space picture
That's me, folks

Werbung

Test und Preisvergleich
Preisvergleich und Testberichte zu Notebooks, Handys Digitalkameras
sowie MP3 Player.



quality content
Einkaufen - Autobilder odge - Stadt Blogs Fun



Werbebanner

Kredit online finden - durch Vergleich! CLH Webartikel sind online - cherche la Catalogue Regional pour la france -unser Klassiker prolinks online Ferienhäuser buchen für den Urlaub Ferienhaus nächsten Sommer

Kostenloser Pressedienst
Branchenbuch
Plastikkarten

Linkpopularität
Vermiculite shop
Türkei Reisen
FreeSMS - Hotels
Usenet Hilfe

space picture space picture

Daily Link Icon Dienstag, den 1. Mai 2007
Neu in meiner Bibliothek: Lehnstuhl-Reisen

Die zweitschönste Form des Reisens ist das Reisen im Lehnstuhl, das Lesen von Reiseberichten. In der Fortsetzung meines Beitrags von heute früh folgen nun ein paar Reisebücher, die ebenfalls den Weg aus den Regalen und Grabbeltischen der Buch-Dealer in unsere Bibliothek gefunden haben.

Altägyptische Reiseerzählungen Reiseberichte sind uralt. Das zeigt das kleine Reclam-Bändchen Altägyptische Reiseerzählungen (Reclam Leipzig, 1982), das die Lebensgeschichte des Sinuhe (ca. 2.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung) und den Reisebericht des Wen-Amun nach Libanon (etwa 1.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung) enthält. Auch dieses Fundstück ist ein echtes Schnäppchen, es ist selbst der Datenbank von Amazon nicht bekannt.

Book Cover Als Jugendlicher hatte ich mir Sieben vorbei und acht verweht. Das Abenteuer der frühen Entdekeckungen von Paul Herrmann immer wieder aus der Schulbibliothek ausgeliehen. Ich war fasziniert von den Berichten der Entdeckungsfahrten der Ägypter, Griechen, Wikinger und Chinesen und wollte immer wieder davon lesen. Als ich kürzlich das Buch in einer Ausgabe von 1952 in einem Antiquariat entdeckte, mußte ich natürlich sofort zuschlagen. Euch allen da draußen kann ich nur empfehlen: Wenn Ihr es entdeckt, tut es mir gleich, es lohnt sich.

Brehm: Reisen zu den Kirgisen Auch Alfred Edmund Brehm (1829 - 1884), der »Thierleben-Brehm«, reiste viel — fast sein ganzes Leben. Mit der Reise zu den Kirgisen brachte der Leipziger Reclam-Verlag 1982 erstmals Auszüge aus dem Reisetagebuch Brehms zu seiner Reise nach Westsibirien, die er 1876 unternommen hatte. Es ist ein Reisetagebuch, welches der Autor seinerzeit während der Reise ohne Einsicht in die Literatur führte, eine unmittelbare Schilderung von Mensch und Natur und eine liebevolle Nacherzählung der damaligen Lebensumstände der Kirgisen. Und Brehm schreibt auch hier so, wie wir es aus seinem »Thierleben« kennen: Lebendig, leicht und mit viel Humor. Auch dieses Bändchen kennt Amazon nicht. Die Buchproduktion der DDR scheint noch viele weiße Flecken in deren Datenbank aufzuweisen. So wird das nicht wirklich etwas mit dem WikipediaLogo Long Tail.

Reisen nach Nigritien Aber wir geben ja nicht auf, probieren wir es mit einem weiteren Bändchen aus der Leipziger Bücherschmiede: Die Reisen nach Nigritien wurde von Heinrich Loth 1986 herausgegeben und versammelt Reiseberichte nach Afrika von der Antike bis zur Neuzeit, mit einem Schwerpunkt vom 17. Jahrhundert bis zum frühen 20. Jahrhundert. Es sind Originaltexte und so ist der Band eine wunderbare Quellensammlung und Kulturgeschichte des Kolonialismus, hervorragend editiert und mit einigen interessanten Abbildungen illustriert. Eine Empfehlung (speziell für Martin, weil ich weiß, daß er sich dafür interessiert). Amazon kennt auch diesen Band nicht, aber Google weiß etwas darüber. Daher erkläre ich die Reisen nach Nigritien zum »Google des Tages«.

Der Begriff Nigritien stammt übrigens vom marokkanischen Reisenden WikipediaLogo Leo Africanus (1490 - nach 1550), der darunter 15 Reiche südlich der Sahara faßte und der von späteren europäischen Autoren übernommen wurde.

Book Cover Tucholsky zitierte ihn immer, wenn es um Preußen und Brandenburg ging und auch heute noch ist der berühmteste Sohn der Stadt Ruppin die Autorität für Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Im rührigen Aufbau-Taschenbuch-Verlag ist dazu ein Registerband erschienen, der ein Personen und ein geographisches Register enthält. Wer also zum Beispiel wissen will, wo WikipediaLogo Theodor Fontane etwas über das Dörfchen Saalow im Kreis Teltow-Fläming geschrieben hat, erfährt hier, daß es im vierten Band der Reisen auf den Seiten 5, 296, 330f., 336 und 619 erwähnt wird. Ein unschätzbares, wertvolles Hilfsmittel.

Book Cover Wir nähern uns der Gegenwart, bleiben aber in Brandenburg: Christian Graf von Krockow ist ebenfalls einer, der gerne und häufig »seinen« Fontane zitiert und er versucht auf seinen Spuren den Reiz der Mark Brandenburg zu empfinden. Das gelingt ihm in seinen Fahrten durch die Mark Brandenburg mal mehr, mal weniger gut, aber immer mit viel Kenntnis und viel Liebe zum Gegenstand. Ich hatte den Autor ohne ihn vorher gelesen zu haben, alleine auf Grund seiner Herkunft für einen reaktionären Knochen gehalten, dies ist er aber beileibe nicht, auch wenn manchmal für meinen Geschmack ein bißchen zu viel Sympathie für das alte Preußen durchscheint. Christian Graf von Krockow schreibt über Fontanes Brandenburg und über das Brandenburg nach dem Fall der DDR mit viel Liebe für Land und Leute, mit viel Wissen und mit einem gewissen Gespür für Gerechtigkeit. Das macht ihn sympathisch und das Buch lesenswert.

Book Cover Und nun sind wir endgültig in der Gegenwart angekommen und beschreiben doch Vergangenes: Ronald Clarks Garten-Reiseführer (Callway-Verlag, 2005) beschreibt akribisch 400 private und 900 öffentliche Gärten und Parks in Deutschland und ist damit vermutlich der umfangreichste Reiseführer für Gartenfreunde, den es für Deutschland gibt. Er ist nach Bundesländern geordnet und listet allein für Berlin 66 und für Brandenburg 59 Parks und Gärten auf, die einen Besuch lohnen. Und damit der Reisende nicht vor verschlossenen Türen steht, gibt es neben einer kurzen Beschreibung der Objekte auch immer Informationen über die Zugänglichkeit, über Öffnungszeiten und Eintrittspreise. Das Buch ist daher ein Muß für jeden reisenden Gartenfreund.

Technorati-Tags:

Posted by Jörg Kantel | Permalink | | | Bibliothek

Der Song zum Tage

Pete Seeger and the Weavers: Solidarity Forever, illustriert mit historischen Aufnahmen aus der amerikanischen Gewerkschaftsbewegung. [Zebu]

Wenn die Stärke wir erkennen, die der Hände Werk erringt,
Gibt es keine Kraft auf Erden, die uns in die Kniee zwingt.
Einzeln kann man nicht erreichen, was nur Einigkeit erschafft.
Die Gewerkschaft gibt uns Kraft.
Solidarity forever...

Technorati-Tags:

Posted by Jörg Kantel | Permalink | | |

Neu in meiner Bibliothek: Frisch vom Grabbeltisch

Book Cover Ich hatte in den letzten Wochen mal wieder reichlich die Wühltische diverser Antiquariate geplündert und mein Schreibtisch ist voll von Büchern, die jetzt endlich eingeräumt werden müssen. Daher nutze ich nun den Feiertag, um meine neuen Schnäppchen hier vorzustellen. Fangen wir mit einem Programmierhandbuch an:

Nur noch wenige aktuelle Fachbücher behandeln wirklich die Grundlagen dreidimensionaler Graphik, da moderne Programm-Bibliotheken diese schon als fertige Methoden zur Verfügung stellen. Dabei ist es durchaus spannend und lehrreich, zu wissen, wie so etwas gemacht wird. 3D-Graphik in PASCAL von Gisela Bielig-Schulz ist ein Lehrbuch aus dem Jahre 1987, wie man 3D-Graphiken »zu Fuß« programmiert. Noch nichts mit Radiosity und Ray-Tracing, sondern alles in schwarz-weiß. Und es geht nur um Projektionen und die Elimination verdeckter Linien. Very basic and very historic. Aber schön... Grins

Book Cover

Morgenwonne

Ich bin so knallvergnügt erwacht.
Ich klatsche meine Hüften.
Das Wasser lockt. Die Seife lacht.
Es dürstet mich nach Lüften.

Ein schmuckes Laken macht einen Knicks
Und gratuliert mir zum Baden.
Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs
Betiteln mich »Euer Gnaden«.

Aus meiner tiefsten Seele zieht
Mit Nasenflügelbeben
Ein ungeheurer Appetit
Nach Frühstück und nach Leben.
In diesem Sinne: Einen fröhlichen ersten Mai mit Joachim Ringelnatz: Überall ist Wunderland.

Book Cover Über den Raben, dem Magazin für jede Art von Literatur, noch etwas zu schreiben, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Die Nummer 52, der nordische Rabe bringt alles über Nordlichter und Meerjungfrauen, über Göttermeet und Aquavit, über finnische Seen und dänische Dünen, über wackere Wikinger und norwegische Neger und über nordische Musen und Mittsommernächte. Kurzum: Kurzweiliges Lesefutter!

Book Cover Der Band Über Kunst und Politk, herausgegeben von Werner Hecht, aus dem Leipziger Reclam-Verlag versammelt Aufsätze von Bertolt Brecht über Kunst und Sozialismus, über fortschrittliche Musik, zur Frage der Übersetzung von Kampfliedern und natürlich über den Rundfunk als Kommunikationsapparat. Aber auch noch vieles mehr, was sonst nur in der Gesamtausgabe und/oder in verstreuten Sammelbänden steht. Ich finde es nett, dies alles mal in einem Band zusammengefaßt zu haben. Erleichtert das schnelle Wiederauffinden... Es war eine Lizenzausgabe des Suhrkamp-Verlages für die DDR, heute gibt es das Büchlein nur noch aus Frankfurt.

Book CoverBook Cover Gustav Schwabs Kampf um Troja und seine Heimkehr des Odysseus sind die »klassische« Nacherzählung des alten griechischen Mythos. Es wird wohl kaum einen Jungen geben, der diese Geschichten nicht irgendwann einmal auf seinem Geschenktisch gefunden hätte. Und man merkte die pädagogische Absicht und war verstimmt. Dabei sind diese Erzählungen von Achilles und Ajax, von Hektor und Helena, von Paris und Patrokolos, von Göttern und Menschen wirklich wunderbar erzählt und entführen einen in die Welt der alten Griechen. Aber vermutlich muß man etwas älter sein, um es dann wirklich genießen zu können. Also nicht von Untertitel »für die Jugend erzählt« abschrecken lassen: Auch für Erwachsene sind dies Bände ein vergnügliches Lesefutter.

Archäologische Geheimnisse unserer Heimat Sachbücher, speziell Sachbücher für die Jungend aus der DDR sind eigentlich immer ziemlich gut gewesen, didaktisch hervorragend und behandelten oft Themen, die anderswo gar nicht vorkamen. So ist auch der Band Archäologische Geheimnisse unserer Heimat von Friedrich Schlette aus dem Jahr 1985 eine weitere Überraschung für mich. Oder wußtet Ihr, daß es in der DDR eine Arbeitsgemeinschaft Junge Archäologen gab, Jugendliche, die tatsächlich an Ausgrabungen beteiligt wurden und unter Anleitung heimatgeschichtliche Forschungen betrieben? Das Buch ist so etwas wie ein Handbuch für diese Arbeitsgemeinschaft und wie ich finde ziemlich lesenswert. Es muß ein echtes Schnäppchen gewesen sein, denn es ist nicht einmal bei Amazon zu finden.

Book Cover In meiner Börse habe ich immer einen Zettel, der mir mitteilt, welche Kursbücher ich schon besitze und welche ich mir zur Vervollständigung meiner Sammlung noch an Wühltischen besorgen muß. Das Kursbuch 112: Städte bauen hatte ich noch nicht. Mit Beiträgen unter anderem von Vittorio M. Lampugnani, Michael S. Cullen, Daghild Bartels, Martin Warnke und Karl Markus Michel. Ähnliche Zettel habe ich übrigens auch für den »Raben« (siehe oben) und den »Freibeuter«.

Book Cover Das Büchlein Neue Medien. Totale Mattscheibe und neue Informationsordnung von Hans-Joachim Heintze aus dem Jahre 1988 ist ein streitbarer Beitrag aus der Zeit, als »Neue Medien« noch Privat- und Kabelfernsehen hießen. Vieles daraus hat sich geschichtlich erledigt, anderes ist auch heute noch lesenswert und einiges erinnert einen daran, daß Verhersagen immer schwierig sind. Aber auf jeden Fall ist es ein interessantes, medienhistorisches Dokument.

Book Cover Zwar mittlerweile auch schon in vielen Teilen ein historisches Dokument ist das erst sieben Jahre alte Bändchen Internet für Musiker, doch ist es trotz seines in Internet-Maßstäben biblischen Alters immer noch interessant, da es weniger auf Software abzielt, sondern eher grundlegendere Fragen der Distribution und Produktion von Musik im Netz behandelt. Es ist heute sicher nicht mehr als Handbuch geeignet, aber immer noch eine lesenswerte, ergänzende Lektüre.

Book Cover Ganz »schrecklich« historisch ist dagegen das Taschenbuch Die Gegengesellschaft von Walter Hollstein aus dem Jahre 1981. Dieses damals mit dem Deutschen Sachbuchpreis ausgezeichnetes Bändchen erinnert uns daran, wie wir damals mit den Grünen von alternativen Lebensformen geträumt hatten. Und er zeigt uns rückblickend, wie Alternativprojekte ohne eine klare sozialistische Perspektive vom Kapital geschluckt und/oder integriert wurden. Die Grünen und mit ihnen viele Alternativprojekte sind längst im Kapitalismus und im Neoliberalismus angekommen, der Versuch einer Gegengesellschaft in der Gesellschaft zu etablieren, ist gescheitert. Heute bestehen Alternativprojekte nur noch aus »autofreien Wohnprojekten«, in denen sich Lehrerinnen und Lehrer den Traum vom grünen Eigenheim verwirklichen. »Wohnen im Grünen« ist heute das einzig »Grüne« bei den Grünen.

Book Cover Doch nun etwas ganz Anderes: Die WikipediaLogo Romantik war mein Abiturthema in Deutsch und auch heute noch habe ich eine gewisse Affinität zu romantischen Schriftstellern, Komponisten (hier aber eher die WikipediaLogo Spätromantik) und Malern. Und der romantischste aller romantischen Maler ist zweifelsohne Caspar David Friedrich, über den Jens Christian Jensen eine kenntnisreiche und wunderbare Biographie geschrieben hat. 87 Abbildungen, davon 24 in Farbe, machen uns mit dem Werk Friedrich vertraut, die Texte sind sehr informativ und ein ausführlicher Anhang ergänzt das Werk. Eine Leseempfehlung!

Book Cover Das Lesebüchlein Denkanstöße 2004 aus Philosophie, Kultur und Wissenschaft war der 20. Band dieser Reihe und versammelt so unterschiedliche Autoren wie Karl Popper, Hannah Arendt, Hans Küng, Richard Feynmann, Hubert Markl, Walter Krämer und Reinhold Messner. Wer hier schmökert, entdeckt vielleicht Anregungen für weitergehende und vertiefende Lektüre. Oder sie hat einfach nur Spaß.

Technorati-Tags:

Posted by Jörg Kantel | Permalink | | | Bibliothek

Statistik

Zum Monatsbeginn wie gewohnt erst einmal ein wenig Zahlensalat: Im April 2007 hatte der Schockwellenreiter laut seinem Sitemeter knappe 350.000 Page Views und immerhin 140.000 Visits. Das sind wieder sehr, sehr schöne Zahlen und ich bedanke mich bei allen meinen Leserinnen und Lesern.

Bozo /   Bleibt mir gewogen...

Posted by Jörg Kantel | Permalink | |

space picture space picture space picture space picture

Werbung
Monatskalender
Mai 2007
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
Interne Links
Archiv
Kategorien