Platz sparen mit LaTeX
Dies und mehr lernt man auf der Seite LaTeX Tips and Tricks for Conference Papers. Beachtet auch die nützlichen Links unten auf der Seite. [Peter van I. per Email.]
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Was ist eigentlich Open Source?
Markus B. erklärt es uns...
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Jau! Handy-TVau!
Robert Redford wirbt für Handykino als Chance für junge Filmemacher. OK. Doch wo sind sie, die Handyfilmer? [heise online news]
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Schöner texten mit Skim
Skim (BSD-Lizenz) »is a PDF reader and note-taker for OS X. It is designed to help you read and annotate scientific papers in PDF, but is also great for viewing any PDF file.«
Das Teil will über einen extensiven AppleScript-Support verfügen und auch sonst ist mein erster Eindruck nicht schlecht. Werde weiter testen und berichten. [Peter van I. per Email]
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Abschluß der Vorgeschichte
1859 faßte Karl Marx auf wenigen Seiten die Entwicklung seiner theoretischen Auffassungen zusammen: »Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkräfte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverhältnissen oder, was nur ein juristischer Ausdruck dafür ist, mit den Eigentumsverhältnissen, innerhalb deren sie sich bisher bewegt hatten. Aus Entwicklungsformen der Produktivkräfte schlagen diese Verhältnisse in Fesseln derselben um. Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolution ein. Mit der Veränderung der ökonomischen Grundlage wälzt sich der ganze ungeheure Überbau langsamer oder rascher um. In der Betrachtung solcher Umwälzungen muß man stets unterscheiden zwischen der materiellen, naturwissenschaftlich treu zu konstatierenden Umwälzung in den ökonomischen Produktionsbedingungen und den juristischen, politischen, religiösen, künstlerischen oder philosophischen, kurz, ideologischen Formen, worin sich die Menschen dieses Konflikts bewußt werden und ihn ausfechten. Sowenig man das, was ein Individuum ist, nach dem beurteilt, was es sich selbst dünkt, ebensowenig kann man eine solche Umwälzungsepoche aus ihrem Bewußtsein beurteilen, sondern muß vielmehr dies Bewußtsein aus den Widersprüchen des materiellen Lebens, aus dem vorhandenen Konflikt zwischen gesellschaftlichen Produktivkräften und Produktionsverhältnissen erklären.
Eine Gesellschaftsformation geht nie unter, bevor alle Produktivkräfte entwickelt sind, für die sie weit genug ist, und neue höhere Produktionsverhältnisse treten nie an die Stelle, bevor die materiellen Existenzbedingungen derselben im Schoß der alten Gesellschaft selbst ausgebrütet worden sind. Daher stellt sich die Menschheit immer nur Aufgaben, die sie lösen kann, denn genauer betrachtet wird sich stets finden, daß die Aufgabe selbst nur entspringt, wo die materiellen Bedingungen ihrer Lösung schon vorhanden oder wenigstens im Prozeß ihres Werdens begriffen sind. In großen Umrissen können asiatische, antike, feudale und modern bürgerliche Produktionsweisen als progressive Epochen der ökonomischen Gesellschaftsformation bezeichnet werden. Die bürgerlichen Produktionsverhältnisse sind die letzte antagonistische Form des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, antagonistisch nicht im Sinn von individuellem Antagonismus, sondern eines aus den gesellschaftlichen Lebensbedingungen der Individuen hervorwachsenden Antagonismus, aber die im Schoß der bürgerlichen Gesellschaft sich entwickelnden Produktivkräfte schaffen zugleich die materiellen Bedingungen zur Lösung dieses Antagonismus. Mit dieser Gesellschaftsformation schließt daher die Vorgeschichte der menschlichen Gesellschaft ab.« [Junge Welt]
Auszug aus: Karl Marx: Zur Kritik der Politischen Ökonomie. Vorwort (1859). In: Karl Marx/Friedrich Engels: Werke Band 13, Berlin 1961, Seiten 8/9
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Endspurt für Tempelhof?
Obwohl die Unterschriften für das Volksbegehren vermutlich ausreichen, habt Ihr noch bis zum 14. Februar Zeit, Eure Stimme für den Erhalt des Flughafens Tempelhof abzugeben.
Warum ich für den Erhalt bin? Eigentlich bin ich ja gegen einen Flughafen inmitten der Stadt (immerhin wohnen wir in der Einflugschneise), aber die Pläne, die der Senat bisher vorgelegt hat (sowohl die »Vorzugsvariante« aus dem Jahre 1994 als auch das Konzept der Senatsverwaltung aus dem Jahre 1999) sehen eine Bebauung von über einem Drittel der Freifläche vor (unter anderem mit Bürohochhäusern, als ob nicht schon genug davon in Berlin leerstehen). Und das ist noch nicht einmal amtlich, denn Beschlüsse über die Nachnutzung gibt es noch gar nicht und so sehe ich schon hungrige Investoren noch mehr Stücke vom Tempelhofer Feld klauben.
Denn solange es keine besseren Konzepte gibt, will ich lieber alles beim Alten haben und weiterhin den zweitschönsten Sonnenuntergang Berlins von der Oderstraße aus genießen (der schönste ist der Blick auf den abendlichen Jungfernsee von Schloß Glienicke aus). Und wenn Ihr das Gefühl habt, ich traue den (Berliner) Politikern nicht über den Weg, so täuscht es Euch nicht. [Video: Gabi]
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Die Schreckensnachricht vom Wochenende
Microsoft hat am Freitag überraschend ein Kaufangebot für den Internet-Pionier Yahoo! abgegeben: 45 Mrd. Dollar ist Micro$oft der Zukauf im harten Wettbewerb mit dem Konkurrenten Google wert. Yahoo! bezeichnete die Offerte als »nicht erwünscht«, will es aber dennoch rasch prüfen. [futurezone.ORF.at]
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Und wo wir gerade bei Processing sind...
ich habe auch ein wenig damit herumgespielt und das Ergebnis in meinem Wiki dokumentiert: Die Lorenz-Gleichung visualisiert. Mehr soll folgen...
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Ich habe gelesen, nein verschlungen...
denn die beiden Bücher, die Ende letzter Woche bei mir eintrudelten, waren so spannend, daß ich beinahe alles um mich herum vergaß und nur noch las und las und las... Da war einmal Visualizing Data von Ben Fry, einem der Mitentwickler und -Erfinder der Java-basierten Programmier- und Rapid-Prototyping-Umgebung Processing. Und so heißt der Untertitel auch konsequent Exploring and Explaining Data with the Processing Environment. Dabei setzt der Autor keine Scheuklappen auf, wo andere Tools sinnvoller sind, setzt er diese auch ein, wie zum Beispiel Perl und sed. Aber vor allem ist es kein Buch über Processing, sondern ein Buch über Daten-Visualisierung. Und zwar von der Beschaffung der Daten, der Aufbereitung und Filterung der Daten bis hin zur Repräsentation der Daten im schönen graphischen Gewand. Dabei wird auch deutlich gemacht, daß gerade der letzte Prozeß oft einem wiederholten Refinement unterliegt, bis das Ergebnis wirklich zufriedenstellend ist.
Jedes Kapitel (außer der Einführung) besteht aus einem vollständigen Projekt, das von Anfang bis Ende durchgeführt und ständig verfeinert wird. Dabei lernt man nicht nur den Umgang mit Daten, sondern doch auch den Umgang mit Processing, bis hin zu Einbindung von Prozessing in größere Java- und/oder Swing-Projekte oder der Nutzung von Java-Bibliotheken innerhalb der Processing-IDE (dem Sketchbook). Das Buch ist einfach Klasse, selbst das Kapitel, das Baseball-Daten visuell aufbereitet, war so geschrieben, daß auch Baseball-Ignoranten wie ich damit etwas anfangen und daraus etwas lernen konnten. Eine absolute Empfehlung von mir, lest das Buch, es macht Spaß.
Das zweite Buch hat mich nicht weniger begeistert: Eigentlich »nur« als die deutsche Fassung von Web Mapping Illustrated gedacht, ist Web-Mapping mit Open Source-GIS-Tools soweit aktualisiert, erweitert und auf die deutschen Verhältnisse angepaßt worden, daß daraus ein eigenständiges Werk entstanden ist. Neu sind zum Beispiel eine Einführung in Quantum GIS und ein Kapitel über
Map Bender, aber auch der Nutzung der OGC-Webservices wurde (ihrer ständig wachsenden Bedeutung gemäß) ein breiterer Raum eingeräumt. War schon Web Mapping Illustrated so etwas wie meine GIS-Bibel, so ist Web-Mapping mit Open Source-GIS-Tools noch einen Tick besser und gehört auf den Schreibtisch eines jeden (Web-) Kartographen.
Nun habe ich letztens aber auch GIS for Web Developers von Scott Davis über den grünen Klee gelobt. Und dabei bleibt es auch, denn beide Bücher ergänzen sich hervorragend. Denn einmal nutzt Davis andere (Java-basierte) Tools, so daß die Schnittmenge der behandelten Werkzeuge von beiden Büchern sehr klein ist (an Quantum GIS kommen beide nicht vorbei
), zum anderen führt er gründlich in die OGC-Webservices und in die Theorie der Kartenprojektionen ein, während das O'Reilly-Buch hier vieles voraussetzt und daher nur streift, resp. bei der Kartenprojektion im Anhang einen »Auffrischungskurs« bietet. Beide Bücher zusammen bilden eine hervorragende Basis-Bibliothek für den an (Web-) Kartographie Interessierten.
Und wer dann noch im Mainstream mitschwimmen möchte oder muß, der besorge sich außerdem Google Maps Anwendungen mit PHP und Ajax (von mir hier besprochen). Damit wäre die Basis-Bibliothek vollständig. Alles weitere ist dann Fun.
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