Gallia est omnis divisa in partes tres
Ich hatte die ganze Anglegenheit ja ursprünglich als Witz behandelt. Aber je mehr ich darüber lese, desto weniger witzig finde ich es. So wie es scheint, wird ein Schüler deswegen belangt, weil er Übersetzungen, die seit Jahrhunderten tradiert werden, ins Netz gestellt hat. Versuche doch einmal einer, die Titelzeile anders als »Gallien, als Ganzes betrachtet, ist in drei Teile geteilt« zu übersetzen. (Ich hatte das mal kurz mit »Gallien ist dreigeteilt« probiert und mir sofort Schimpf und Schande sämtlicher Lateinlehrer zugezogen, bestenfalls wäre noch »Das ganze Gallien...« gegangen — irgendwo muß schließlich noch das ominöse »omnis«, auch wenn es für die Übersetzung völlig sinn- und bedeutungslos ist, untergebracht werden.) Caesar ist seit Jahrhunderten so oft übersetzt worden, eine urheberrechtlich relevante schöpferische Eigenleistung kann es — zumindest für Schultexte — da eigentlich nicht mehr geben.
Nein, es sieht in diesem Falle danach aus, als ob ein Schulbuchverlag für eine Übersetzung aus dem Lateinischen mit aller Gewalt an einem 15jährigen eine Exempel statuieren will...
Lieber 15jähriger (und wie es scheint an Latein interessierter) Schüler: Schick mir die Übersetzung. Ich werde überprüfen, ob überhaupt noch eine urheberrechtlich relevante Eigenleistung des Verlages an der Übersetzung vorhanden ist (oder ob er nicht sowieso alles bei Schlegel, Schleiermacher oder sonst wen schon lange Toten abgeschrieben hat). Und wenn keine erkennbare Eigenleistung vorhanden ist (was ich vermute), werde ich diese Übersetzung(en) auf meinen Seiten veröffentlichen. Und lieber Oldenbourg-Verlag: Verklagt mich! [Spiegel Online]
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Silentium
Irgendwie scheint bei Blogstats über Ostern die Frühjahrsmüdigkeit ausgebrochen zu sein. Oder täusche ich mich da?
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Da Didel Dum, die Angst vor Blogs geht um
Und so, wie die Huren des Kapitals sich in die Hosen scheißen, scheint die Angst ziemlich groß zu sein. Also erst einmal die Computerwoche:
- Weblogs als Karrierekiller und...
- dann die Krokodilstränen: Weblogs - noch ein zartes Pflänzchen.
Liebe Journaille, wenn ihr schon Angst vor uns habt, dann wenigstens richtig:
- Denn hier kämpfen Arbeitnehmer gegen Unternehmen: Schmutzwäsche im Web.
Ist natürlich alles Blödsinn, oder... ??
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Yahoo Creative Commons Search
Yahoo hat eine Suchmaschine gestartet, mit der man das Internet explizit nach Content durchsuchen kann, der unter einer Creative Commons Lizenz steht. [Der Wiener Lloyd]
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Weblog-Tool
Vorankündigung: SBELT »is a blog-engine written in PHP (4/5) that is file-system based (no MySQL etc.).« [Sender Traumwind]
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Vorgeschmack auf den Sommer

Lovin' Spoonful: Summer in the City (MP3, 2:43 min., 1,2 MB). Und hier gibt es noch mehr. [totally fuzzy, Photo: Gabi]
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Ich bremse auch für Frodo
Simon Hegel: Die Weblog-Elfen und die PR-Orks. Ja, ich weiß, es heißt »Elben« und nicht »Elfen«, aber der Artikel ist trotzdem lesenswert. [Moving Target]
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Daten saugen mit der Ente
Cyberduck, der kostenlose OpenSource-SFTP/FTP-Client, der bei mir seit Monaten klaglos und zum meiner vollsten Zufriedenheit seinen Dienst verrichtet, bietet in der Version 2.4 u.a. Synchronisation, ein Action dropdown-Menü oder Unterstützung für die wichtigsten externen Editoren, darunter BBEdit und SubEthaEdit. [Industrial Technology & Witchcraft]
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Toll treiben es die Roboter
Sex Bots: »in this article we’ll be exploring robot love. i made a couple of simple lego mindstorms robots and programmed them to reproduce — i.e. they can swap code. effectively, two robots come together, trade their genome, die, and two new robots are born in their place.« [Fleshbot]
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Neues vom besten Editor der Welt
BBEdit 8.1 adds Subversion support. [Ranchero]
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Data-Mining mit PHP
Calculating Entropy for Data Miners. »Quick — what's the relationship between the columns of your database? Don't know? Maybe it's time to pull out the information theory book and calculate how much data they store. Paul Meagher explains how this works while showing off premade PHP libraries to handle the details of the calculations for you.« Ausdrucken! [Meerkat: An Open Wire Service: ONLamp.com]
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Der Tiger schleicht sich lautlos an
RSS-Service für Apple Online Support. Apple richtet anscheinend nun seine Webseiten immer mehr auf das kommende Mac OS X 10.4 Tiger aus, in dem Safari eine RSS-Unterstützung mitbringt. So hat Apple den RSS-Service nun im Apple Online Support eingebaut. [MacTechNews.de]
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Auch österreichische Energieversorger dürfen nicht bedenkenlos zensurieren
TIWAG gegen Online-Kritiker: Zweite Klage, erste Niederlage (wir berichteten). [heise online news]
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Neues von unser aller Suchmaschine
Google: Ortsbezogene Suche kommt nach Deutschland. [Golem.de]
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Die Schlange und der Apfel
PyCon: Scripting the Mac with Python. »Matt Croydon went to a PyCon session on using Python to interface with Applescript; he shares with us an example of what Appscript can do.« [Daily Python-URL! (from the Secret Labs)]
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Turn Your Radio Off
Letzte Sendung am 31. März 2005: »Das noch junge Apfeltalk Webradio beendet Ende März sein Programm. Das macht uns alle traurig, aber die neue Gebührenordnung von GVL und GEMA lassen uns keine andere Wahl.« [Apfeltalk.de - News]
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Jules Vernes Welt
Ein abenteuerliches Herz. Romane wie »In 80 Tagen um die Welt«, »20 000 Meilen unter dem Meer« und »Die geheimnisvolle Insel« machten ihn weltberühmt: Abenteuergeschichten, Reiseromane, die zur ihrer Entstehungszeit höchst fremdartig schillerten und heute als Frühformen der Science-Fiction erkennbar sind; Fantasy mit wissenschaftlichem Fundament, die auf höchst anregende Weise Phantastik und Bestandsaufnahme, Wissenschaft und Spekulation verbindet. Vor 100 Jahren starb der Schriftsteller Jules Verne, bis heute der meistübersetzte französische Schriftsteller. Ein Entfesselungskünstler der Phantasie und eine prototypische Figur seiner Zeit. Ausdrucken! [Telepolis News]
Und als Hommage an den zweiten Lieblingschriftsteller meiner Jungend (nach Karl May) erklären wir Jules Verne zum »Google des Tages«.
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Sie waren jung und sie brauchten das Geld
Was deutsch ist: Zur Durchkapitalisierung der Antideutschen: »Die Kritik der Antideutschen war noch nicht materialistisch genug. Deren Ideologie gründete keinesfalls auf einer falsche Rezeption irgendeines Gegenstands oder einer Theorie, war auch kein Irrtum oder eine fixe Idee, die die jungen Deutschen plagte und bewegte, es war viel einfacher: Es war und ist das schnöde Geld, das sie bewegt. Wolfgang Pohrt sagte mal, daß die Antideutschen gerettet werden möchten, wenn sie vorgeben, retten zu wollen. In Zeiten einer fortschreitenden Proletarisierung der Linken, die Karl Heinz Roth schon 1993 diagnostizierte, ist Antideutsch-Sein der perfekte Karrierekick in die Berliner Republik. In liberalen Stiftungen findet sich immer ein Plätzchen für einen neu gebackenen Liberalen.« [Junge Welt]
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Billigjobber im Angebot
Hamburg: Arbeitslose werden massenhaft in Ein-Euro-Jobs gezwungen. Träger versuchen penetrant, Betroffene an soziale Einrichtungen zu vermitteln. [Junge Welt]
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Online-Händler und der Datenschutz
Amazon erneut unter Datenschutz-Kritik. Mit neuen Patenten und Websites will der Online-Händler Amazon immer mehr Infos über seine Kunden herausfinden. [futurezone.ORF.at]
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Datenschützer bezweifelt Sinnhaftigkeit
Kritik an ausufernder Überwachung. [futurezone.ORF.at]
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Zurück in die Zukunft
Apropos Postleitzahlen: Bei den Jugendgangs in Kreuzberg und Neukölln ist ein interessanter Retro-Trend zu beobachten. Sie nennen sich »Schiller 44«, »Reuter 44« oder »Spinne 44«. Und auch die »SO 36 Boyz« tauchen in Graffitis wieder auf. (»1 Berlin 44« war die alte, postalische Bezeichnung für den Norden Neuköllns, »Berlin SO 36« ist eine noch ältere Bezeichnung für den proletarischen Teil Kreuzbergs.) Das scheinen Namen zu sein, mit denen sich die Menschen identifizieren können, »Schiller 12054« klingt auch irgendwie blöd, selbst wenn man sich das merken könnte...
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Was zuviel ist, ist zuviel
Mein Reden, wir entwickeln schon seit langem nur noch Technik für Geräte und nicht Technik für Menschen: Passwörter überfordern Mitarbeiter. Und was für Passwörter gilt, gilt auch für Kundennummern, Warennummern und fünfstellige Postleitzahlen. Das menschliche Gedächtnis ist überfordert und beginnt, die Technik mehr und mehr als kompliziert und feindlich wahrzunehmen. [futurezone.ORF.at]
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Turn Your Radio On
Martin Röll über die Zukunft des Radios: Podcasting, Netzradio und MP3-Player versus Radio. [Das E-Business Weblog]
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Weblog als Büro-Website
Hier hat sich jemand Gedanken gemacht, ob und wie man Weblogs in Architekturbüros sinnvoll einsetzen kann: Weblogs: sinnvolle Ergänzung der Büro-Website oder schnelllebiges Modethema? Die Überlegungen lassen sich bestimmt auch auf andere Kleinbetriebe und Selbständige übertragen. [Internet für Architekten]
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