Schöner texten
TextWrangler, die (leicht abgespeckte) freie Version (frei im Sinne von Freibier) des besten Editors der Welt ist in der Version 2.1 draußen. Die beeindruckende Liste der Erweiterungen, Änderungen und Bug-Fixes sagt mir, daß sich ein Update auf jeden Fall lohnt (Download).
Posted by Jörg Kantel | Permalink | |
Geodaten
Aus der aktuellen c't gefischt:
- Wikipedia: WikiProjekt Georeferenzierung
- Uni Trier: Geokoordinaten aus der deutschen Wikipedia für Google Earth
Damit läßt sich sicher mehr anstellen, als nur Google Earth zu füttern.
Posted by Jörg Kantel | Permalink | | | Computergraphik
Musik zur Mittagspause
James Taylor hat den Summertime Blues (MP3, 2:58 min., 2,0 MB). Und das live! Das ist der Hitze angemessen...
Posted by Jörg Kantel | Permalink | | | Musik
Wir Blogger, schön, reich und berühmt...
und im Tagesprügel. Da wollte sich wohl ein Journalist die Recherche ersparen: »Seit einigen Monaten geht in einschlägigen Kreisen das Gerücht um, dass Weblogs - Online-Tagebücher - die ganz große Sache seien im aufkommenden Wahlkampf. « Und besuchte daher die Weblogs grüner Politiker. Mit dem Fazit: »Die Chancen, in der Blogosphäre nachhaltige Erkenntnisgewinne zu erzielen, sind also noch suboptimal. Vorerst sollten interessierte Wähler aus Büdelsdorf oder Kleinmachnow weiterhin Ausschau nach den Wahlkampf-Ständen der Parteien halten.« [Tagesspiegel]
Posted by Gabi | Permalink | | | Medien
Vorratsdatenspeicherung
T-Online speichert, speichert und darf nicht mehr: »Mit dem jetzt beschiedenen Einzelfall wurde zwar die Rechtswidrigkeit der Speicherungen sowie die Meinungen zahlreicher Datenschützer bestätigt. Die Frage, was T-Online aber mit den gespeicherten IP-Adressen anfängt, bleibt ungeklärt. Fest steht nur: Aus Sicht der Kunden mit Sicherheit nichts Gutes.« [Nettribune.de]
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Neuköllner Müllbeseitigung — diesmal aus Kreuzberg
Wenn Gras über die Sache gewachsen ist, kann man auch ein geklautes Fahrrad wieder benutzen. [Photo: Gabi]
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Die Musikindustrie dreht langsam völlig durch
Abmahnungen wegen Link auf AllofMP3: Die Musikindustrie macht ihre Drohung wahr und mahnt Website-Betreiber ab, die Links auf die russische Musik-Download-Plattform AllofMP3 setzen. Ab letzten Donnerstag verschickte die Münchener Rechtsanwaltskanzlei Waldorf im Auftrag von Unternehmen der Musikindustrie (edel, EMI, Sony BMG Music, SPV, Universal Music und Warner Music) Abmahnungen mit der Aufforderung, solche Links bis zum 12. Juli zu entfernen. [Industrial Technology & Witchcraft]
Zur Unterstützung der Musikindustrie erklären wir AllofMP3 zum »Google des Tages«.
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Achtung, kein Witz!
Münchener Universität will einen Professor wegen einer Witzseite im Internet feuern. Die (in der Telepolis veröffentlichten) Witze sind zugegebenermaßen von seltener Dämlichkeit, aber sind sie deswegen schon ein Kündigungsgrund? [Telepolis News]
Posted by Jörg Kantel | Permalink | | | Zensur
Leben ohne Micro$oft: Ubuntu
Ein Linux für die Menschen: Bei der neuen Linux-Distribution Ubuntu hat einfache Bedienung oberste Priorität. Die Entwickler des schlanken Systems, das alle notwendigen Programme an Bord hat, werden von einem spendablen Millionär bezahlt. Interessenten können eine CD anfordern — kostenlos. [Spiegel Online]
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Das ist doch mal wieder ein schöner Buchtitel
Don't Click on the Blue E. Auch hier der Klappentext: »This how-to guide is a must for all those who want to browse faster, more securely, and more efficiently.« Dem ist wohl nichts hinzuzufügen...
Wie immer bei O'Reilly gibt es auch hier wieder Probekapitel online (damit Ihr die Katze nicht im Sack kaufen müßt): Counteracting Web Annoyances (
, 651 KB) und Safety and Security (
, 253 KB). [netzpolitik.org]
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Dreist und dumm und verlogen
Jetzt also doch: Union will höhere Umsatzsteuer. [Junge Welt]
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Absurde Wirtschaft
Rosa Luxemburg schrieb vor fast 100 Jahren über globale kapitalistische Produktion: »Die kapitalistische Produktionsweise hat das Eigentümliche, daß für sie die menschliche Konsumtion, die in jeder früheren Wirtschaftsform Zweck war, nur ein Mittel ist, das dem eigentlichen Zweck dient: der Anhäufung von kapitalistischem Profit. Das Selbstwachstum des Kapitals erscheint als Anfang und Ende, als Selbstzweck und Sinn der ganzen Produktion. Das Hirnverbrannte dieser Verhältnisse kommt aber in dem Maße erst zum Vorschein, wie sich die kapitalistische Produktion zur Weltproduktion auswächst. Hier, auf dem Maßstabe der Weltwirtschaft, erreicht das Absurde der kapitalistischen Wirtschaft seinen richtigen Ausdruck in dem Bilde einer ganzen Menschheit, die unter furchtbaren Leiden im Joche einer von ihr selbst unbewußt geschaffenen blinden Gesellschaftsmacht, des Kapitals, stöhnt.
[...] Auf diese Weise verbreitet sich nicht nur die Herrschaft und das Kommando des Kapitals über der ganzen Erde durch Schaffung eines Weltmarktes, sondern es verbreitet sich allmählich auch die kapitalistische Produktionsweise auf der ganzen Erdkugel. Damit geraten aber das Ausdehnungsbedürfnis der Produktion und ihr Ausdehnungsgebiet, das heißt die Absatzmöglichkeiten, in immer mißlicheres Verhältnis zueinander.
[...] Die Produktion und ihre Ausdehnung haben nur so lange Sinn, wie dabei mindestens der »übliche« Durchschnittsprofit herauskommt. Ob dies aber der Fall ist, hängt vom Markt ab, das heißt vom Verhältnis der zahlungsfähigen Nachfrage seitens der Konsumenten und der Menge der produzierten Waren sowie ihren Preisen. Das Profitinteresse des Kapitals, das auf der einen Seite eine immer raschere und immer größere Produktion erfordert, schafft sich also selbst auf Schritt und Tritt Marktschranken, die dem ungestümen Drang der Produktion zur Ausdehnung im Wege stehen. Daraus ergibt sich, wie wir gesehen haben, die Unvermeidlichkeit der industriellen und Handelskrisen, die periodisch das Verhältnis zwischen dem an sich ungebundenen, schrankenlosen kapitalistischen Produktionsdrang und den kapitalistischen Konsumtionsschranken ausgleichen und die Fortexistenz und Weiterentwicklung des Kapitalismus ermöglichen.« [Junge Welt]
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Internet aus der Dose
Bei Google kommt das Internet aus der Steckdose: Google investiert in Powerline. [futurezone.ORF.at]
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Moblogging in den Medien
Handyfilme erobern das Fernsehen: Nach den Anschlägen von London waren Handys mit Kameras die schnellsten Aufnahmegeräte an Ort und Stelle. Zahlreiche Bilder und Videos von Betroffenen und Augenzeugen landeten im Web, TV und Zeitungen, die nun auf mehr »Real-Content« hoffen. [futurezone.ORF.at]
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Ubiquitous Computing: Wenn unsere Küchengeräte miteinander quatschen
Sieht nach einem »Haben wollen!« aus: Das Internet der Dinge — Ubiquitous Computing und RFID in der Praxis: Visionen, Technologien, Anwendungen, Handlungsanleitungen (Heidelberg, Berlin (Springer) 2005, 379 Seiten mit 101 Illustrationen), herausgegeben von Elgar Fleisch und Friedemann Matern. Aus dem Klappentext: »Der sprechende Kühlschrank und wo ist gerade mein Bio-Ei? »Ubiquitous Computing« wird aus unseren Kühlschränken Einkaufshelfer machen. Unser T-Shirt wird wissen, wann es heizen muß. Dinge werden denken. Es zeichnet sich ein Technik-Trend ab, dessen betriebswirtschaftliche Konsequenzen und Chancen hier erstmals erläutert werden.« [Springer Informatik Produkte]
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Für alle, die ihren Computer zum Spielen mißbrauchen
Ich hatte den Link glaube ich, schon einmal, aber DHTML Lemmings (GPL) ist eine Wiederholung wert: Ein Remake des Kultspiels, komplett in JavaScript geschrieben. [thomas n. burg | randgänge]
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Security Alert: phpBB nervt Provider
Laut einem Bericht von Netcraft gehen viele Provider dazu über, phpBB von Ihren Domains zu verbannen, bzw. dessen Nutzung zu verhindern. Hintergrund sind die häufigen Sicherheitsprobleme und das offenbar mangelnde Sicherheitsbewußtsein der Entwickler. [man bedim len?]
(Auch ich habe einen Bekannten, der davon betroffen, aber — mangels Know How — nicht in der Lage war, die notwendigen Updates einzufahren, was dazu führte, daß er sein Forum schließen mußte.)
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Neu in meiner Bibliothek
Das Berliner Medizinhistorische Museum (BMM) veranstaltet zur Zeit eine Ausstellung Apoll im Labor. Bildung - Experiment - Mechanische Schönheit (frech aus dem Frame heraus verlinkt), die den Besucher dazu einladen soll, die Anatomie des Menschen in der Architektur und die Architektur in der Anatomie neu zu entdecken. Dazu ist ein von Sven Dierig und Thomas Schnalke herausgegebener reich bebilderter Katalog erschienen (94 Seiten) mit Aufsätzen, unter anderem von Norton Wise und Henning Schmidgen. Der Katalog macht Lust auf die Ausstellung, die man noch bis zum 2. Oktober besuchen kann. Das Museum ist täglich (außer Montags und an Feiertagen) von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet (Mittwochs sogar bis 19:00 Uhr). Der Eintritt beträgt 4 € (ermäßigt 2 €).



