Mein Feind, der Baum
Neues Stoßgebet der eigenheimbesitzenden, grünen Schickeria vom Prenzelberg: Heiliger Sankt Florian, laß unsere Straße kahl, pflanz' woanders Bäume an.
Bäume sind nämlich nur dann interessant, wenn sie nicht vor der eigenen Haustür stehen, sondern woanders gerettet werden.
Aber auch das selbsternannte Urgestein vom Kollwitzplatz, Wolfgang Thierse, beschwerte sich mit dem Briefkopf des Bundestagsvizepräsidenten, daß ein Markt vor seiner Haustür verlegt wurde und man ihn nicht vorher gefragt hätte. Leben eigentlich nur noch Idioten im Prenzlauer Berg? Oder was rauchen die dort für ein Kraut? [Berliner Zeitung]
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Es ist Freitag...
und Ihr habt Anspruch auf ein Hundebild Hundevideo. Diesmal nicht mit Zebu (René hat uns das Video vom letzten Wochenende noch nicht geschickt, aber es wird noch kommen - er hat es versprochen
), sondern wir sehen das Agility-WM-Team Monika Lux mit ihrer Border-Collie-Hündin Maya. Ein schöner Lauf, trotzdem mit einer Verweigerung. Es ist für uns Dilettanten beruhigend zu sehen, daß sich auch ein WM-Team mal im Parcour verlaufen kann. ![]()
Trotz des sportlichen Videos werden wir das Wochenende eher gemütlich mit Hundeschule, Agility-Training und (wenn das Wetter mitspielt) Spaziergängen verbringen. Daher erwartet - wie immer - kein Update vor Montag früh.
Ein schönes Wochenende Euch allen da draußen...
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Virenschutz für MacOS X (und für umme)
ClamXav, das jetzt in Version 1.1 erschienen ist, stellt eine Bedienoberfläche für den kostenlosen, quelloffenen Virenscanner ClamAV dar, den es auch gleich in einer aktuellen Version mitbringt. [heise online news]
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Ich glotz TV (mit MySpace)
BBC verbündet sich mit MySpace: Der britische öffentlich-rechtliche Fernsehsender BBC wird künftig mit dem Networking-Portal MySpace zusammenarbeiten. Die Sendeanstalt will damit in erster Linie ein junges Publikum erreichen, das immer stärker zur Onlinewelt tendiert und sich weniger häufig vor das TV-Gerät setzt. Beide Konzerne wollen sich die Werbeeinnahmen teilen. [Computerwoche Online]
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Venus und Adonis Lustgarten
Natürlich kann ich Euch nicht ins Wochenende entlassen, ohne mit einem weiteren Bild, das Ihr bei flickr nicht mehr sehen dürft gegen die Zensur dort zu protestieren. Heute ein sehr moralischer Kupferstich aus dem Jahre 1620: Venus und Adonis Lustgarten. Allen Züchtigen Tugensamen Jungen Gesellen unnd Jungfrawen zu Ehren auffs Kupfer und in Truck gebracht.
Adonis ist eine Gestalt aus der vorderorientalischen, griechischen und römischen Mythologie, die ursprünglich wohl ein syro-phönizischer Vegetationsgott war. Vermutlich kommt die Gestalt des Adonis aus dem semitisch-sprachigen Raum, weil sein Name von nordwestsemitisch Adon »Herr« abgeleitet ist. Nach anderer Auffassung ist er ursprünglich eine phrygische Gottheit, dessen Mythos aber bereits früh rund um das Mittelmeer verbreitet war. Er ist auch sehr dem Inanna/Dumuzi Mythus ähnlich. In Etrurien war Adonis unter dem Namen Atunis bekannt und war oft als Begleiter von Turan dargestellt. In der griechischen Mythologie war er einer der Geliebten der Aphrodite (lat.: Venus).
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Noch einmal Flex
Flare (BSD-Lizenz) »is a collection of ActionScript 3 classes for building a wide variety of interactive visualizations. For example, flare can be used to build basic charts, complex animations, network diagrams, treemaps, and more. Flare is written in the ActionScript 3 programming language and can be used to build visualizations that run on the web in the Adobe Flash Player.« [Anarchaia]
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Interface Design und das iPhone
In einem Video (
, 56 MB) erklärt uns Edward Tufte das Interface Design des iPhones: »The design ideas here include high-resolution touch-screens; minimizing computer admin debris; spatial distribution of information rather than temporal stacking; complete integration of text, images, and live video; a flat non-hierarchical interface; and replacing spacious icons with tight words. The metaphor for the interface is the information. Thus the iPhone got it mostly right.« [Anarchaia]
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Datenklau - weil es geht
Da könnten auch Deine Bilder sein: Durch eine Sicherheitslücke in MySpace wurden mindestens eine halbe Million privater Photos von der Plattform heruntergeladen. Wired geht davon aus, daß es sich um eines der größten Datenleck-Probleme in Social Networks handeln dürfte. Alle Eure (privaten!) Bilder stehen jetzt als 17 GB fette Datei zum Download im Netz. [netzpolitik.org]
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Kinder, wie die Zeit vergeht
In 11 Monaten ist schon wieder Weihnachten...
[Photo: Gabi]
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Heuschrecken
Nokia mit massiver Gewinnsteigerung: Der finnische Handykonzern Nokia hat seinen Gewinn im abgelaufenen Jahr auf 7,2 Mrd. Euro und seinen Marktanteil auf 40 Prozent gesteigert. [futurezone.ORF.at]
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Neu in meiner Bibliothek: Flex 2
Mal ein anderes Schlangenbuch: Das Entwicklungsframework zum Erstellen von Rich Internet Applications (RIAs) von Adobe, Flex soll ja ab der Version 3 als Open-Source verfügbar sein. Adobe will damit die Nutzung von Flash auch für Entwickler interessant machen. Doch bisher ist der Flex-Builder noch kostenpflichtig, man kann aber auch mit einem kostenlos erhältlichen SDK Flex-Anwendungen erstellen und kompilieren. Im Gegensatz zu gewohnten Web-Frameworks wird hier die Ausführung nicht auf einem Server vorgenommen, sondern beim Client, dem Flash-PlugIn (ab Version 9). Damit skaliert eine Flex-Anwendung in der Regel natürlich bedeutend besser, weil sie die Rechenleistung dort abfordert, wo sie gebraucht wird.
Das Buch Programmieren mit Flex 2 will nun getreu Adobes Zielen dem »gestandenen Programmierer« Flex mit seinen Sprachen ActionScript und MXML schmackhaft machen. Und auf den ersten Blick scheint es den Autoren auch recht gut gelungen zu sein. Es ist eben nicht eine Neufassung der Adobe-Referenz, sondern man merkt den Autoren an, daß sie über eine hinreichend lange Erfahrung mit der Materie verfügen. Es ist aber sicher kein Buch für Programmieranfänger und auch eine ActionScript- und MXML-Referenz sollte man trotzdem griffbereit haben. Dann kann man das Buch mit Gewinn nutzen.
Ich bin mir nur nicht klar darüber, ob man es sollte.
Flex ist sicher spannend und ob der nahezu flächendeckenden Verbreitung des Flash-Players für viele interessant, doch das Flash-Format ist proprietär und wo der konzeptionelle Unterschied zu Mozillas XUL und XPCOM (zusammen mit JavaScript) besteht, ist mir noch nicht klar. Zumal XUL-Anwendungen auch außerhalb des Browsers laufen, Flex-Anwendungen (noch) nicht. Allerdings habe ich mich bisher mit beiden nur flüchtig beschäftigt. Ich werde mir daher auch noch einmal Programming Firefox vornehmen und versuchen, beim parallelen Abarbeiten der beiden Bücher zu einem Ergebnis zu kommen.
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JavaScript-Buch online und für umme
Eloquent JavaScript (CC-Lizenz) von Marijn Haverbeke, macht, was das Niveau angeht angeht, einen guten Eindruck. Es geht dem Autor um ein tieferes Verständnis des Programmierens, die funkionalen und die objektorientierten Eigenschaften von Javascript werden deutlich hervorgehoben. [Jens H. per Email.]
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