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Daily Link Icon Donnerstag, den 9. Juni 2005
Streaming Video: Hundeturnen in Breitwand und im Regen

Ich war schon Jahre nicht mehr auf den Hilfeseiten meines Spielzeugproviders. Erst meine CMS-Experimente (1, 2) ließen mich wieder da vorbeischauen. Und während ich so die Anleitungen durchstöbere, lese ich »So bieten Sie Ihre Audio-/Video-Dateien mit dem QuickTime Media Streaming Service an«. Oops, denke ich, so etwas wollte ich doch schon lange einmal ausprobieren.

Wenn man Videoblogging mit Streaming-Video betreiben will, sind grundsätzlich zwei Hürden zu überwinden:

  1. Das Vorbereiten des Films, d.h. ihm die Streaming-Fähigkeit zu verpassen.
  2. Das Hochladen auf den Server und das Erstellen eines Reference-Files.

Während Punkt 2 eher trivial ist, machte mir Punkt 1 doch mehr Schwierigkeiten. Doch dank der ausführlichen Hilfe von Roland P. blicke ich da jetzt langsam durch und habe es geschafft, den Film entsprechend aufzubereiten, so daß das Streamen funktioniert.

QuickTime Settings [Vorbereiten des Films]: Ich wollte zwei Filme anbieten, einmal eine hohe Qualität für DSL-Nutzer und einmal einen kleineren Film für Modem-Nutzer. Roland wies mich darauf hin, daß das kleinste DSL-Angebot 768 KBit/sec. Downstream bietet und dieser Wert bei den QuickTime-Export-Settings daher nicht unterschritten werden sollte. Natürlich müsse man dabei die Audio- und Video-Rate addieren. Für den »großen« Film wählte ich daher eine Bitrate von 740 KBit/sec. und die Audiorate schraubte ich auf 16 kbs runter. Das ist ziemlich wenig, aber für das Hundegebell des Filmes reichte das allemal. Da Roland mir außerdem riet, keine Pixel zu »verschenken« wählte ich eine Größe von 512 x 288 Pixel, da diese Werte durch 16 teilbar sind. Bei 24 Bildern in der Sekunde ergab das dann einen 3-Minuten-Film, der etwa 15 MB groß ist und sich durchaus flüssig »streamen« läßt. Wenn Ihr auf das nebenstehende Thumbmail klickt, erhaltet Ihr einen Screenshot aller meiner QuickTime-Export-Settings (öffnet in neuem Fenster).

Die Qualität ist annehmbar, allerdings »pumpt« der Film an einigen Stellen doch gewaltig. Hier muß man vermutlich an den »Keyframes« schrauben (die Einstellung hatte ich auf »Automatic« gelassen). Und ein besser komprimierender Codec — ich habe MPEG 4 gewählt, da das vermutlich am Weitesten verbreitet ist — hätte sicher auch noch einiges herausgeholt, aber da kenne ich mich immer noch nicht so gut aus. Interessanterweise hat das Runtersetzten der Framerate auf 15 Bilder/sec. nicht viel gebracht, ich zumindest hatte keine Verbesserung, sondern sogar eher eine Verschlechterung festgestellt. Aber das kann natürlich daran liegen, daß es in diesem Film extrem schnelle Bewegungen gibt.

Der kleinere Film läuft mit 320 KBit/sec und ist 256 x 144 Pixel groß. Alle anderen Einstellung entsprechen dem obigen Screenshot. Er ist immerhin noch etwa 7 MB groß. Ob man das mit einem Modem tatsächlich noch streamen kann, konnte ich mangels Modem nicht testen.

[Erstellen des Reference-Files]: Das Hochladen auf den Server ist trivial: In Wurzelverzeichnis Eurer Strato-Hauptdomain muß ein Folder »fpx« angelegt und in diesen dann die Videodateien per FTP hochgeladen werden. Dann muß ein Reference-File erstellt werden. Das ist eine simple Textdatei, allerdings mit der Endung ».mov«, die folgendenden Einzeiler enthält:

rtsptext rtsp://qt.strato.de/wu/wunschname.de/testmov.streaming.mov

»wunschname.de« muß durch Eure Hauptdomainnamen ersetzt werden, »wu« durch die ersten beiden Buchstaben des Domainnamens und »testmov.streaming.mov« durch den Namen der Streaming-Datei. In meinem Falle also

rtsptext rtsp://qt.strato.de/ka/kantel.de/zebu.streaming1.mov

Im eigentlichen HTML-Dokument verlinkt Ihr dann statt auf die Movie-Datei auf das Reference-File, das Ihr natürlich irgendwo auf Eurem Server ablegen müßt und... Voila, es streamt. Grins

Screenshot Agility-Film

Und hier nun endlich die Links zu den beiden Filmen (öffnen ebenfalls in einem neuen Fenster):

  1. Der Film für die DSL-Nutzer (QuickTime Icon, 15 MB)
  2. Der Film für die Modem-Nutzer (QuickTime Icon, 7 MB)

Zu sehen sind in diesem Film Zebu und ich beim Agility-Turnier in Leipzig am 14. und 15. Mai 2005. Zuerst der A-Lauf vom Sonnabend (2 Fehler am Slalom-Eingang, aber trotzdem noch 13. von 27 Startern geworden) und der A-Lauf und der Jumping vom Sonntag (jeweils eine Hürde gerissen, brachte aber immerhin noch den 5. resp. 6 Platz, auch jeweils von 27 Teilnehmern). Und wenn Ihr meint, der Film sieht furchtbar verregnet aus, dann habt Ihr Recht. Grins Den Film hat Ville Pohjamo gedreht und zusammengeschnitten, der jetzt sicher furchtbar weint, weil er ihn mir in einer wunderbaren Qualität — aber dafür eben auch 144 MB fett — zur Verfügung gestellt hat.

[PS]: Robert Basic (vom M-E-X-Blog) beschäftigt sich zur Zeit ebenfalls mit Video-Blogging und kämpft mit zu großen Dateien. Seine Lösung konnte ich leider nicht testen, da Riva Produce Light nur unter Windows läuft. Das Ergebnis scheint sich aber ebenfalls sehen lassen zu können.

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Typo3-Doku: Kostenlos und auf Deutsch

Robert Meyers Deutsche Typo3-Dokumentation — Grundlagenwissen Typo3 Version 3.6.2 (PDF Icon, 8,8 MB) bringt auf 215 Seiten knapp zusammengefaßt eigentlich alles, was man zum Start mit Typo3 wissen muß. Ein wirklich guter Tip. [Dank an Benny L., der mir dies per Email schrieb.]

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Typo3 und ImageMagick

Hier gibt es eine Anleitung, wie man TYPO3 auf einem HostEurope-Webpack L-XXL installiert, die auch erklärt, wie man dort ein ImageMagick aufspielt. Ob und wieweit ich dies auf meine Strato-Installation anwenden kann, weiß ich noch nicht. Still diggin'! [Rafael G. per Email.]

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Weblogs erobern die Politik

Schreibt die Deutsche Welle. Ist also... [Gabi]

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Neuköllner Müllbeseitigung

Porzellan, Photo: Gabriele Kantel, 07.06.2005

Braucht noch jemand Geschirr für ihre Aussteuer? [Photo: Gabi]

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Illusionen

Eine grandiose optische Täuschung findet man hier. [Megawatt: The Last Latent Appliance Fetishist]

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Softwareaktualisierung anschmeißen

Denn heute ist Patch-Day bei Apple: Update schließt 12 Lücken in Tiger und Panther. [heise online news]

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Wie man die Karikatur eines Betriebssystems ganz einfach zum Absturz bringt

Windows-Bluescreen bei Anzeige zu großer Bilder im Browser: Nur wenige Zeilen HTML-Code genügen, um das Speichermanagement von Windows aus dem Tritt zu bringen und einen Bluescreen zu produzieren. Please Kids, don't try this at home. [heise online news]

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WebObjects für umme? Jetzt ist es amtlich...

denn es steht bei Heise: WebObjects neu und kostenlos. Ich ärgere mich nur, daß ich vor wenigen Wochen noch eine (ziemlich teure) Lizenz gekauft habe. [heise online news]

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Nacktradeln, die neueste Meme in der Blogospähre?

Frank Berno Timm empfiehlt: Wer nacktradeln will, soll es einfach machen und nicht nutzlos die Gerichte beschäftigen, denn einem nackten Radler kann man nicht in die Tasche greifen. [Telepolis News]

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Die Schlach(t)zeile

Explodierter Stern: Schockwelle der Zerstörung. Ich habe nichts damit zu tun! Grins [Spiegel Online]

Super-Nova

Supernova N 63A: Falschfarben zeigen Schwefel (rot), Sauerstoff (blau) und Wasserstoff (grün) [Photo: NASA]

Trotzdem, das Bild ist schön...

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Der Cowboy, der schneller schießt als sein Schatten

Lucky Luke: Die Reisschlacht Hey, obwohl René Goscinny und Morris schon längst tot sind, ghibt es eine Neuerscheinung zu vermelden: Das Heft Die Reisschlacht enthält vier Comic-Kurzgeschichten, die allesamt in den Jahren 1968 und 1969 entstanden und mittlerweile nahezu völlig in Vergessenheit geraten sind. In der Netzeitung gibt es eine kurze Review. Aber für den echten Fan ist es sowieso egal, was Kritiker meinen: Haben wollen! [Netzeitung.de Bücher]

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Reiseblogger

Pennsylvanias Tourismusbehörde engagiert Blogger: Pennsylvania will mehr Touristen ins Land locken – mit einer neuen Form von Reiseführern. [Netzeitung.de Internet]

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Heute Kinostart: Per Anhalter durch die Galaxis

Per Anhalter Szenenphoto Rein oder nicht rein? Peer Schmitt weiß auch nicht mehr, als daß es dem Weltall an Zukunft und Frauen mangelt: Einen im Tee haben. [Junge Welt]

Anläßlich dieses Ereignisses wird Per Anhalter durch die Galaxis der »Google des Tages«.

Und in der Netzeitung gibt es eine Bilderschau und eine ultimative Lobhudelei: Widerstand ist zwecklos. In Pyjama und Morgenmantel macht sich der letzte Erdenbewohner Arthur Dent in der Galaxie auf die Suche nach dem Sinn des Lebens — und nach einer guten Tasse Tee. [Netzeitung.de]

Und natürlich möchte ich wieder auf die Theateraufführung von 1987 hinweisen, in der ein gewisser Jörg Kantel als Marvin auftrat. Grins

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Bildungspolitischer Bankrott

Thüringen ersetzt pädagogisches Fachpersonal durch Ein-Euro-Jobber. [Junge Welt]

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Die Linke und die EU

Winfried Wolf analysiert — brilliant wie immer — die aus seiner Sicht problematischen linken Charakterisierungen der EU und fordert uns dann auf: An die Arbeit — weiterwühlen! Drittens gilt es, realistisch zu sein und immer wieder das Unmögliche zu fordern: Der Begriff »anderes Europa« macht nur Sinn, wenn eine qualitativ andere Gesellschaft als die bürgerliche und eine qualitativ andere Ökonomie als die kapitalistische gemeint sind. Diese neue solidarische, sozialistische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung wird nicht am Schreibtisch entstehen. Sie kann sich nur in immer neuen Kämpfen von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen konkretisieren. Irgendwann wird in dem System des globalisierten Kapitalismus ein Kettenglied reißen — so wie vor 100 Jahren mit der Russischen Revolution von 1905 erstmals das schwächste Kettenglied des Imperialismus riß. Natürlich ist der Ausgang der Geschichte völlig offen. Sicher ist jedoch, daß die innere Dynamik des Kapitalismus, auch diejenige des EU-Projekts, in die Barbarei führt. Also: An die Arbeit — weiterwühlen! Oder mit Karl Marx: »Und wenn sie ihre Arbeit vollbracht haben, wird Europa von seinen Sitzen aufspringen und rufen: Brav gewühlt, alter Maulwurf!« Lesebefehl! [Junge Welt]

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Schnüffelbot

Gelände-Roboter zur ABC-Aufklärung: Der 50 kg schwere Aufklärungsroboter, der wie ein Mini-Panzer aussieht, kann ohne Pause zwölf Stunden lang ein Gelände von bis zu 10.000 Quadratmetern nach Giftgas, Radioaktivität und Biowaffen absuchen, Bilder übermitteln und Alarm an eine Zentrale melden. Er soll etwa 80.000 Euro kosten. [futurezone.ORF.at]

OFRO Aufklärungsroboter

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