Folien online
Die Pause zum Jahreswechsel ist vorüber und so halte ich morgen wieder meine Vorlesung an der FHTW Berlin zum Thema Partizipation 2.0 und habe wie gewohnt die Folien für die Veranstaltung online gestellt: Dieses Mal ist das Thema »Alternative Clients« und das »Web als Plattform«. Wer will, kann schon mal reinschauen, ein Klick auf das Flipchartsymbol startet die Show. Doch seid gewarnt: Wie immer kann sich noch alles ändern und es gilt das gesprochene Wort.
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Blib.tv rocks
Ich sagte es ja schon einmal: Je länger ich mit Blib.tv rumspiele, desto begeisterter bin ich. Es ist einfach ein ideales Werkzeug für den ambitionierten Vodcaster und ein recht guter bis besserer Ersatz für die leider entschlafene Broadcast Machine. Und das sehe nicht nur ich so:
»In order to sidestep this problem, the creator must be free to choose any video host, and still retain her viewing audience.The key lies in open standards; they’re what make the web (websites, blogs, home pages, etc) work so well. Video should be just the same — the viewer shouldn’t need to know which host a creator published her video to, in order to watch it.
Open platforms, such as blip.tv (for creators) and Miro (for viewers), are a critical piece of the solution. Because both of these examples are built on open standards, they inter-operate with everything else in the open ecosystem. YouTube seems intimidatingly large, until you compare it to all of the open alternatives on the web.«
OK, auch Blib.tv ist ein kommerzielles Unternehmen, das Geld verdienen muß, daher darf man keine Wunder erwarten. Aber wenigstens stimmt das Produkt und das Mission Statement klingt in meinen Ohren recht vielversprechend.
Und eine weitere Erkenntnis meiner Spielerei: Auch bei Blib.TV lassen sich die dort abgespeicherten MPEG-Dateien mit dem VLC via progressive streaming anschauen, ohne daß man sie sich lokal auf den Rechner laden muß (eine entsprechend schnelle Leitung vorausgesetzt). Das funktioniert analog wie weiter unten beschrieben. Damit kann ich einmal nach Blib.tv hochgeladene Videos dort anschauen, in meine eigenen Webseiten einbinden, als Vodcast für iTunes oder Miro via RSS vertreiben und sie als Quasi-Streaming-Dateien für alternative Clients anbieten. Viel mehr kann man eigentlich nicht verlangen.
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Thingamablog ii.0
Ich habe in meinem Thingama-Testblog auch mal das Brokovich-Video eingefügt. Es geht, wenn man den Editor in den Quelltext-Mode umschaltet, dann kann man nämlich HTML pur eingeben.
Allerdings »optimiert« die Software dann anschließend die Eingabe (etwas, das ich überhaupt nicht mag) und prompt wird schon einmal ein abschließender </object>-Tag vergessen. Wenn man ihn dann anschließend per Hand noch einmal eingibt, ist alles wieder gut, aber irgendwie ist dieses Procedere unnötig. Wieso halten Programmierer ihre Kunden eigentlich immer für so dumm, daß sie meinen, sie wüßten es besser? Und wenn sie schon so schlau sind, warum machen sie es dann nicht gleich richtig?
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Online-Backups
Wie man einen Artikel über Online-Backups verfassen kann, ohne Amazon S3 zu erwähnen, bleibt wohl das Geheimnis des dpa-rschen Qualitätsjournalismus. Und die Netzeitung betet einfach nach... [Netzeitung.de Internet]
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StudiVZ, Facebook, Xing
Natürlich sind sie irgendwo alle gleich, sie wollen und müssen nämlich Geld verdienen: Werbe-Trouble im Karrierenetzwerk Xing. Oder habt Ihr geglaubt, sie schenken Euch etwas? [Netzeitung.de Internet]
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Verschärfte Regelung seit Jahresbeginn
Deutschland hat neues Urheberrecht: In Deutschland ist mit Jahresbeginn ein neues, verschärftes Urheberrecht in Kraft getreten. Bisher war es lediglich verboten, urheberrechtlich geschützte Musiktitel, Filme und Spiele ins Netz zu stellen, nun ist auch das Herunterladen offensichtlich rechtswidriger Inhalte verboten. Und was »offensichtlich rechtswidrig« ist, bestimmt die Musikindustrie. O sancta simplissima simplicitas! [futurezone.ORF.at]
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Python Template-Engines im Vergleich
Hier hat jemand die Python-Template-Engines Mako, Jinja und Genshi miteinander verglichen und bewertet: Python Template Engine Comparison. Ich muß gestehen, ich hatte bisher keine davon in den Fingern gehabt, sollte sie mir daher auch einmal anschauen. [Peter van I. per Email.]
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Schlangenfraß = Lesefutter
Openbook zu Python 2.5 online: Ab sofort steht zeitgleich zur Neuerscheinung des Buches die aktuelle Auflage von Python - Das umfassende Handbuch von Peter Kaiser und Johannes Ernesti als HTML-Version zur Online-Lektüre und zum Download auf der Website von Galileo Computing zur Verfügung. Die gedruckte Version kann man natürlich auch weiterhin kaufen.
[Galileo Press]
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Video Overflow
Da ich den untenstehenden Erin-Brockovich-Trailer sowieso für's Web aufbereiten wollte, habe ich mir mal die Mühe gemacht, QuickTime, Flash-Video, MPEG 4, DivX und (ein wenig außer Konkurrenz) Ogg Theora auf ihre Webtauglichkeit und ihre Qualität zu untersuchen. Das Ergebnis steht in meinem Wiki: Embedding HQ Video. Das Ausgangsmaterial war ein 15,75 MB schlankes QuickTime-Movie, dessen Qualität natürlich nicht überboten werden konnte, das aber schon eine recht ansprechende Qualität lieferte.
Der
MPEG 4-Film ist fast 27 MB fett geworden. Und da sich das QuickTime-PlugIn auch noch schwer tut, ihn zu starten (er startet erst, nachdem QuickTime den kompletten Film heruntergeladen hat), habe ich ihm eine eigene Seite spendiert. Erzeugt habe ich ihn mit iSquint (frei wie Freibier) und dem
H.264-Encoding (»optimiert für TV«) und der »Gib alles«-Qualität erzeugt. Die Filmgröße von 480 x 276 Pixeln habe ich in den »Profi-Optionen« eingestellt. Sonst alles bei den Voreinstellungen gelassen. Die Qualität kann sich durchaus sehen lassen, wegen seiner Größe ist er aber eher zum Download für iTunes oder Miro geeignet. (Download)
Den Flash-Film seht Ihr unten. Ich habe ihn mit ffmepgX aus dem QuickTime-Film erzeugt. Neben der Filmgröße habe ich als Framerate NTSC (29.97) und die Audio-Wiedergab auf eine Bitrate von 128 kbit/s und eine Abtastrate von 44.100 Hz (Stereo) eingestellt. Als Bitrate schlug mit ffmpegX dafür bei Best Quality 891 kbit/s vor. Ich war damit einverstanden.
Der Film bringt immerhin trotzdem stolze 18 MB auf die Waage, braucht sich in der Qualität aber nicht hinter den anderen Formaten zu verstecken. Eingebunden habe ich ihn mit dem FlowPlayer PlugIn. Schön finde ich, daß man beim FlowPlayer (GPL) ein eigenes Vorschaubild mitgeben kann.
Wie gesagt, die Qualität erscheint mir sehr ansprechend. Dabei kommt als Codec nur
Sorenson Spark (eine Variante von
H.263) zum Einsatz, nicht
On2 VP6, das Makromedia mit Flash 8 eingeführt hat und eine bessere Komprimierung und eine höhere Bildqualität verspricht, aber aus Lizenzgründen in
ffmepg nicht zur Verfügung steht.
Nun zu
DivX: Da nicht jeder das zur Betrachtung notwendige DivX-PlugIn auf seinem Rechner hat, habe ich auch dieser Fassung eine eigene Seite in meinem Wiki spendiert. Den Film habe ich dieses Mal mit dem DivX-Converter erzeugt und die Qualität ist sicher OK (sie scheint mir ein wenig »überscharf« zu sein). Die Filmgröße beträgt 16,2 MB. Das »Buffern« des Filmes, bevor er abgespielt wird, nimmt daher - je nach Verbindung - einige Zeit in Anspruch.
Außer Konkurrenz habe ich noch
Ogg Theora bei diesem Test mitlaufen lassen. Es bedurfte einer Sonderbehandlung und hat daher ebenfalls eine eigene Seite bekommen. Auch das Theora-Video wurde aus dem gleichen QuickTime-Film erstellt. Ich habe dazu ffmpeg2theora in der Default-Einstellung ohne jede weitere Optimierung benutzt. Der Film ist gerade einmal 7,3 MB schlank und kommt lokal in wirklich guter Qualität daher. Schwieriger war die Einbindung in die eigene Webseite. iTheora hat bei mir schon einmal versagt und so habe ich nun das Cortado-Applet direkt eingesetzt. Hier »pumpt« übers Netz der Ton ein wenig, die Farben wirken etwas flau und es ist mir nicht gelungen, den Parameter autoPlay auf false zu setzen, obwohl die Dokumentation behauptet, daß das ginge. Der Film startet immer automatisch, wenn die Seite geladen wird.
Wegen der besonderen Sicherheitseinschränkungen der Java VM kann das Applet nur Filme laden, die auf dem gleichen Server liegen. Doch obwohl ich das Applet auf Amazon S3 hochgeladen hatte und es auch erkannt und ausgeführt wurde, gelang es mir nicht, den Theora-Film von dort zu starten (unknown stream). Von meinem Premium-Paket beim Spielzeugprovider läuft es aber problemlos.
Es gibt bei Ogg-Filmen allerdings eine Alternative zum Einbinden: Wenn Ihr diese URL im VLC eingebt (Menüpunkt: Netzwerk öffnen, Radiobutton: HTTP...), dann könnt Ihr den Film auch direkt von (m)einem Server betrachten, ohne ihn erst lokal herunterladen zu müssen. Dieses progressive streaming funktioniert seltsamerweise nicht im MPlayer (hier kommt nur der Ton) und es funktioniert ebenfalls nicht von Amazon S3 (vermutlich Netzwerkverbindung zu langsam).
[Fazit]: Alle Filme (mit Ausnahme des Ogg-Theora-Videos) liegen auf Amazon S3, das ohne weiteres in der Lage ist, sie ruckelfrei zu servieren. Und bis auf das Ogg-Theora-Format bringen eigentlich alle die gewünschte Qualität. DivX scheint es mir mit der Schärfe ein wenig zu gut zu meinen, MPEG 4, Flash und QuickTime sind in der Qualität kaum zu unterscheiden. So spielt eigentlich - neben persönlichen Vorlieben - nur die Frage nach der Verfügbarkeit der Player und die Größe des Films eine Rolle bei der Entscheidung, welches Format eingesetzt werden sollte, denn proprietär sind sie eigentlich alle (bis auf Theora natürlich). Und da hat eindeutig Flash die Nase vorne. QuickTime ist unter Windows und Linux nicht sonderlich beliebt und MPEG 4 ist eher ein Format, um die Filme herunterzuladen und auf spezialisierten Clients wie zum Beispiel Miro oder gar mobil auf dem iPod abzuspielen.
Daher bleibe ich bei meiner alten Empfehlung, Flash für das Einbinden in die eigene Webseite zu nutzen und MPEG 4 parallel zum Download anzubieten.
Aber natürlich sollte man die Entwicklung von Ogg Theora im Auge behalten. Daher habe ich diesem (patent-) freien Format in meinem Wiki eine eigene Grundlagenseite gewidmet.
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Ein neuer Fall für Erin Brockovich?
IBM in USA wegen Umweltverschmutzung verklagt: Der Technologiekonzern International Business Machines Corp (IBM) sieht sich einer Umweltschutzklage gegenüber. Eine Gruppe von sieben Kanzleien hat beim Supreme Court of Broome County im Bundesstaat New York Klage gegen den in Armonk ansässigen Konzern eingereicht. IBM wird vorgeworfen, über Jahre hinweg mit großen Mengen giftigen Chemikalien in der Nähe des Gründungsortes Endicott Luft, Boden und Grundwasser verschmutzt zu haben.
Zu den Kanzleien zählt die durch den Fall Erin Brockovich - verfilmt mit der wunderbaren
Julia Roberts - bekannte Anwaltskanzlei Masry & Vititoe. Sie hatte in einem Verfahren gegen Pacific Gas & Electric Co wegen Verseuchung des Trinkwassers eine Summe von 333 Mio USD für die Opfer erstritten. [Zebu]
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Die VDSL-Wasserstandsmeldungen vom Wochenende
Die Leitung ist wieder mehrfach ausgefallen, zum Teil über Stunden. Heute früh nach einer kurzen Phase auch. Momentan wird dieses Weblog mal wieder über meine alte ADSL-Leitung gefüttert.
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