Pissoirs zu Würstchenbuden
Haben eigentlich alle Berliner Kommunalpolitiker einen Knall? Da will das Bezirksamt Charlottenburg eine Würstchenbude, dessen Besitzer in Rente geht, nicht an den Angestellten, der den Laden übernehmen will, übertragen und stützt sich auf einen Beschluß aus dem Jahre 1983, mit dem der Kurfürstendamm für Wilmersdorfer Witwen saubergehalten werden soll. Baustadtrat und stellvertretender Bezirksbürgermeister Klaus-Dieter Gröhler (CDU) schlägt stattdessen ein historisches Pissoir als Würstchenbude vor. Michael D. ist jetzt arbeitslos. Und die beliebten Currywürste aus der Suarezstraße gibt es nicht mehr. [Berliner Zeitung]
Was sagen die Bukowskis (nein, nicht die Buschkowskys) dazu? »Ich will ne Currywurst« (MP3, 2:29 min., 1,7 MB).
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Breaking News: Terroranschläge in London
Bomben in Londoner Bussen und U-Bahnen — Tote und Verletzte. »Bombenserie in der Londoner Innenstadt: Am Morgen detonierten Sprengsätze in mindestens drei Bussen, auch in U-Bahn-Stationen soll es zu Explosionen gekommen sein. Es habe "schreckliche Verletzungen" bei den Explosionen gegeben, sagte Innenminister Charles Clarke. Die Polizei geht inzwischen von Anschlägen aus, das gesamte U-Bahn-Netz ist stillgelegt, der Finanzbezirk abgesperrt.« Mehr bei den Nachrichtensendern Eurer Wahl... [Industrial Technology & Witchcraft, Spiegel Online]
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Warum sagt mir das denn keiner?
Aus meiner Email: »seit ein paar Tagen gibt es (meiner Meinung nach) einen kleinen Designfehler in Ihrem Weblog. Nach dem allerersten (von oben gelesen) Artikel werden die anderen Artikel nur noch in grauer Schrift statt in schwarzer Schrift dargestellt. Ich glaube, das liegt daran, daß keines der <span class="posted"> durch ein </span> geschlossen wird.« Natürlich liegt es daran, dieser dumme Fehler ist mir beim Einbau der Kommentare passiert. Habe ich jetzt gefixt, sollte also nicht mehr auftreten — zumindest, sobald ich auch die Archiv-Seiten neu herausgeschrieben habe. [Danke an Tobias B., der mich darauf aufmerksam machte.]
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Musiker des Tages: Die Wolf-Gang
Letzte Woche im Sandmann: Die Wolf-Gang unterhielt uns ausgezeichnet mit Swing und Ragtime.
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Die Wolf-Gang, das sind der namensgebende Wolfgang Dubiel (b), Sebastian Claudius Semler (piano, vib, voc) und Stephan Küpper (sax, guit, voc). Von den Musikern hatte nur Stephan Küpper eine Website. Und — Überraschung — er verlinkt dort auf den Schockwellenreiter.
[Photo: Gabi]
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Rebloggeria: Politik, der Mülleimer der Spiegel-Redaktion
SpOn bloggt. Oder so: Spiegel Online hat ein Blog, und zwar ein politisches — jedenfalls steckt es im Ressort Politik. Und es trägt keinen geringeren Namen als »BundesBlog«. Und keiner hat's gemerkt. [Industrial Technology & Witchcraft]
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Nie mehr wieder: Im Browser editieren
»Jon Udell lives in a textarea. So do most bloggers.« Nur ich nicht, ich »lebe« im Outliner von (Open Source) Frontier. Und mir gefällt es dort. [Scripting News]
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Ich glotz TV: Vodcasting
Video-Podcasting mit iTunes 4.9: Mit iTunes 4.9 klappt nicht nur »Privatradio« (Podcasting), sondern auch »Privatfernsehen« (Vodcasting): ein weiterer Puzzlestein zum Online-Videostore. [Mac Essentials - RSS20]
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GUIs mit der Echse (und dem Feuerfuchs)
Noch ein Tutorial: Die XML User Interface Language (XUL) dient nicht nur den Entwicklern von Firefox, Mozilla et al. zur Programmierung der Browser-Oberfläche. Man kann damit auch eigene Anwendungen entwickeln — und die müssen nicht einmal wie ein Webbrowser aussehen. Karsten Düsterloh zeigt, wie es geht: XUL-Tutorial I: Basiselemente der Browsererweiterung. [iX]
[Related Reading]: Creating Applications with Mozilla, Chapter 2: Getting started (
, 1,3 MB). Auch dieses Kapitel ist ein gutes, einführendes Tutorial in XUL.
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Das neue Armaturenbrett des Mac
Nettes Tutorial, nun auch online: Dashboard-Widgets programmieren. [iX]
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Noch ein Webservice: OpenID
Ein Login für jede Website: Mit OpenID hat Brad Fitzpatrick, Gründer des Blog-Anbieters LiveJournal.com, ein offenes und dezentrales Identitätssystem ins Leben gerufen. Nutzer sollen sich so auf unterschiedlichen Webseiten einloggen können, ohne dort einen eigenen Account anlegen zu müssen, z.B. um einen Kommentar in einem fremden Blog zu hinterlassen. [Golem.de]
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Aus nichtigem Anlaß
Redaktion des Internetportals LabourNet Germany durchsucht: Ein Amtsrichter hat gestern Hausdurchsuchungen gegen Mitarbeiter des Internetportals LabourNet Germany durchführen lassen und umfangreiches Material beschlagnahmt. Nach Aussagen eines an der Durchsuchung beteiligten Beamten bildet ein fingiertes Schreiben der Bundesagentur für Arbeit - Bochum den Hintergrund, das als Flugblatt verteilt wurde. [de.internet.com]
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Der Geburtstag des Tages: Rocker-Rentner Ringo
Harzigen Glühstrumpf zum 65., Ringo Starr. [Stern.de]
Aus diesem Anlaß wiederholen wir den Hinweis auf das Video mit Ringo Starr, Carl Perkins und Eric Clapton (
, 9,5 MB). [Drummerworld]
Und natürlich erklären wir Ringo Starr zum »Google des Tages«.
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4 Monate Beugehaft
Reporterin muß ins Gefängnis: »New York Times«-Reporterin Judith Miller weigert sich, ihre Informanten vor Gericht zu nennen. Dafür muß sie nun in Beugehaft, im schlimmsten Fall für vier Monate. [Spiegel Online]
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14 Jahre sollten für die Künstlerwitwe reichen
Economist plädiert für kürzeres Urheberrecht: In Zeiten, wo das Urheberrecht/Copyright immer längere Schutzzeiten bekommen soll, erklingt die Stimme des renomierten Magazins The Economist: Rip. Mix. Burn. und meint, daß eine Schutzfrist von 14 Jahren — einmal verlängerbar — durchaus ausreichend sei und den Verbrauchern die Möglichkeit gäbe, »to rip, mix, burn their back catalogues« ohne daß sie gleich mit dem Gesetz in Konflikt geräten. Eine Stimme der Vernunft? [netzpolitik.org]
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Da didel dum, die Angst vor Links geht um
Jetzt schon »der neue Haider«: Koalitionspolitiker und Gewerkschafter attackieren Lafontaine. Mann, müssen die die Hosen voll haben. [Junge Welt]
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Schlappe für Software-Multis
Rainer Balcerowiak kommentierte: »Nutznießer (der Softwarepatente, Anm. -ka-) wären fast ausschließlich international agierende IT-Konzerne im allgemeinen und der (un)heimliche Fast-Alleinherrscher der Datenwelt, Bill Gates, im besonderen. [...] Daß sich die deutsche Bundesregierung trotz gegenteiliger Parlamentsvoten im Auftrag des einzigen deutschen Softwaregiganten SAP für die Richtlinie stark gemacht hatte, spricht für sich. Umso erfreulicher ist es, daß die EU-Parlamentarier diesen »Weg zu einer Brüsseler Bananenrepublik« [...] mit überwältigender Mehrheit abgelehnt haben.« [Junge Welt]
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Der Kampf wird härter
Gleneagles belagert: Massenproteste empfangen die G-8-Staatschefs in Schottland. Massiver Polizeieinsatz und zeitweiliges Demonstrationsverbot. [Junge Welt]
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Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln
Auf Druck des MDR? Sodann zieht Kandidatur für PDS zurück: »Der Rundfunksender MDR hatte zuvor erklärt, Sodann als »Tatort«-Kommissar vom Sender zu nehmen, falls dieser ins Parlament einzieht.« [Tagesspiegel]
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