Neu in meiner Bibliothek: Flickr Hacks
flickr entwickelt sich ja mehr und mehr zu meinem zweitwichtigsten Tool (nach meinem Blog natürlich) und so ist es nicht verwunderlich, daß ich dieses Buch unbedingt haben wollte. Und gerade erreichte es meinen Schreibtisch. Ich werde nach der Lektüre berichten...
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Die Durchblicker des Tages
Klaus Wowereit und Heinz Buschkowsky: »Es gibt in Berlin keine Slums!« Punkt. Schluß! Ausrufezeichen! Wenn die Beiden das sagen, wird es wohl stimmen. Es ist schließlich so als ob ein Autofahrer sagen würde: »Es gibt keine Bettler in der U-Bahn. Ich habe noch nie einen gesehen.« Warum erinnert mich das immer an Morgenstern: Denn so, so schließt er messerscharf / Das nicht sein kann, was nicht sein darf. [rbb-online]
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Neuköllner Abfallbeseitigung
Es muß ja nicht immer ein Stern sein...
[Photo: Gabi]
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Woher kenne ich das bloß alles?
Die Realität ist oft noch grausamer: EDV-Abteilungs-Umgangs-Knigge. [powerbook_blog]
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Neue MAMP-Version
Jetzt auch mit Unterstützung für Intel-Macs: webEdition MAMP (GPL) in Version 1.2.1 ist draußen. Wir berichteten und testeten und nutzen das Teil intensiv als Entwicklungsumgebung. [MacTechNews.de]
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Zuckerbrot und Peitsche: Google will spionieren
Googles Pläne für kostenloses WLAN ruft Datenschützer auf den Plan: Nur wenige Tage, nachdem die Stadt San Francisco das Google/Earthlink-Angebot offiziell zum Favoriten für ihr geplantes WLAN-Netz TechConnect erklärt hat, melden Datenschützer Bedenken an. Google plant, den Zugang zum drahtlosen Stadtnetz über standortspezifische Werbung zu finanzieren. Damit könnten Geschäfte und Gaststätten den durch die Stadt wandelnden Nutzer per Werbebotschaft auf ihre unmittelbare Nähe aufmerksam machen. Diese Bewegungsdaten möchte Google 180 Tage lang speichern. [heise online news]
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Typo 3 bis 4
Content-Management-System Typo3 4.0 erschienen: Das freie Content-Management-System (CMS) Typo3 steht nun in der finalen Version 4.0 bereit, die erstmals auch Funktionen wie Versionierung und eine neue Datenbank-Abstraktionsschicht bietet. Der neue Rich-Text-Editor funktioniert nicht nur unter Windows und mit TemplaVoila wurde ein einfacher Weg integriert, um Templates zu erstellen. [Golem.de]
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Reality Check für Podcasts
Stell Dir vor, es ist Podcast und niemand hört zu: Forrester hat in einer aktuellen Studie das medial stark überrepräsentierte Phänomen des Podcasting untersucht. [Computerwoche Online]
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Der Wal schlägt zurück
Tja, wenn ihr vom Walfang nicht lassen wollt, dann schlägt der Wal eben zurück: Fähre stößt mit Wal zusammen - viele Verletzte. [Spiegel Online]
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GeoMedia
Google Earth linkt zu Videos: Künftig sollen Sehenswürdigkeiten in Google Earth mit Videos verlinkt werden. Die Clips werden vom Betreiber des Doku-Senders »Discovery Channel« geliefert. [Netzeitung.de Internet]
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Multimediale Wissenschaft
Vorlesungen kommen auf den iPod: Wissenschaftler in Osnabrück arbeiten an Konzepten, wie Lehrinhalte für mobile Player aufbereitet werden könnten. Nicht nur Mitschnitte — Vorlesungen sollen multimedial werden. [Netzeitung.de Internet]
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Verwüstung der Arbeitskraft
Karl Marx: Die kapitalistische Produktion entwickelt und untergräbt zugleich die Springquellen allen Reichtums. »In der Sphäre der Agrikultur wirkt die große Industrie insofern am revolutionärsten, als sie das Bollwerk der alten Gesellschaft vernichtet, den »Bauer«, und ihm den Lohnarbeiter unterschiebt. Die sozialen Umwälzungsbedürfnisse und Gegensätze des Landes werden so mit denen der Stadt ausgeglichen. An die Stelle des gewohnheitsfaulsten und irrationellsten Betriebs tritt bewußte, technologische Anwendung der Wissenschaft. Die Zerreißung des ursprünglichen Familienbandes von Agrikultur und Manufaktur, welches die kindlich unentwickelte Gestalt beider umschlang, wird durch die kapitalistische Produktionsweise vollendet. Sie schafft aber zugleich die materiellen Voraussetzungen einer neuen, höheren Synthese, des Vereins von Agrikultur und Industrie, auf Grundlage ihrer gegensätzlich ausgearbeiteten Gestalten.
Mit dem stets wachsenden Übergewicht der städtische Bevölkerung, die sie in großen Zentren zusammenhäuft, häuft die kapitalistische Produktion einerseits die geschichtliche Bewegungskraft der Gesellschaft, stört sie andrerseits den Stoffwechsel zwischen Mensch und Erde, d. h. die Rückkehr der vom Menschen in der Form von Nahrungs- und Kleidungsmitteln vernutzten Bodenbestandteile zum Boden, also die ewige Naturbedingung dauernder Bodenfruchtbarkeit. Sie zerstört damit zugleich die physische Gesundheit der Stadtarbeiter und das geistige Leben der Landarbeiter. Aber sie zwingt zugleich durch die Zerstörung der bloß naturwüchsig entstandnen Umstände jenes Stoffwechsels, ihn systematisch als regelndes Gesetz der gesellschaftlichen Produktion und in einer der vollen menschlichen Entwicklung adäquaten Form herzustellen.« [Junge Welt]
Auszug aus: Karl Marx: Das Kapital. Kritik der Politischen Ökonomie. In: Karl Marx/Friedrich Engels: Werke Band 23, Seite 525-530
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Delirant isti Bavaria
War der erste April nicht schon vor 10 Tagen? Bayern will nun MP3-Player verbieten: »Nach dem Verbot von Handys wird in Bayern nun auch überlegt, generell digitale Speichermedien wie MP3-Player an Schulen zu verbieten. Damit soll die Verbreitung von jugendgefährdenden Inhalten verhindert werden.« Ey, Edmund, ich kenne noch ein Medium, über das sind schon viele, viele »jugendgefährdende Inhalte« verbreitet worden. Und das seit Jahrhunderten. Es heißt »Buch«. Das gefährlichste davon heißt »Bibel«. Da stehen Dinger drin: Mord und Totschlag, Sex, Inzest... Sollte man sofort mitverbieten. [futurezone.ORF.at]
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An Introduction to Language Processing with Perl and Prolog
Klingt interessant: »This book teaches the principles of natural language processing, first covering linguistics issues such as encoding, entropy, and annotation schemes; defining words, tokens and parts of speech; and morphology. It then details the language-processing functions involved, including part-of-speech tagging using rules and stochastic techniques; using Prolog (
) to write phase-structure grammars; parsing techniques and syntactic formalisms; semantics, predicate logic and lexical semantics; and analysis of discourse, and applications in dialog systems. The key feature of the book is the author's hands-on approach throughout, with extensive exercises, sample code in Prolog and Perl, and a detailed introduction to Prolog.« Irgendwie scheint es momentan eine kleine Prolog-Renaissance zu geben. Haben wollen! [Springer Informatik Produkte]
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DevTalk
Die Deadline für die Proposals zur BlogTalk Reloaded (2. bis 3. Oktober 2006 in Wien) ist auf den 31. Mai 2006 verlängert worden. Die Veranstalter möchten mehr Vorträge von Entwicklern haben. Wer also noch eine Idee hat, die er der Welt unbedingt vorstellen muß...
[thomas n. burg | randgänge]
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Nein, ich will nicht!
Ich mache ja bei flickr eigentlich jeden Sch@!## mit. Aber Pyramidenspiele, die nur das Ziel haben, die größte flickr-Community zu werden und daher verlangen, daß man ein Bild einstellt dann an alle seine Kontakte Einladungen verschickt, sind Spam. Also bitte, überlegt Euch, was Ihr macht...
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Mapping Hacks: Ich habe gelesen
Das Buch Mapping Hacks unterscheidet sich ein wenig von den anderen Büchern aus der »Hacks«-Reihe des O'Reilly-Verlags. Nicht nur daß es in Farbe gedruckt ist, sondern auch, daß es keine mehr oder weniger willkürliche Anordnung von 100 »Hacks« ist. Nein, das Buch gliedert sich in mehrere Kapitel von »Mapping Your Life« bis »Mapping with Other People« und jedes Kapitel ist mit einer ausführlichen Einleitung versehen, die kompetent die anschließenden Hacks in einen Zusammenhang stellt.
Die Hacks selber sind — aber das habe ich auch nicht anders erwartet — von durchgehend guter Qualität und teilweise sogar richtig genial.
Und Web-Mapping ist nur eines der neun Kapitel. Die anderen beschäftigen sich unter anderem mit der Frage, wie man eine für Raster-Karte die korrekten Koordinaten berechnet (Hack #33), damit man z.B. via SVG (
) klickbare Punkte darüber legen kann (Hacks #96 und #97), wie man ein GRASS-Ninja wird (Hack #77) oder wie man dreidimensionale Landschaften mit Hilfe von POV-Ray erstellt (Hack #20). Überhaupt liegt der Schwerpunkt eher beim Arbeiten mit traditionellen GIS (
) und bei den Werkzeugen, die man benötigt, um interaktive Landkarten auf dem Desktop und im Web zu erstellen. Dabei wurden die kommerziellen und auch teuren Programme wie der Platzhirsch ArcInfo links liegen gelassen und (Open Source) Alternativen wie Quantum GIS (Hack #64) und GRASS (Hack #69 bis #77) und viele andere vorgestellt.
Und viele Abschnitte widmen sich der wichtigen Frage, wie man an seine Geo-Daten kommt, da es außerhalb der USA (dort müssen öffentliche, d.h. von Steuergeldern finanzierte Daten, für jeden frei erhältlich sein) bekanntermaßen schwierig ist, an solche Daten zu kommen. Es finden sich dort viele nützliche Links zu Servern, die solche Daten frei zur Verfügung stellen (siehe auch die Kampagne für öffentliche Geo-Daten).
Das Buch bildet eine unverzichtbare Grundlage, auf die zum Beispiel Google Maps Hacks aufsetzt und gehört so auf den Schreibtisch eines jeden, der — so wie ich — von Landkarten fasziniert ist und mit ihnen auch auf dem Rechner und im Web »spielen« will. Und gründlicher in die Benutzung von Open-Source-GIS-Toolkits führt wohl nur Web Mapping Illustrated ein — dies steht daher als eines der nächsten Bücher auf meiner Lese- und Rezensionsliste.
Und wer mehr wissen will: Begleitend zum Buch gibt es von den Autoren ein interessantes Weblog mit vielen weiteren Tips und Hacks.
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Auf dem Rollberg gefunden...
In den Rollberg gesetzt:
Wohnsitz Neukölln (mit Tüten)... [Photo: Gabi]
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Frontier Update
Ich habe den Schritt gewagt und dieses Weblog wird nun mit Frontier 10.1a9 erstellt. Es gibt ein paar Änderungen in der Menü-Struktur und ein paar neue Menü-Einträge. (Neu sind zum Beispiel das lange vermißte »Open Recent...« und ein vielversprechender Punkt »Changed Pages«, auch wenn ich noch nicht so genau weiß, was er machen soll.) Und außerdem scheint (Open Source) Frontier via mainresponder.root nun auch (wieder) als (Web-) Server laufen zu können. Das muß ich aber alles noch testen. Werde berichten...
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Posted by Jörg Kantel | Permalink | | | Frontier
The Boy is Back in Town...
und in der Zwischenzeit auch genewstickert worden.
Was soll ich sonst noch zu der Veranstaltung sagen? Sie verlief, wenn man das doch eher konservative Klientel der FAZ bedenkt, ziemlich aufgeschlossen. Es schien ein echtes Interesse an dem Thema »Weblogs« zu geben. Doch es war nur gut, daß Tim Fischer vorher eine grundlegende Einführung gehalten hatte, die Unwissenheit über das Genre war doch ziemlich groß. Und mit Lorenz Lorenz-Meyer hatte ich einen Mitstreiter, der mich immer wieder einmal in der Diskussion mit seiner akademischen Reputation unterstützte. Dafür hier noch einmal ein Dankeschön! Und Thomas Wanhoff sorgte als Diksussionsleiter dafür, daß die Diskussion nicht aus dem Ruder lief. Es war keine großartige, aber irgendwie doch eine »runde« Veranstaltung. Auch das abschließende Buffet verlief harmonisch und rund und ließ in vielen Einzelgesprächen noch einmal das Interesse an dem Thema durchscheinen.
Und zum Zwecke des Ego-Surfens erkläre ich die Frankfurter Journalistentage zum »Google des Tages«.
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