Fortran lebt, Bugs included
Ein Hoch auf die Formelübersetzung:
Fortran, die erste höhere Programmiersprache, feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. Mit ihr war es Programmierern zum ersten Mal möglich, Computern Anweisungen mitzuteilen, ohne eine Assemblersprache lernen zu müssen. [Telepolis News]
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Don't Do This At Home, Kids
Die Taz hat im Vorfeld des 24. Chaos Communication Congress Frank Rosengart vom Chaos Computer Club interviewt: Reisepässe in die Mikrowelle: »Aber im Ernst, vielleicht müssen wir versuchen, die Menschen mehr zu radikalisieren. Das heißt, ihnen mehr Mut zu zivilem Ungehorsam zu machen. So kann man den Chip, der auf den neuen Reisepässen die gespeicherten Fingerabdrücke enthält, zu Hause in der Mikrowelle zerstören. Möglicherweise sollten auch Organisationen wie der Chaos Computer Club und der AK Vorratsdatenspeicherung über radikalere Formen des Protestes nachdenken.« Schade, ich habe keine Mikrowelle. (Ich habe aber auch keinen Reisepass...) [Netzpolitik.org]
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Durch den Kakao gezogen
Konjunkturprognose gesenkt: Glos vermißt »Dankbarkeit« der Bürger: Der CSU-Politiker kritisierte die Einstellung vieler Bürger zur wirtschaftlichen Entwicklung: »Den Wirtschaftsaufschwung und seine Wirkung auf den Arbeitsmarkt und die soziale Sicherheit nehmen viele als selbstverständlich hin«, sagte er. »Es gibt keine Dankbarkeit für die erreichten Erfolge.« [Netzeitung.de]
Was auch immer geschieht,
nie dürft ihr so tief sinken,
von dem Kakao, durch den man euch zieht,
auch noch zu trinken.
(Erich Kästner)
Hier stehe ich und kann nicht anders: Für diesen Griff ins Klo verleihe ich dem Paradebeispiel eines arroganten Politikers, dem Herrn
Michael Glos die entsprechende Schüssel (feinstes Porzellan, weiß, ca. 40 cm, Anfang des 21. Jhdts.). Er hat sie sich redlich verdient.
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Für die Akten
Das ist gelogen: Denn das meine
VDSL-Leitung mehrmals täglich für ein bis zwei Minuten aussteigt, bin ich ja schon gewohnt...
Jetzt ist sie aber (seit 9:13 Uhr) über 10 Minuten tot und ich bin wieder einmal auf die alte ADSL-Leitung umgestiegen. Gut, daß ich diese noch nicht gekündigt habe, auch wenn es ein teurer Spaß ist. Aber mein Mißtrauen gegenüber den Telekomikern hat sich mal wieder bewährt.
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...von Idioten erfunden
Da gehen sie hin, Eure Daten: Die Wut auf Google: »Ihr spinnt wohl alle« und »Vertrauen der Kunden verspielt« schreiben erboste Benutzer in den Google-Foren. Eine neue »Web 2.0«-Funktion zeigt allen Gmail-Kontakten automatisch an, welche Nachrichten der betreffende Benutzer abonniert hat. Geiles Feature, muß vom Herrn Schäuble stammen. [futurezone.ORF.at]
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Mäuse, Rauschen und Kommunikation
Die Einführung des Bits: In einem bahnbrechenden Aufsatz über die Grundlagen der Informationstheorie begründete der US-Mathematiker
Claude Elwood Shannon im Jahre 1948 die Informationstheorie und führte den Begriff des Bits in den akademischen Sprachgebrauch ein. [futurezone.ORF.at]
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Wir Agility-Sportler: Schön, reich und berühmt
Wer heute (ich glaube bis 12:00 Uhr, aber so wirklich exakt war die Email nicht, die ich bekommen habe) auf die Startseite der Videocommunity geht, wird dort einen Euch bekannten Blogger mit seinem Hund in eine Diss rennen sehen. Auch so kann Agility bekannter werden. ![]()
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Photr: Es geht (weiter) voran
So langsam entwickelt sich mein Wiki zum Photo-, Video- und Wissensrepositorium. Die Wikistruktur führt allerdings zu einer ganz anderen Herangehensweise als ursprünglich vorgesehen. So habe ich zum Beispiel über die Feiertage ein paar größere Stadtspaziergänge mit dem Hund unternommen,
- einmal rund um das Tempelhofer Feld,
- dann über Kreuzberg, Treptow und Baumschulenweg zurück nach Neukölln
- und schließlich bin ich im Süden Berlins zwischen Britz und Mariendorf herumgeirrt.
Die Bilder habe ich dann gleich in mein Wiki geladen, das ja bekanntlich mit Hilfe von Esther Brunners Blog PlugIn bei mir eine Art Photostream emuliert. Allerdings verführt das Wiki dazu, gleich noch ein paar Informationen zu den Bilder, die ich - eher als Information für mich, doch ey, es ist ja auch mein Wiki
- meist aus der Wikipedia und anderen Quellen zusammengeklaubt habe, mit hineinzustellen. Und so entstanden zusätzliche Seiten zu
- dem Peugeot 203 (der stand da gerade auf der Straße herum, den mußte ich photographieren),

- der Kirche Zum Vaterhaus am Baumschulenweg in Treptow,
- der Britzer Dorfkirche, dem Gut Britz und der Britzer Mühle,
- der ehemaligen RIAS Berlin Sendeanlage Berlin-Britz, die jetzt vom Deutschlandradio genutzt wird
- und der Dorfkirche Mariendorf.
Und weil ich gerade so schön dabei war und die Wikipedia zum Stöbern einlud, habe ich zu älteren Photos in dem Wiki auch gleich noch Seiten zu
- Neu-Tempelhof und dem Parkring Neu-Tempelhof,
- dem Industriedenkmal VAUBEKA Portalkran in der Tempelhofer Teilestraße
- und der Dorfkirche Marienfelde und dem Rittergut Marienfelde mit Gutspark.
angelegt. Das hat Spaß gemacht und das Konzept ist sicher auch noch ausbaufähig (kostet aber auch Zeit
).
Allerdings gibt es noch einige ungelöste Probleme. Was mir momentan am meisten auf der Seele liegt ist die Frage »Wohin mit den hochaufgelösten Bildern?« Aus Speicherplatz- und Performance-Gründen speichere ich im Wiki nur Photos mit einer maximalen Breite von 450 Pixeln. Momentan verwalte ich die hochaufgelösten Bilder lokal in
iPhoto und bemühe mich, dort die gleiche Ordnungsstruktur wie in meinem Wiki durchzuhalten, damit ich zumindest manuell eine Verbindung herstellen kann, doch das finde ich auf die Dauer nicht befriedigend. Testweise habe ich damit herumgespielt, die hochaufgelösten Bilder auf Amazons S3 vorzuhalten und den Link dazu zu den Metadaten der Photos im DokuWiki abzuspeichern. Doch leider ist dort keine Wiki-Syntax erlaubt, so daß die Links nicht aktiv sind. Alternativ könnte man die hochaufgelösten Bilder natürlich trotzdem bei einem Hoster wie flickr oder Sevenload etc. ablegen, doch auch hier stellt sich die Frage der Verlinkung und natürlich steht das quer zu meinem Konzept, unabhängig von den kommerziellen Hostern zu werden. Hier muß ich also noch gewaltig nachdenken.
Weniger komplex sieht es bei den Videos aus, was aber in der Hauptsache auch darin liegt, daß diese nicht in den Massen wie die Photos anfallen, ein wenig mehr manuelle Tätigkeit bei der Behandlung der Metadaten macht nicht so viele Mühe. Hier sind Amazons S3 und der FlowPlayer meine Freunde, allerdings wünsche ich mir seit meiner Beschäftigung mit Blib.tv hier noch ein wenig mehr Komfort, speziell bei der Behandlung von Thumbs und bei der Erstellung eines RSS-Feeds für Miro und/oder
iTunes. Doch erst einmal kann ich damit leben.
Völlig ungeklärt ist dagegen immer noch die Frage nach einem Community-Server. Auch hier werde ich wohl noch ein wenig nachdenken müssen.
Ansonsten kann ich mich nur wiederholen. Die Beschäftigung mit dem DokuWiki bringt mir nicht nur eine Menge Spaß, sondern auch eine Menge neuer Erkenntnisse. Ich werde daher weiterbohren.
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