel für uns Amateure nicht der Fall
). Für das Hochladen berechnet uns Amazon US-$ 0,10 per GByte. - Requests kosten noch einmal extra (Amazons S3 funktioniert ja bekanntlich via REST): US-$ 0,012 je 1.000 PUT- oder LIST-Requests und den gleichen Preis je 10.000 GET- oder alle anderen Requests (wobei DELETE für umme zu haben ist).
Nun haben viele Angst vor dem
REST-Interface, aber es gibt glücklicherweise Tools, die den Up- und Donwload ebenso komfortabel erledigen, wie es der User von herkömmlichen (S)FTP-Clients gewohnt ist.
Doch zuerst müssen wir uns einen Account bei Amazon besorgen. Das geschieht über die schon oben verlinkte Wesite von Amazon. Zurück erhalten wir eine Access Key ID und einen Secret Access Key. Man kann sich das so vorstellen wie einen Benutzernamen und ein Kennwort, nur das beides ziemliche Zeichenmonster sind.
Nun benötigen wir einen Client. Der Client meiner Wahl ist der S3 Browser (BSD-Lizenz), der eine sehr leicht zu bedienende Benutzeroberfläche für Amazons Webservice bietet. Wen wir Ihn aufrufen, fordert er uns zuerst auf, uns mit unserem Access Key ID und unserem Secret Access Key bei Amazon zu identifizieren:
Als nächstes müssen wir (mindestens) ein Bucket anlegen. Buckets sind so etwas wie Ordner, nur daß sie Amazon-weit eindeutig sein müssen, daher sind populäre Namen vermutlich schon vergeben. Das Anlegen von Unterordnern (Sub-Buckets) ist leider nicht möglich. Wenn Ihr auf den grünen Plus(+)-Knopf klickt, könnt Ihr Euren Bucket-Namen eingeben und testen, ob er schon vergeben ist:
Das Hochladen geschieht jetzt einfach, indem Ihr Eure Datei (Eure Dateien) auf das offene Fenster schiebt (alternativ könnt Ihr auch die jeweiligen Up- und Download-Knöpfchen obenlinks drücken und die Datei(en) über die Auswahlbox anklicken). Wenn Ihr versucht, mehr als drei Dateien auf einem Rutsch hochzuladen, bekommt Ihr vermutlich ein Timeout. Jedenfalls ist es bei mir immer so, daher lade ich alles immer in Dreierhäppchen hoch.
Zum Schluß fragt Euch Das Programm noch, welche Zugriffsrechte die Datei haben soll, im Regelfall ist Public Read das Gewünschte.
Der Rest ist einfach. Die URL für Eure Datei hat immer folgende Form:
http://s3.amazonaws.com/EUER-BUCKET-NAME/EUER-DATEI-NAME
Und Ihr könnt ihn überall da einsetzen, wo Ihr jede andere HTTP-URL ebenfalls einsetzen könnt, also zum Beispiel auch im Flow-Player (GPL, für Flash-Videos). Beispiele dafür findet Ihr in meinem Wiki.
(Dieses Tutorial wurde von dieser Seite inspiriert: How To Set Up and Host A Publicly-Accessible File on Amazon S3 (Simple Storage Service), auf die mich Peter van I. hinwies.)
Und was man noch alles Schönes mit Amazons S3 und dem S3-Browser anstellen kann, findet Ihr hier: Automatically backup your Mac to Amazon S3. Und ja, Ihr habt richtig vermutet: Mein Bucket schockwellenreiter ist genau für diesen Zweck angelegt.
[Auch dieser Hinweis stammt von Peter van I.]
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