And The Winners Are...
Alea iacta est. Die Gewinner der BoBs, der Best of Blogs, stehen fest und wurden heute verkündet. Mehr dazu auch bei der Deutschen Welle, dem Ausrichter des Wettbewerbs. Besonders freut es mich natürlich für die deutsche Siegerin in der Kategorie »Best Journalistic Weblogs German«, Lyssas Lounge. Allerschärfste Gratulation von einem Jury-Mitglied
an Lyssa und natürlich auch an alle anderen Gewinner. (Und wenn jetzt irgendein Besserwisser meint, »Lyssas Lounge« sei nicht journalistisch genug, dem entgegne ich: Lyssas kleine Reportagen aus der Alltagswelt der Großstadtbewohnerin sind ebenso journalistisch, wie die kleinen Reportagen aus der Familienküche, die die von mir so geschätzte Dilek Güngör jeden Sonntag in der Berliner Zeitung unter die Leute bringt.)
Die Jury hat hart gestritten und gearbeitet. Und auch mit den übrigen Entscheidungen war ich überwiegend einverstanden, mit Ausnahme der Kategorie »Multimedia-Blog«. Meiner Meinung nach war kein Weblog nominiert, das den Namen »Multimedia-Blog« verdient. Photoblogs, Flashblogs oder Comic-Blogs sind »Monomedia«, wo bleibt da das »Multi«? Irgendwie hinkt hier die Blogosphere weit hinter dem zurück, was beim »Hypermedia«-Rummel der frühen 90er Jahre des letzten Jahrhunderts schon diskutiert wurde.
Zugegeben, Multimedia ist schwierig, wenn die Hersteller alle Standards ignorieren und jeder sein eigenes Süppchen kocht. Ich habe daher aus der Diskussion der Jury mit nach Hause genommen, daß ich in Zukunft noch verstärkter in meinem Blog über die W3C-Standards SVG, VRML/X3D und SMIL berichten sollte.
(Der BoBs-Server scheint momentan (ob des Ansturms?) down zu sein. Ein paar Links werde ich daher ggf. später noch nachreichen.)
(Nachtrag: Es scheint kein Problem des Servers der DW zu sein, Safari kann die Seiten nicht öffnen, mit dem Firefox funzt alles anstandslos.)
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Tücken der Technik
Rebloggeria: Die hochgeschätzten Bloggerkollegen und ihr Mac-Ableger scheinen von heftigen Serverausfällen geplagt zu sein. Hoffen wir, daß bald alles wieder gut wird.
(Und ich fühle mich ein weiteres Mal in meiner — durch eigene, schmerzhafte Erfahrung gewonnenen — Überzeugung bestätigt, daß dynamische Seiten aus einer Datenbank generiert ab einem gewissen Traffic-Volume von Übel sind — zumindest, solange man nicht über die Mittel für ein erweiterbares Cluster verfügt. Seitdem der Schockwellenreiter wieder nur aus statischen Seiten besteht, läuft er selbst auf unserem betagten Serverchen problemlos.)
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Wenn die Großväter der Informatik erzählen...
Jubiläumsfilm: 25 Jahre FORTRAN (.wmv, 12,8 MB) . Nostalgisch und sehenswert! [Lambda the Ultimate - The Programming Languages Weblog - Join today!]
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Das Urteil am Morgen
NRW verliert Prozess um mahngericht.de: Der Begriff »Mahngericht« hat keine Namensfunktion, sondern stellt einen allgemeinen Gattungsbegriff dar. Demnach gilt für die Reservierung einer gleichlautenden Domain das Prinzip »Wer zuerst kommt, mahlt zuerst«. Dies hat das Oberlandesgericht (OLG) Köln entschieden (Az. 20 U 45/05) und die Klage des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) gegen einen Privatmann abgewiesen. [heise online news]
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Nach Hause telephonieren — natürlich mit Open Source
Asterisk 1.2 erschienen: Digium hat die Version 1.2.0 der freien Telephonanlage Asterisk (GPL) veröffentlicht.

Gegenüber der letzten Version sollen mehr als 3.000 Verbesserungen in die neue Version eingeflossen sein, darunter auch zahlreiche neue Funktionen. [Golem.de]
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Netzwerkbetreiber als Innovationsbremse
Steht das Internet am Scheideweg? Barbara van Schewick, Wissenschaftlerin im Fachgebiet Telekommunikatiosnetze an der Technischen Universität Berlin sieht das Internet am Scheideweg. Die Offenheit der Netze sei bisher der Garant des Fortschritts, durch den das Internet zum Tummelplatz für Innovationen wurde, aber diese Offenheit sei bedroht. [Golem.de]
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Raider heißt jetzt Twix und Skandal heißt jetzt Vorwürfe
Die FDP läßt zensurieren und streitet mit der Wikipedia: Der Wikipedia-Artikel über FDP-Generalsekretär Dirk Niebel stieß bei der FDP auf wenig Gefallen. Die Liberalen änderten den Text, jedoch ohne Erfolg. Danach beschwerte sich die FDP schriftlich. [Netzeitung.de Internet]
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Tschingderassa-Bumm
Der »Google des Tages«: Der große Zapfenstreich (ohne jeden weiteren Kommentar).
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Wir sollen fressen, bis wir kotzen
»Verdorbene Speisen zu überhöhten Preisen sind zurückzuweisen.« (Die Prinzen)
Die Stadt Gelsenkirchen versucht, den jüngsten Lebensmittelskandal runterzuspielen: Die Ware rieche und schmecke zwar schlecht, sei aber nicht gesundheitsschädlich. Da sind wir aber alle beruhigt... [Junge Welt]
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Ballast der Republik
Klares Nein zum Abriß: Rund 5000 Menschen haben am Samstag in Berlin demonstriert, um die Pläne für den Abriß des Palastes der Republik zu stoppen (wir berichteten). Weitere »Stopptage« sind nach Angaben der Organisatoren, des »Bündnisses für den Palast« geplant. Der in den 70er Jahren gebaute Palast der Republik war nicht nur Sitz der DDR-Volkskammer, sondern auch ein von vielen genutztes Veranstaltungs- und Begegnungszentrum. An seiner Stelle soll das alte Stadtschloß wiederaufgebaut werden, dessen Ruine 1951 gesprengt worden war. Die 1,2 Milliarden Euro für den Neubau und die Umgestaltung des Platzes kann aber niemand aufbringen. [Junge Welt, Photo: Gabi]]
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A Toolmaking Animal
Im ersten Band des »Kapital« analysierte Karl Marx den menschlichen Arbeitsprozeß: »Das Arbeitsmittel ist ein Ding oder ein Komplex von Dingen, die der Arbeiter zwischen sich und den Arbeitsgegenstand schiebt und die ihm als Leiter seiner Tätigkeit auf diesen Gegenstand dienen. Er benutzt die mechanischen, physikalischen, chemischen Eigenschaften der Dinge, um sie als Machtmittel auf andre Dinge, seinem Zweck gemäß, wirken zu lassen. Der Gegenstand, dessen sich der Arbeiter unmittelbar bemächtigt - abgesehn von der Ergreifung fertiger Lebensmittel, der Früchte z.B., wobei seine eignen Leibesorgane allein als Arbeitsmittel dienen - ist nicht der Arbeitsgegenstand, sondern das Arbeitsmittel. So wird das Natürliche selbst zum Organ seiner Tätigkeit, ein Organ, das er seinen eignen Leibesorganen hinzufügt, seine natürliche Gestalt verlängernd, trotz der Bibel. [...] Der Gebrauch und die Schöpfung von Arbeitsmitteln, obgleich im Keim schon gewissen Tierarten eigen, charakterisieren den spezifisch menschlichen Arbeitsprozeß, und Franklin definiert daher den Menschen als »a toolmaking animal«, ein Werkzeuge fabrizierendes Tier. Dieselbe Wichtigkeit, welche der Bau von Knochenreliquien für die Erkenntnis der Organisation untergegangner Tiergeschlechter, haben Reliquien von Arbeitsrnitteln für die Beurteilung untergegangner ökonomischer Gesellschaftsformationen. Nicht was gemacht wird, sondern wie, mit welchen Arbeitsmitteln gemacht wird, unterscheidet die ökonomischen Epochen. Die Arbeitsmittel sind nicht nur Gradmesser der Entwicklung der menschlichen Arbeitskraft, sondern auch Anzeiger der gesellschaftlichen Verhältnisse, worin gearbeitet wird. « [Junge Welt]
Auszug aus: Karl Marx: Das Kapital. Kritik der Politischen Ökonomie. In: Karl Marx/Friedrich Engels: Werke Band 23, Seite 192-195
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Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen...
wird rasch ein neuer Hype herbeigeredet: Podcasts werden zum Massenmedium. [futurezone.ORF.at]
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Ich glotz TV — auch unterwegs
Ein Heimkino für die Hosentasche: Projektoren sollen nach Vorstellung der finnischen Firma Upstream Engineering künftig auch unterwegs für beeindruckende Bilder sorgen. Ein LED-Beamer für MP3-Player und Mobiltelefone ist derzeit in Entwicklung. [futurezone.ORF.at]
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Pufferküsser, aufgepaßt!
Noch eine offene flickr-Gruppe: Bilder vom Berliner Schienenverkehr (S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn, Regionalbahn, Fern- und Güterverkehr und was es sonst noch so alles auf Schienen gibt), gestern, heute und morgen... Auch hier seid Ihr alle eingeladen, Bilder in diesen Pool zu stellen.
Und gleich einen netten Link dazu: Bahnstrecken im Süden Berlins, die Photodokumentation eines fast manischen Eisenbahnliebhabers.
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Letzter Flug für den High Flyer
Der Fesselballon am Potsdamer Platz hatte gestern seinen letzten Start an diesem Standort hingelegt. Nun wird er abgebaut und soll auf der Brache in der Wilhelmstraße (Ecke Zimmerstraße) einen neuen Flughafen bekommen.
Er ist jahrelang vor dem Fenster meines Büros auf- und abgestiegen. Und zur Erinnerung daran habe ich nun eine offene flickr-Gruppe ins Leben gerufen: Der Ball. Bestimmt haben viele von Euch Photos von dieser fliegenden Kugel gemacht. Ihr seid alle eingeladen, sie in diese Gruppe zu posten. [Photo (mit freundlicher Erlaubnis): Simon Müller (BTW: Allerschärfstes Willkommen!)]
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