Folien online
Es ist Montag nachmittag und ich habe die Folien für meine morgige Vorlesung online gestellt. Diesmal geht es um das Thema AJAX - als Held der griechischen Mythologie, als Scheuerpulver, aber vor allem als Web 2.0-Technik. Neugierige können vorab schon einmal reinschauen, ein Klick auf das Flipchart-Symbol startet die Show. Aber seid gewarnt: Wie immer kann sich noch alles ändern und es gilt das gesprochene Wort.
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Don't Feed the Trolls
Um die Population in Grenzen zu halten, möchte ich Euch bitten, die Trolle nicht zu füttern. Danke! Und den Trollen selber möchte ich mitteilen, daß meine Kommentare bei Haloscan gehostet und sie daher weder von Google indiziert werden, noch den Links gefolgt wird. Das Vollmüllen derselben hat daher eigentlich keinen (sittlichen?!? Nähr-) Wert.
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Flock: Browser für Blogs, Facebook, Flickr und YouTube
Seit mehr als zwei Jahren wurde an dem Social-Networking-Browser Flock gearbeitet - nun steht die Version 1.0 des auf Firefox basierenden Browsers bereit. Flock ist darauf optimiert, Inhalte auf Facebook, Flickr, YouTube sowie diversen Blogs zu veröffentlichen. Außerdem nutzt der Browser die Online-Lesezeichen von del.icio.us und besitzt eine anpassbare Startseite. Soviel zu testen - so wenig Zeit! [Golem.de]
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Mini Clubman Estate
Gestern auf Neuköllns Straßen entdeckt: Der Mini Clubman Estate (Kombi mit hinteren Seitenfenstern und eckiger Front) wurde von 1969 bis 1983 gebaut. Er hatte immer innenliegende Türscharniere und Kurbelfenster, die später auch Merkmale der MK III Reihe wurden. Auch sonst unterscheidet er sich in vielerlei Hinsicht von den anderen Minis.
Und wer dem Link folgt, bekommt (hoffentlich!) eine Ahnung davon, was ich weiter unten mit den erweiterten Möglichkeiten (m)eines DokuWikis als flickr-Ersatz gemeint habe. (Ja, ich weiß. Ich bin ein technikverliebtes Spielkalb.
)
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Interessante Frage
Can a Bayesian spam filter play chess?. Ja, warum eigentlich nicht? [aumund.org - Wir ertrinken in Information, aber hungern nach Wissen]
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Aus der Forschung über Soziale Netze
Social Network Sites: Definition, History, and Scholarship, by Danah M. Boyd and Nicole B. Ellison. [Anarchaia]
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Überwacht die Überwacher!
Die Aktion Überwach! wehrt sich auf originelle Weise gegen den Überwachungsstaat: Auf der Webseite wird nämlich genau aufgelistet, welche Bundes- und Landesministerien, welche Regierungs- und Oppositionsparteien welche Netzseite besucht haben. Natürlich nur Netzseiten und Blogs, die sich an dieser Aktion beteiligen. Und mitmachen kann dort jeder. [Telepolis News]
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Brut von Spielern
Klassiker Karl Marx: Spekulanten, Kreditritter und Aktienschwindler sind im Kapitalismus ebenso unvermeidbar wie Finanzkrisen. »Mit dem Wachstum des stofflichen Reichtums wächst die Klasse der Geldkapitalisten; es vermehrt sich einerseits die Zahl und der Reichtum der sich zurückziehenden Kapitalisten, der Rentiers; und zweitens wird die Entwicklung des Kreditsystems gefördert und damit die Zahl der Bankiers, Geldverleiher, Finanziers etc. vermehrt. [...] Mit der Entwicklung des Kreditwesens werden große konzentrierte Geldmärkte geschaffen, wie London, die zugleich Hauptsitze des Handels in diesen Papieren sind. Die Bankiers stellen dem Gelichter dieser Händler das Geldkapital des Publikums massenhaft zur Verfügung, und so wächst diese Brut von Spielern.
[...] Es ist Grundlage der kapitalistischen Produktion, daß das Geld als selbständige Form des Werts der Ware gegenübertritt oder daß der Tauschwert selbständige Form im Geld erhalten muß, und dies ist nur möglich, indem eine bestimmte Ware das Material wird, in deren Wert sich alle andern Waren messen, daß sie ebendadurch die allgemeine Ware, die Ware par excellence im Gegensatz zu allen andern Waren wird. Dies muß sich in doppelter Hinsicht zeigen, und namentlich bei kapitalistisch entwickelten Nationen, die das Geld in großem Maß ersetzen, einerseits durch Kredit-Operationen, andrerseits durch Kreditgeld. In Zeiten der Klemme, wo der Kredit einschrumpft oder ganz aufhört, tritt plötzlich Geld als einziges Zahlungsmittel und wahres Dasein des Werts absolut den Waren gegenüber. [...] Der Wert der Waren wird daher geopfert, um das phantastische und selbständige Dasein dieses Werts im Geld zu sichern. Als Geldwert ist er überhaupt nur gesichert, solange das Geld gesichert ist. Für ein paar Millionen Geld müssen daher viele Millionen Waren zum Opfer gebracht werden. Dies ist unvermeidlich in der kapitalistischen Produktion und bildet eine ihrer Schönheiten. In frühern Produktionsweisen kommt dies nicht vor, weil bei der engen Basis, auf der sie sich bewegen, weder der Kredit noch das Kreditgeld zur Entwicklung kommt. Solange der gesellschaftliche Charakter der Arbeit als das Gelddasein der Ware und daher als ein Ding außer der wirklichen Produktion erscheint, sind Geldkrisen, unabhängig oder als Verschärfung wirklicher Krisen, unvermeidlich.« [Junge Welt]
Auszug aus: Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Dritter Band. In: Karl Marx/Friedrich Engels: Werke Band 25, Berlin 1968, Seite 527-533
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Der »Boss« ist im Ziel
Carnegie Mellon gewinnt »Urban Challenge«: Ein Team der US-Universität Carnegie Mellon hat die »Urban Challenge«, ein Rennen von Roboterfahrzeugen auf einem ehemaligen Militärgelände im US-Bundesstaat Kalifornien gewonnen. Das in Zusammenarbeit mit dem US-Autobauer General Motors erbaute Fahrzeug »Boss« verwies bei dem sechsstündigen Parcours in Victorville im US-Bundesstaat Kalifornien einen umgebauten VW Passat der US-Elite-Uni Stanford auf den zweiten Platz. Auf dem dritten Platz landete die Universität Virginia Tech aus Blackburg im Bundesstaat Virginia.
Das Pentagon-Forschungsinstitut DARPA suchte mit dem Wettkampf nach Fahrzeugen, die ohne Fahrer und ohne Fernbedienung eigenständig durch Kampfgebiete rollen können. Elf Vehikel hatten sich zu dem Wettbewerb angemeldet, nur sechs von ihnen bezwangen jedoch den 100 Kilometer langen Weg durch eine simulierte Stadtlandschaft. [futurezone.ORF.at]
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Wiki-Buch
Das Buch Wiki - Kooperation im Web ist in einer zweiten, vollständig überarbeiteten und erweiterten Auflage erschienen. Der Verlag beschreibt den Inhalt so: »Durch einfachen Aufbau und unkomplizierte Bedienung stellen Wikis eine ernstzunehmende Alternative zu teuren Content-Management-Systemen dar und bilden die Grundlage für eine Fülle von Anwendungen im Bereich der kooperativen Arbeit. Das Buch beschreibt den praktischen Einsatz von Wikis zur Durchführung von Projekten sowohl für Anwender als auch für Betreiber. Dies umfaßt eine schrittweise Einführung in die Philosophie und Funktionsweise, einen Überblick über Bedienelemente und Komponenten sowie die Installation und Konfiguration der Wiki-Klone MediaWiki, TWiki und Confluence-Wiki. Am Beispiel einer Konferenzplanung werden die Einsatzmöglichkeiten der Software als Projekttool dargestellt.« Auch wenn mir noch jemand erklären muß, wieso die eingesetzte Software Wiki-Klone sind, klingen die knapp 530 Seiten durchaus nach einem »Haben wollen!«. [Springer Informatik Produkte]
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Fortschrittsbericht: DokuWiki als flickr-Alternative
Auch meine Versuche, mein eigener flickr und YouTube zu werden, zeigen langsam durchaus vorzeigbare Ergebnisse:
Allerdings gibt es noch einige, durchaus zeitaufwendige Probleme:
- Das hier erwähnte Problem beim Anlagen neuer Wiki-Seiten ist noch nicht gelöst. Da ich die Kommentare wegen massiver Spam-Attacken in meinem DokuWiki auf (bisher noch nicht vorhandene
) registrierte Benutzer eingeschränkt habe, bitte ich um Lösungsvorschläge in den Kommentaren hier. - Die oben erwähnte Kommentarspam-Problematik. Es wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als die Kommentare tatsächlich nur für registrierte User zu erlauben. Da dies aber bei flickr und den anderen Hostern auch nicht anders ist, kann ich damit leben.
- Der RSS-Feed des DokuWiki entspricht noch nicht meinen Vorstellungen (speziell RSS 2.0 für iTunes und/oder Miro geht noch gar nicht). Hier ist noch viel Arbeit...
- Das Asset-Management und die Frage nach einem komfortablen Upload zum Beispiel aus iPhoto verlangen ebenfalls noch ein wenig Gehirnschmalz von mir.
- Und... und...
Dem stehen einige, doch sehr angenehme Vorteile der Wiki-Lösung gegenüber, zum Beispiel:
- Ich bin in meinem Content völlig frei: Ich kann die Photos und Filme in beliebigen Zusammenhängen einstellen, Texte, PDFs und anderen Content zusätzlich hochladen und zum Download freigegen.
- Text ganz ohne Bilder oder Filme geht auch...

Meine derzeitige Arbeitsbelastung hindert mich, die Arbeit an meinem DokuWiki zu beschleunigen, aber ich bin mit den bisherigen Fortschritten sehr zufrieden und werde, wenn auch im langsamen Tempo, weiter daran basteln. Es gibt viel zu tun...
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XML-Publishing mit AxKit
Und wo wir gerade auf Perl.com sind: Der Artikel An AxKit Image Gallery ist eine anregende Lektüre für all die, die dabei sind, Ihr eigener flickr und/oder YouTube zu werden. Daher ausdrucken.
Auch dieser Artikel hat ein paar Vorgänger:
Manchmal kann es durchaus inspirierend sein, durch ältere Artikel zu browsen.
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Bricolage
Ich hatte Bricolage (Open Source), das Perl-basierte CMS, ob seiner im CMS-Bereich doch sehr selten genutzten Scriptsprache, bisher eher als Kuriosität behandelt. Auf der anderen Seite habe ich immer wieder gefordert, daß auch Open Source CMS die Trennung von Redaktions- und Produktionsserver beherrschen müßten (was sie (fast) alle nicht können). Nun mußte ich von einem meiner Studenten mit der Nase darauf gestoßen werden, daß gerade dies eines der herausragenden Features von Bricolage sei: »Automatically push content to a front-end Web server or server cluster to allow virtually unlimited scalability.« Das macht es natürlich zu einem dringenden Testkandidaten.
Da die Literatur über Bricolage doch ziemlich dünn gesät ist, hier zur Einführung erst einmal ein paar (ältere) Artikel von David Wheeler auf Perl.com:
- Content Management with Bricolage. Ein Übersichtsartikel über das CMS.
- Dann die Installationsanleitung: Installing Bricolage.
- Nach der Installation folgt die Konfiguration: Bricolage Configuration Directives.
- Und schließlich: Document Modeling with Bricolage.
Falls jemand noch weitere Links zu Artikeln oder Tutorials hat, bitte posten... Und Bricolage CMS ist natürich auch der heutige »Google des Tages«.
There's always more than one way to do it.


