48 Stunden Neukölln — ein Zwischenbericht
Während ich mich in Fürstenberg/Oder rumgetrieben habe, hat Gabi die 48 Stunden Neukölln besucht. An einer (Photo-) Reportage arbeiten wir noch. Als Zwischenbericht ein Bild von der spektakulären Kenterung eines Ruderbootes während der Regatta auf den Neuköllner Kanälen.
Zum Glück wurde niemand verletzt und nach der Bergung und einem Schluck Bier konnte das nasse Team wieder an dem Wettkampf teilnehmen.
Und natürlich gibt es auch schon ein flickr-Photoset 48 Stunden Neukölln 2006 mit über 300 Bildern. [Photo: Gabi]
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Flash-Alarm!
Es gibt wohl kaum eine dümmere Idee als Fjax — AJAX on Flash. Wenn schon Flash, warum soll ich dann darin AJAX langsamer und mit weniger Features emulieren, wenn ich das mit Bordmitteln auch native erledigen kann? Simon Willison fordert daher folgerichtig: Fjax: Just say no. [Simon Willison's Weblog]
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Spaß mit Google
Philipp Lenssen, Betreiber von Google Blogoscoped, bietet sein Buch 55 Ways to Have Fun With Google (
7,9 MB) jetzt kostenlos unter einer Creative Commons Lizenz als Download an. Wer das Lesen eines Buches am Bildschirm zu anstrengend findet, kann es weiterhin bei Amazon bestellen. [Webmaster Blog]
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XML Serialiszation with Python
Jeremy Jones testete PyYaml. Hier ein Link zur Yaml-Website. [OnLamp.com]
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Proletariat der Denker
Die wissenschaftliche Elite - draußen vor der Tür: Deutschland leistet sich eine große Zahl von höchstqualifizierten Wissenschaftlern im Abseits. [Telepolis News]
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Der heutige Griff ins Klo
Wenn es um die Beleidigung und Verächtlichmachung von Hartz-IV-Empfängern geht, kennt der SPD-Politiker Peter Struck keine Hemmschwelle mehr: »Niemand hat erwartet, daß Hartz-IV-Berechtigte ihre Kinder ausquartieren mit dem Hinweis: Der Staat zahlt auch euch die eigene Wohnung. Schätzungsweise fünf Prozent aller Hartz-IV-Empfänger nutzen die Solidarität unseres Systems aus.« Früher habe der Weg zum Sozialamt über eine Hemmschwelle geführt. »Heute aber gehen manche Empfänger von Arbeitslosengeld II zum Arbeitsamt und fordern für sich und ihre Kinder das Geld wie Gehälter.« [Stern.de]
Für diesen »Griff ins Klo« verleihen wir Herrn Struck die entsprechende Schüssel (feinstes Porzellan, weiß, ca. 40 cm, Anfang des 21. Jhdts.). Er hat sie sich redlich verdient.
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Die »dümmste aller Lösungen«
In memoriam: Bruno. [Netzeitung.de]
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Daten von 26.000 Angestellten und Geschäftspartnern
Datenklau in US-Ministerium für Landwirtschaft: Es häufen sich die Fälle, in denen Hacker sich Zugriff auf Personendaten von Regierungsmitarbeitern verschafft haben. Jetzt war das Ministerium für Landwirtschaft an der Reihe. [Netzeitung.de Internet]
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Schrippen bei der Telekom...
und DSL bei Lidl: Der Discounter Lidl (
) plant ein eigenes DSL-Angebot. Es soll DSL-Anschlüsse inklusive Internettelephonie und extra Hardware in den Filialen geben. [Netzeitung.de Internet]
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Unsichtbare Fäden
Die individuelle Konsumtion des Arbeiters bindet ihn an das Kapital: Er erhält soviel, daß es zur Wiederherstellung der Arbeitskraft reicht: »Von gesellschaftlichem Standpunkt ist also die Arbeiterklasse, auch außerhalb des unmittelbaren Arbeitsprozesses, ebensosehr Zubehör des Kapitals als das tote Arbeitsinstrument. Selbst ihre individuelle Konsumtion ist innerhalb gewisser Grenzen nur ein Moment des Reproduktionsprozesses des Kapitals. Der Prozeß aber sorgt dafür, daß diese selbstbewußten Produktionsinstrumente nicht weglaufen, indem er ihr Produkt beständig von ihrem Pol zum Gegenpol des Kapitals entfernt. Die individuelle Konsumtion sorgt einerseits für ihre eigne Erhaltung und Reproduktion, andrerseits durch Vernichtung der Lebensmittel für ihr beständiges Wiedererscheinen auf dem Arbeitsmarkt. Der römische Sklave war durch Ketten, der Lohnarbeiter ist durch unsichtbare Fäden an seinen Eigentümer gebunden. Der Schein seiner Unabhängigkeit wird durch den beständigen Wechsel der individuellen Lohnherrn und die fictio juris (juristische Fiktion) des Kontrakts aufrechterhalten.« [Junge Welt]
Auszug aus: Karl Marx: Das Kapital. Kritik der Politischen Ökonomie. In: Karl Marx/Friedrich Engels: Werke Band 23, Berlin 1972, Seite 596-599
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Daten im Warenhaus
Die Datensammelwut der USA: Der neueste US-Überwachungsskandal — das Anzapfen des internationalen Finanzverkehrs — trägt wieder einmal deutlich die Handschrift der NSA (
), auch wenn die nicht offiziell genannt wird. Zu den Daten aus Internet- und Telephonienetzen, den Bankendaten kommen noch die Flugpassagierdaten aus der EU. Das Thema steht diese Woche in Brüssel wieder auf der Tagesordnung. [futurezone.ORF.at]
Vergleiche auch: Transparenz total: Die Bush-Regierung versucht, den Lauschangriff auf die internationalen Finanzdaten, dessen Aufdeckung sie nicht verhindern konnte, zu rechtfertigen, Legitimation, so die kaum rechtsstaatliche Begründung der fürsorglichen Big-Brother-Regierung, ergebe sich durch den Erfolg, aber auch der scheint nicht groß zu sein. [Telepolis News]
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Und in Deutschland?
Frankreich kontert Google Earth: Mit einem eigenen Geo-Dienst im Netz will Frankreich gegen die Dominanz von US-Online-Services wie Google Earth ankämpfen. [futurezone.ORF.at]
Und in Deutschland? Da sitzen die Vermessungsämter immer noch auf ihren Geodaten verrottenden Wertschöpfungsketten und vermasseln die Zukunftsfähigkeit.
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IODAs Promonet
Legale Musik für Podcasts: Während die großen Plattenfirmen die Lizenzbedingungen für Musik in Podcasts stetig verschärfen, gehen Indie-Labels einen anderen Weg: Gegen Werbung darf ihre Musik kostenlos genutzt werden. [futurezone.ORF.at]
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Die eigene Zukunft durchspielen
Zukunftsszenarien der Weltmetropolen: Der Klassiker unter den Aufbausimulationen, Sim City (
), diente als Vorlage für ein neues Programm, das zeigt, wie die verschiedenen Weltstädte in Zukunft aussehen. Durch Eingabe von Kriterien können Stadtplaner Prognosen für die nächsten 40 Jahre erstellen. [futurezone.ORF.at]
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Five Years
Ich muß Martin Recht geben: Diese junge Dame wird einmal berühmt — spätestens in fünf Jahren.
[E-Business Weblog/Newsfeed]
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Kalender im Netz
Dr. Web hat sich die Mühe gemacht und drei freie netzbasierte Kalender einem Kurztest unterzogen: Spongecell, Calendars Net und natürlich den neuen Shooting-Star am Kalender-Himmel, den Google-Kalender. Und er stellt sinnvollerweise auch gleich die (berechtigte) Frage: »Wem vertraue ich? Sensible Daten sollten natürlich sowieso nicht ins Netz gestellt werden, das ist im Business im Zweifel auch eine Haftungsfrage. Aber auch im Privaten bleibt die Grundsatzfrage, wem man seine Daten anvertraut. Es gibt Stimmen, die vor einer immer weiter wachsenden Allwissenheit von Google warnen.« [man bedim len?]
Ich selber nutze den Kalender von Yahoo!, aber nicht, weil er besonders gut ist, sondern weil er schon besonders lange auf dem Markt ist und ich irgend etwas Vernünftiges mit meinem Yahoo!-Account anstellen wollte.
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Ein bißchen spät heute...
aber nach dem anstrengenden Wochenende haben Zebu und ich es uns erlaubt, ein wenig länger zu schlafen...
Es war ein wunderschönes Turnier in Fürstenberg/Oder, auch wenn der Hund und ich diesmal keine Bäume ausgerissen hatten: Die besten Platzierungen, die wir erreichten, waren ein 7. und ein 12. Rang. Mal war es die Kontaktzone am Laufsteig, mal hatte ich den Hund zu sehr gedrängt, so daß er im Übereifen eine Stange riß und dann hat uns auch noch ein Frühstart das Genick gebrochen. Und das, obwohl die Richterin Christine Berg (hier selber als aktive Sportlerin auf dem Platz unseres Hundesportvereins) aus Leipzig wunderschöne Parcoure gestellt hatte, die uns eigentlich lagen.
Dafür war H. Wollermann wieder da, der beste Agility-Photograph, den ich kenne. Er hat auch gleich ein paar wunderschöne Photos von Zebu und mir in Aktion geschossen, die ich sofort stolz in ein flickr-Set hochgeladen habe. Und das Wetter war wunderschön, eher zu heiß, so daß der nahegelegene Baggersee zum ausgiebigen Baden einlud. So ausgiebig, daß der Hund — wie man auf diesem Photo sehr schön erkennen kann — teilweise noch mit nassem Fell gestartet ist. [Photo: H. Wollermann]
Und jedes Wochenende, da fahr'n sie alle raus,
auf jedem Auto ein Surfbrett, in kilometerlangen Staus.
Frag' sie mal nach Fußball, da sag'n sie alle: »Nee!«,
denn sie wollen alle surfen auf dem Baggersee.
(Deutscher Text: Guntmar Feuerstein, Musik und Originaltext: Chuck Berry)
Und Baggersee ist auch der heutige »Google des Tages«.
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