Feeling Groovy
Using Groovy to Send Emails: Groovy »is one of the more popular dynamic languages for the JVM. It has a familiar syntax, reduces large amounts of scaffolding code, and integrates seamlessly with Java. Learning Groovy means gaining access to all of the richness emerging in the dynamic language world while still leveraging the skills, infrastructure, and libraries you already have from the Java world. This is a quick tutorial showing how to send emails from Groovy using Java libraries.« [Meerkat: An Open Wire Service: O'Reilly Network]
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Open Source Second Life?
Freie 3D-Entwicklungsumgebung OpenCroquet in Version 1.0 fertig: Ein gerade gegründetes gemeinnütziges Konsortium von akademischen und industriellen Partnern hat die freie Softwareentwicklungsumgebung OpenCroquet (Croquet SDK) in der Version 1.0 veröffentlicht. OpenCroquet dient der Erstellung von verteilten Berechnungsmodellen und insbesondere von virtuellen 3D-Welten. Im Gegensatz zu SecondLife steht OpenCroquet unter einer freien, OSI-kompatiblen Open-Source-Lizenz und ermöglicht Zusammenarbeit mittels graphischer Bedienoberfläche und zugehöriger Werkzeuge in P2P-Netzen.
OpenCroquet läuft unter MacOS X, Windows und Linux. Croquet baut auf der Smalltalk-Entwicklungs- und Lernumgebung Squeak auf. Es sieht so aus, als müßte ich mir das Teil dringend einmal anschauen... [heise online news]
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Sie können es einfach nicht
Neues Polizei-Computerprogramm in Bayern vor dem Aus: Nach jahrelangen Tests und Millionen-Investitionen steht das geplante neue Computerprogramm für die bayerische Polizei vor dem Aus. [Computerwoche Online]
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DocBookWiki
DocBookWiki »can display DocBook (
) documents online. Different from the other applications, which convert a DocBook document into HTML first, in order to display it online, DocBookWiki converts it on the fly, so that the format for saving the document will still be XML (DocBook). DocBookWiki can also be used to edit a DocBook document online, from the web.« [Anarchaia]
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Am Web hängt und zum Web drängt doch alles
Print-Verlage suchen Anschluß im Internet: Die jüngsten Zuwächse: Burda kauft das Videoportal Sevenload, und Springer kauft sich in Hamburg.de ein. [Netzeitung.de Internet]
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Das Urteil am Morgen
Onlineforen-Betreiber haften bei Beleidigungen: Wer ein Internetforum betreibt, haftet für die darin veröffentlichten Beiträge. Wie der Bundesgerichtshof (BGH) urteilte (Az: VI ZR 101/06 vom 27. März 2007), gilt das auch, wenn die Identität des Urhebers der Beleidigung bekannt ist und direkt gegen ihn vorgegangen werden kann. Im aktuellen Fall hatte der Mitbegründer und Vorstandsvorsitzende eines Vereins zur Bekämpfung von Kinderpornographie im Internet gegen den Betreiber eines Forums geklagt, das sich satzungsgemäß mit sexuellem Missbrauch und Kinderpornographie beschäftigt. Er war in in zwei Beiträgen im Forum selbst als pädophil bezeichnet worden. (Ich weiß es nicht 100%ig, aber irgendwie klingt das so, als ob sich der Erik-Möller-Hasser und Über-Denunziant Gabriel Gawlik mal wieder an die Öffentlichkeit getraut hat. Ich muß daher den »Google des Tages« ändern.)
Sodomie!
Fellatio!
Cunilingus!
Klingt das häßlich?
Vater,
warum findest du's dann gräßlich?
Masturbieren kann ein Kind!
Also los!
Die Kamasutram-Orgie beginnt.
(Aus dem MusicalHair, 1968)
Wie dem auch sei, die rechtlichen Konsequenzen des Urteils für Forumsbetreiber (und Blogger) beleuchtet Udo Vetter: Forum-Betreiber haben Pflicht zum Handeln. [Netzeitung.de Internet]
Eine kritische Analyse des Urteils auch im ZDF: Meinungsfreiheit oder Betroffenenschutz? [Alfred K. per Email.]
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Das Land der Griechen mit der Seele suchen?
Doch wo ist der Sitz der Seele? Die heute besprochene Geschichte der Schönheit brachte neben Altbekanntem auch eine Menge mir bisher unbekannter und seltsamer Bilder.
So zum Beispiel diese stark homoerotische Darstellung von Platons Akademie. (Jean Delville, 1889)
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Angriff auf Googles Mail
Yahoo! mit unbegrenztem Speicherplatz: Yahoo! will den Nutzern seines kostenlosen Webmail-Dienstes Yahoo! Mail ab Mai dieses Jahres unbegrenzten Speicherplatz zur Verfügung stellen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Damit kann man doch bestimmt was Kreatives anfangen.
[futurezone.ORF.at]
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Neues für uns Kommerzblogger
Deutsche Blogger wollen endlich Geld verdienen: Das neu gegründete Berliner Unternehmen adical will Weblog-Inhalte an die Werbewirtschaft vermarkten. ORF.at hat mit adical-Mitbegründer Sascha Lobo über das Geschäftsmodell des Weblog-Werbenetzwerkes und über das Geldverdienen mit Blogs gesprochen. [futurezone.ORF.at]
adical ist der heutige »Google des Tages«.
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Wikipedia-Links
Ich habe in den letzten Tagen und Wochen imer wieder eine gewisse hochnäsige Arroganz speziell bildungsbeflissener Bourgeois gegenüber der Wikipedia erfahren müssen. Um dem entgegenzutreten, werde ich zukünftig alle Links dorthin mit einem kleinen Zeichen (
) versehen. Und das ist nicht als Warnung, sondern als Auszeichnung zu verstehen: Hier erhaltet Ihr in der Regel erstklassige Informationen.
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Ich habe gelesen: Was ist schön?
Ich hatte gestern in München auf dem Bahnhof noch ca. eine Stunde Zeit, bis mein Zug nach Berlin abfuhr. Viel zu sehen gibt es nun mal auf dem Münchner Hauptbahnhof nicht, aber in einer (genauer in der) Bahnhofsbuchhandlung entdeckte ich zufällig das Buch Die Geschichte der Schönheit, herausgegeben von
Umberto Eco. Und das habe ich dann auf der Heimfahrt gelesen, nein verschlungen. Das Buch ist eine Tour de Force durch die Kunstgeschichte und die Geschichte der Ästhetik, von den alten Griechen bis zum 20. Jahrhundert, von der
Venus von Willendorf bis zu
Anita Ekberg. Und das Buch ist schön gemacht, die vielen Abbildungen machen es auch zu einem Augengenuß. Außerdem ist das Buch ein Versuch, Hypertext in Buchform zu realisieren. Die einzelnen Texte zu den Epochen und Sujets enthalten farbig (blau!) markierte »Links«, die auf ausgewählte Quelltexte verweisen, die in etwas kleinerer Schrift und zweispaltig abgesetzt — ähnlich Abbildungen — in die Kapitel eingefügt sind. Das führt seltsamerweise zu einem ziemlich altmodisch anmutendem Lesevergnügen, das mir aber richtig Spaß machte.
Kurz vor Leipzig habe ich den Wälzer (438 Seiten in einem für ein Taschenbuch unüblichen »Großformat«) erschöpft zur Seite gelegt. Es wird aber nicht das letzte Mal sein, daß ich da hineingeschaut habe. Eine Empfehlung.
Ecos etwas andere Kunstgeschichte paßte dann zufällig ziemlich gut zu einem anderen Buch, das ich mir eigentlich als Reiselektüre mitgenommen hatte. Richard Sennetts Fleisch und Stein. Der Körper und die Stadt in der westlichen Zivilisation ist der Gegenentwurf des
berühmten Soziologen zu
Lewis Mumfords klassischer Stadtgeschichte. Denn es ist eine besondere Geschichte der Stadt: Wie Frauen und Männer sich darin bewegten, was sie sahen und hörten, die Gerüche, die in Ihre Nasen drangen, was sie aßen, wie sie sich bekleideten und wie sich sich liebten — all dies erzählt Sennett von den Städten des alten Athen, von Venedig und Paris bis zum modernen New York. Spannend, lehrreich und witzig. Ebenfalls eine Empfehlung.
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Dummschwätz
Oder the boy is back in town und hat Euch eine kleine Geschichte mitgebracht: Im ziemlich überfüllten ICE von München nach Berlin saß mir in der ersten Klasse ein dauertelephonierenden Milchbart-Yuppie (offensichtlich aus der IT-Branche) gegenüber, der einen Geschäftstermin in der Zentrale meines Brötchengebers hatte und dies auch per Handy lautstark allen Mitreisenden verkündete. Dabei schmiß er mit Namen und der nicht immer positiven Einschätzung einiger mir bekannten Kollegen um sich. Und er benutzte eine Dummschwätz-Sprache, die beinahe körperliche Übelkeit in mir hervorrief (ein paar Sätze habe ich zur Dokumentation mitgeschrieben):
Die Casts, die ich bisher hatte mit meinen prior Kunden...
Das müßte ich erst einmal tracken.
Ansonsten wird auf Flur-Call (oder Floor-Call?) eine entsprechende Session gemacht.
Ich hab jetzt mein Book noch nicht hochgefahren.
Das ist sinnlos, da 900 Euro für einen Flug auszugeben, nur um ein Excel-Sheet anzuwerfen, das hätte man auch mit einem Webcast lösen können.
Wenn ich die Geschichte erst mal gefixt hätte, dann ist es auch public die Sache von Frankfurt zu regeln.
Dann kommuniziere das mal so ans Management, zumindest, daß ein kleiner Ping aus Frankfurt kommt.
In Bamberg leerte sich der Zug, ich konnte den Platz wechseln und hatte für den Rest der Fahrt Ruhe.
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