Eiffel für Mac OS X
Eiffel (
) war einmal angetreten, die strenge Objektorientiertheit von Smalltalk mit der Eleganz der Datenstrukturen von Modula-2 zu versöhnen. Jetzt gibt es eine Cocoa-Version für Xcode: Eiffel for OS X (frei wie Freibier). [ADC-News]
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Schöner TeXten
LyX (GPL) ist der TeX-/LaTeX-Editor, der verspricht, daß man das zu sehen bekommt, was man meint: What You See Is What You Mean (WYSIWYM). Man arbeitet in einer WYSIWYG-Umgebung ähnlich einem »klassischen« Textprozessor und im Hintergrund werkelt Donald Knuths TeX-Prozessor vor sich hin.
Ich hatte LyX on Mac OS X vor etwa zweieinhalb Jahren schon einmal getestet und es konnte mich damals noch nicht so recht überzeugen (die Widgets der daruterliegenden Qt-Bibliothek wirkten hakelig und die Installtion verlief auch nicht gerade Mac-Like — meine schon vorhandenen teTeX-Installation wurde nicht erkannt). Bei der aktuellen Version 1.3.7, die auch unter Tiger lauffähig ist, sollen jedoch viele dieser Kritikpunkte bereinigt worden sein. Wenn also einer zum TeXen eine WYSIWYG-Umgebung braucht... [ADC-News]
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Heim ins Reich
Das niedersächsiche Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und die niedersächsische Landesregierung wollen Österreich heim ins Reich holen. Jedenfalls haben sie, wie Michael Platzer, technischer Direktor der österreichischen Firma Knallgrau in seinem Blog mitteilt, einen Brief geschrieben: »In dem Mail wurde nicht lange um den heißen Brei herum geredet, sondern klipp und klar gefordert, daß wir gemäß § 6 TDG sowie § 10 MDSTV (ja, das sind beides deutsche Gesetze, und ja wir sind eine österr. Firma) unserem Impressum einen Vertretungsberechtigten hinzufügen sollten (eine information die woll nicht sooo schwer selbst ausfindig zu machen ist). Falls wir dem nicht bis zum 1.Februar nachkommen sollten, dann können wir mit einer Buße von bis zu 50.000 Euro rechnen.«
Irgendwie geht es um diesen Gerichtsfall und »das pikante Detail daran ist, daß ein noch in der Kanzlei als Anwalt (auf-)geführter Herr zugleich oberster Dienstherr der obigen Behörde ist (Ministerpräsident von Niedersachsen), die nun von der Kanzlei eingeschaltet wurde .... da schlägt die geballte Staatsmacht zu!«
Michael Platzer schließt daraus das Naheliegende: »Herr Christian Wulff, seines Zeichens niedersächsischer Ministerpräsident, ist »ruhendes« Mitglied von Funk Tenfelde, eben jener Rechtsanwaltskanzlei welche Herrn panthol verklagt. Nicht das ich das jetzt hier in irgendeiner Weise behaupten würde, aber das könnte ja doch (theoretisch natürlich) bei manchen Menschen (natürlich nicht bei mir) die Vermutung aufkommen lassen, daß Herr Wulff hier seine Muskeln spielen läßt, und daß das niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit(!) Herrn Wulff's Kanzlei vom Amtswegen her etwas unter die Arme hilft (von wegen Art. 34 Abs 2 Nds. Verf. und so)!« Unnötig zu sagen, daß das Impressum der Fa. Knallgrau dem §5 des ECG und damit den Landesgesetzen genügt, aber das reicht unserem kernigen niedersächsischen MP nicht, denn am deutschen Wesen soll ja wieder Österreich genesen. Aber vielleicht liegt die Sache ja ganz anders: Vielleicht muß nur jemand mal den Mitarbeitern von Herrn Wulff erklären, daß Wien keine Stadt in Niedersachsen (und auch Niederösterreich keine niedersächsiche Provinz) ist. Aber selbst dann bleibt immer noch ein »Geschmäckle«, wie die Schwaben — natürlich nur mit ordnungsgemäßem Impressum — immer so schön sagen... [michi bloggt!]
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Frink gibt Deinem PDA ein neues Gesicht
Frink »is a practical calculating tool and programming language designed to help us all to better understand the world around us, to help us get calculations right without getting bogged down in the mechanics, and to make a tool that's really useful in the real world.« [Peter van I. per Email.]
Mein Palm fristet zur Zeit ein wenig ein Schattendasein, vielleicht kann ich ihn damit sinnvoll wieder reaktivieren.
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Schwanzlängenvergleich...
einmal anders. [Industrial Technology & Witchcraft]
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Einen für den Morgen
Eine Neuentdeckung (eigentlich hatte ich nach der Alexis-Korner-Version von »Corinne Corinna« gesucht
): Corinne Bailey Rae singt Songs, die klingen wie »a slice of sublime Billie Holiday Blues delivered with a voice that pins you, in the softest but most persuasive of ways«. Und das klingt phantastisch! Überzeugt Euch selber — auch eine Jungmädchenstimme kann den Soul haben: Like A Star (MP3, 4:03 min., 4,7 MB) und Enchantment (MP3, 3:58 min., 5,3 MB). [aurgasm]
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FaceSpan lebt — trotz AppleScript Studio
FaceSpan, das »Rapid Application Development (RAD)«-Tool für AppleScript (
) ist jetzt beim AppleScript-Spezialisten LateNight Software gelandet und in der Version 4.3 erschienen.
Mit dem 99 Dollar teurem Werkzeug kann man sich per Drag and Drop seine GUIs zusammenklicken und mit AppleScript verbinden, ohne die ganzen ObejctiveC-Klassen (wie bei AppleScript Studio) lernen zu müssen. Ich sollte das Teil mal testen, schließlich gibt es bei O'Reilly eine nette Einführung von Matt Neuburg: Building Applications with AppleScript and FaceSpan. Daher schon einmal ausdrucken! [macscripter.net news]
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Security Alert: Winamp ist undicht
Für eine gefährliche Sicherheitslücke in der Multimedia-Software Winamp wurde Beispielcode im Internet entdeckt, worüber sich das Sicherheitsloch ausnutzen läßt. Über eine manipulierte Playlisten-Datei kann ein Angreifer beliebigen Programmcode auf Windows-Systemen ausführen. Bislang steht kein Patch bereit, um sich gegen solche Attacken zu schützen. [Golem.de]
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Wir werden alle gegrillt
Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor DECT-Schnurlostelephonen. [de.internet.com]
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Streit um Autorenrechte im Internet
Autorenvereinigungen im Visier der EU-Kommission, während in Frankreich über eine »Kulturflatrate« und in Spanien über die »Kopiergebühr« gestritten wird. [Telepolis News]
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Klimawandel durch Treibhausgase
Mit schlimmeren Folgen ist zu rechnen, wenn es nicht gelingt, den Ausstoß von Treibhausgasen zu begrenzen, sagen die Wissenschaftler. Um eine Erwärmung um nur zwei Grad Celsius zu erreichen, müßten die Emissionen bis spätestens 2050 um mehr als ein Drittel gegenüber dem Jahr 1990 reduziert werden. Dazu gäbe es technologische Möglichkeiten wie etwa Energiesparmaßnahmen oder den Einsatz erneuerbarer Energien, resümierten die Wissenschaftler am Ende einer internationalen Konferenz, zu der die Britische Regierung im Februar 2005 eingeladen hatte.
Das Buch Avoiding Dangerous Climate Change faßt die Ergebnisse dieser Konferenz zusammen. »Eine Meilensteinpublikation« heißt es dazu in einer Mitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (Pik). »Wir hoffen, daß dieses Buch die wissenschaftliche und politische Debatte darüber ankurbelt, was als gefährlicher Klimawandel zu betrachten ist«, sagt der Potsdamer Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber, der das Herausgeberteam leitete. Angesichts der Tatsache, daß 2005 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war — und das ohne den Temperaturschub durch ein starkes El-Niño-Ereignis wie 1998 — sollte diese Debatte »schleunigst« geführt werden. [Netzeitung.de Bücher]
Da der Klimawandel schon gestern Thema im Schockwellenreiter war, ist er heute der »Google des Tags«. Und auch die Netzeitung hat ein Special zum Thema.
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Schlappe für Schlapphüte
Kriegsgegner setzte sich vor Gericht durch: Das Speichern von Internetverbindungsdaten ist rechtswidrig. [Junge Welt]
(PS: Der RSS-Feed der Jungen Welt funzt wieder. Wenn sie jetzt auch noch die Entscheidung rückgängig machen, Artikel nur noch für drei Monate im Archiv zu lassen, dann verzeihe ich ihnen auch das Redesign.
)
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Medienkonvergenz zur Überwindung der digitale Kluft
Manchmal kommen auch aus dem Hause Microsoft vernünftige Überlegungen: Internet-Handy gegen 100-Dollar-Laptop: Microsoft hält nichts von der Idee eines Billig-Notebooks für die Dritte Welt. Der Konzern sieht bessere Chancen für ein Mobiltelephon, das das Internet zu mehr Menschen in den Entwicklungsländern bringen soll. [futurezone.ORF.at]
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Wir Blogger, schön und berühmt...
und jetzt auch reich: Denn bei Vienna Online gibt es 100 € für das Blog der Woche. Natürlich nur, wenn man bei Vienna Online bloggt. So kommt man billig an Content. [Gabi]
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Konflikt von Fakt und Fiktion
Die Zahl der schlechten Artikel über Weblogs ist mittlerweile Legion, das letzte Beispiel des immer mehr grassierenden Qualitätsjournalismus findet man im Berliner Tagesprügel mit dem perlentauchenden Schockwellenreiter. Doch es gibt auch Lichtblicke. So war der gestern verlinkte Artikel von Stefan Niggemeier trotz aller Revolutionseuphorie, Buzzwordakrobatik und manchmal verschwurbelter Sprache gar nicht einmal so schlecht.
Und jetzt gibt es keinen Lichtblick, sondern einen ganzen Leuchtturm zu vermelden: Die Hamburger Studentin Annika Giese hat Gundolf S. Freyermuth über die Blogger-Qualitäten von Karl Kraus, die Freundschaft mit Mac und sein Verhältnis zu Windmühlen befragt und der Professor für Ästhetik und Kommunikation an der Internationalen Filmschule Köln räumt auch gleich mit vielen (Vor-) Urteilen auf. Zum Beispiel über das Verhältnis zwischen professionellen und Amateurjournalismus: »Das Internet eröffnet parallel zu den notwendigen Professionalisierungsanstrengungen einen Freiraum — einen Freiraum für diese einzigartigen Leute wie Kraus und Tucholsky, deren Talent Verschulung und formale Qualifizierungsprozesse möglicherweise nicht überleben würde. Der Umstand, daß im Internet jeder publizieren kann, ist ein großes, großes Geschenk an die Medienöffentlichkeit, weil die Professionalisierung im Bereich der etablierten Medien relativ weit fortgeschritten ist.«
Oder über das Verhältnis von Wahrheit und Lüge: »Ein zentrales Mittel, um Falsches von Wahrem oder Tatsächliches von Erfundenem zu trennen, bringt das Internet gleich mit: Mit dem Peer-Review — also den Rezensionen und Kommentaren von Leuten, die sich für kompetent halten — können wir eine Vielzahl von Meinungen sammeln, die verschiedene Glaubwürdigkeitsstufen haben. Bei Amazon hat ein Rezensent, der mehr »Reviews« geschrieben hat, eine höhere Glaubwürdigkeit, als einer, der nur eine Rezension geschrieben hat, — und die nur, weil er vielleicht ein guter Freund des Autors ist. Ich habe zum Beispiel einmal solche Kommentare zu einem Artikel über Las Vegas bekommen. Diese Kommentare sieht ein Leser meist, solange ein Beitrag online bleibt, so daß er den Text einschätzen kann. Dadurch, daß sofort kommentiert und diskutiert wird, stellt sich so etwas wie Intersubjektivität her.«
Man möchte jeden Satz einzeln zitieren, aber dafür gibt es ja das Internet: Surft vorbei und lest! Das ist ein Befehl!
Das Interview ist eine Vorveröffentlichung aus dem neuen Netz-Magazin WebWatching (ab morgen online), das Studentinnen und Stundenten des Hamburger Instituts für Journalistik und Kommunikationwissenschaft entwickelt haben. Herausgeber ist Bernhard Pörksen von der Universität Hamburg. Man wird es sich merken müssen! [Telepolis News]
Und der Grund für den seltsamen Artikel im Tagesprügel? Er läßt seine Journalisten jetzt auch bloggen...
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