Heute steppt der Bär
Denn auch die »Neukölllner Freunde« werden sicher heute nacht den Beginn des neuen Jahres ausgiebig feiern.
[Aus unserer beliebten Serie: Angesagte Neuköllner Locations. Photo: Gabi]
Und auch wir wünschen allen unseren Lesern einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Und wer mit uns feiern will: Wir werden ab etwa 21:00 Uhr auf der Sylvesterfeier im Sandmann das Ende des alten und den Beginn des neuen Jahres zelebrieren.
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Einen für die Feier
So ganz ohne Musik könnt Ihr ja nicht auf Eure Sylvesterparty gehen. Choclat singt für Euch (mit der Stimme von Trude Herr): »Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann!«
(Die Suche nach Musik-Videos mit Figuren aus Computerspielen kann zur Sucht werden.
)
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Rollberg: Aus für die Kiez-Manager
Zum Jahresende kommt das Aus: Das Team des Quartiersmanagements im Rollbergviertel darf nicht weitermachen. Den drei Quartiersmanagern Renate Muhlak, Ayten Köse und Gilles Duhem wurde gekündigt - obwohl es ihnen gelungen ist, den Kiez aus den negativen Schlagzeilen herauszubringen. Valdivia Lüdeke, die ehrenamtlich im Rollbergviertel Schülern bei den Hausarbeiten hilft, versteht nicht, weshalb die Quartiersmanager nicht weiter beschäftigt werden: »Das Team hat erfolgreich gearbeitet. Wahrscheinlich waren sie zu unbequem, sie sind immer auch den Politikern auf die Füße getreten.« Für Nord-Neukölln mit seinen gewaltigen sozialen Problemen sei die Kündigung ein großer Verlust.
[Polizeieinsatz im Rollberg-Viertel, Photo: Gabi]
Knackpunkt scheint zu sein, daß die Senatsverwaltung zukünftig alleine die Richtlinien des Quartiersmanagements bestimmen will und die Erfordernisse des Trägers und der Kiezakteure nicht mehr berücksichtigt werden sollen. Die Senatsverwaltung sucht nun nach einem anderen Träger, der die Arbeit nach ihren Wünschen weiterführt. Bis das neue Quartiersmanagement eingesetzt ist, wird im Vor-Ort-Büro Falkstraße 25 eine Mitarbeiterin der Senatsverwaltung Ansprechpartnerin für die Bewohner sein.
Damit wird ein zukunfsfähiges Konzept aufgegeben und das Rollbergviertel wieder nur noch verwaltet. Wir sind über diese Entwicklung und die Dummheit und Kurzsichtigkeit der Senatsverwaltung entsetzt. Auch wenn wir von Seiten der Berliner Politik schon lange nichts anderes mehr erwarten, für das Rollbergviertel, das gerade langsam sich zu erholen begann, ist es ein großer Verlust.
Mehr Informationen auf den Seiten des Quariersmanagements und im Rollberg-Info: Aus für das Quartiersmanagement-Team (
, 676 KB). [Berliner Zeitung]
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