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17 January
2005

[Wir Blogger, reich und berühmt...]  und in der FAZ: »Unternehmen entdecken die Online-Tagebücher.« Stefan Wiskemann, Geschäftsführer des »Blog-Spezialisten« 21Publish, hat das richtige Gespür für Guerilla-Marketing und spannte gleich die »großen« Medien für die Ziele seines Unternehmens ein. Die Resonanz in den Blogs kann ihm dann gewiß sein...

Posted by kantel at 22:08 | Comments (1) | Trackbacks (1) | [Metablogging] | [Wirtschaft]
[Nun ist es soweit...]  Unser Serverchen scheint dem Ansturm der Besucher endgültig nicht mehr gewachsen zu sein. Und ich kann nicht ständig davor hocken und ihn neu starten. Falls es also zu Ausfällen kommt, habt Geduld. Danke!

Posted by kantel at 20:07 | Comments (0) | Trackbacks (0) | [Interna]
[Huristen und Juren]  Und natürlich melden sich jetzt auch etliche Spinner bei mir. Unter obiger Überschrift erhielt ich z.B. folgende Email (gleich drei mal):
Hallo, liebes Weblogteam!

Habe gestern über irgendeinen TV-Kanal von Euch gehört.

Ich habe spannende Informationen zum wichtigsten und bestignoriertesten Thema aller Zeiten, mühe mich schon seit einigen Jahren, einige brisante Rechtsinformationen in die Öffentlichkeit zu transportieren, mit denen jeder belastendes Unrecht abstellen kann.

Ich bekam dabei von rechtsfitten Journalisten schon potente Unterstützung, doch erreichten deren Publikationen entweder zu wenig aufmerksame Ohren, oder jene, die offen waren, bekamen von zuständigen Juristen dann so eine drauf, daß sich möglicherweise ein Dauerrauschen entwickelte, das jede weitere Botschaft verschluckte ...

Um Euch zu informieren, könnte ich einen Flugblatt-Text zur Verfügung stellen, mit dem man innerhalb 5 Minuten so viel Durchblick bekommt, daß man die Bedeutung der Ignoranz des wichtigsten Themas aller Zeiten erkennt, und danach alle Fäden in der Hand hat, weil demokratische Rechtsordnungen so gut sind, daß alle gut miteinander zurechtkommen können. Leider weiß das kaum jemand, bis auf mächtige Interessen, die alle damit möglichen Spielchen deshalb auch zu ihren Gunsten nutzen können.

Falls Ihr mir helfen könnt, die Öffentlichkeit zu informieren, würde ich diesen Text mal zusenden und noch ein paar Anmerkungen über die Macht der Juristen, die in den führenden Medien für sehr viel Unrecht verantwortlich sind.

Wenn Ihr helfen könntet, wäre das eine gute Sache. Gerne bin ich zum Beantworten von Fragen bereit. Ich weiß, daß den meisten Menschen ihr rechtes Auge bereits zugewachsen ist. Was Ihr macht, sieht so aus, als wäre es zumindest ein Stück weit offen.

Recht ist so einfach, daß unsere Gesellschaft in Ohnmacht fallen wird, sobald sie mal aus der Ohmmacht erwacht ist ... ;-)

Danke für Eure Aufmerksamkeit
und schöne Grüße
(Name der Redaktion bekannt)
Leider passt das nicht in die Nigeria-Connection, für solche Briefe sollte ich noch ein eigenes Spam-Museum eröffnen.

[Nach einem aufregenden Tag...]  an dem ich hauptsächlich mit anderen Dingen beschäftigt war, sollte ich vielleicht ein vorläufiges Resumé der Planetopia-Geschichte ziehen.

Nein, ich bin nicht am Boden zerstört. In den beinahe fünf Jahren, die ich nun dieses Weblog betreibe, habe ich Schlimmeres erlebt als dieses Musterexemplar eines wildgewordenen »Journalisten«. Obwohl... eigentlich hätte ich ihn wegen seines ungehobelten Verhaltens schon nach wenigen Minuten hochkant aus unserer Wohnung schmeißen sollen — aber meine anerzogene Höflichkeit (für moderne Schmierer vermutlich ein Fremdwort) hielten mich zurück. Außerdem ist so ein Klotz nicht Satisfaction-fähig. Leid tut es mir nur um einige meiner Kollegen und meiner Studenten, die mich heute früh fassungslos mit »Du, die haben Dich richtig zum Verbrecher abgestempelt« begrüßten. Aber auch für sie ist es eine gute Einführungsveranstaltung in »modernen und investigativen Journalismus«.

Irrenanstaltswärter, Photo: Gabriele Kantel, 16.01.2005

[Photo: Gabi]

Ich bin »Nummer Eins« hier, hier und hier. Dagegen wird Planetopia auf Monate wohl nicht mehr anstinken können. Und unser Serverchen läuft über. Aber auch das geht vorüber...

Und nein, ich kannte Planetopia vorher nicht (richtig). Nach Jahren exzessiven Fernsehkonsums beschränkt sich das heute bei mir auf die Mitternachtsspitzen, auf Harald Schmidt und auf die Tagesthemen. Sonntag abends kommt als Pflichtprogramm noch die wöchentliche Kultursendung der ARD hinzu (»Titel, Thesen, Temperamente«, »Kulturreport« etc.). Ansonsten benutze ich meine Glotze einzig und allein zum Aufzeichnen und zur Wiedergabe von Spielfilmen. Also keine Chance, Planetopia kennenzulernen (was auch kein Verlust ist). Hätte ich es allerdings vorher gekannt, wäre ich vermutlich trotzdem auf den Interview-Wunsch eingegangen (ja, ich bin eine alte Rampensau), allerdings bedeutend skeptischer und mit einer entsprechenden Honorarforderung.

Leid tut es mir um das Girl from Mars (in ihrer »geliehenen Wohnung« — die war richtig geil ;o)), das wohl — weil weder Johnny noch ich den richtigen Kick nach Sex and Crime geliefert hatten — ausgeguckt wurde, diesen nachzuliefern. Aber auch sie hat sich sehr gut aus der Affäre gezogen.

Ja, und hier die investigativen Fragen (MP3, 4:45 min., 4,4 MB), mit Garage-Band remixed und zusammengestellt von Johnny »Spreeblick« Häusler. Hört rein...

Und es ist schade um Twoday. Da wohl die »Fernsehmacher« nicht in der Lage waren, die Screenshots von meinem Laptop abzuschießen (oder welcher Grund auch immer) wurde das — in meinen Augen viel schlechtere — 20six-System als Beispiel eines einfachen und kostenlosen Weblog-Tools ausgesucht. Den sympathischen Knallgrauen hätte ich die Publicity gegönnt...

Und noch einmal »Nein!«: Es gibt auch nette und kompetente Journalisten. Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Welle anläßlich der Best of Blogs war unheimlich fruchtbar, kommunikativ und sympathisch, die Interviews z.B. mit dem jungen Reporter des Deutschlandfunks oder mit Christiane Schulzki-Haddouti waren ebenfalls zumindest von gegenseitigem Respekt geprägt. Doch das waren eher die Ausnahmen.

Aber, was soll's... Beim nächsten mal in gewohnter Bösartigkeit... und keep on bloggin'!

Posted by kantel at 18:44 | Comments (7) | Trackbacks (1) | [Medien] | [Metablogging]
[Die Frau Ministerin spricht ein Machtwort]  Renate Künast: »Dioxin muß aus Eiern verschwinden.« Da lachen ja die Hühner. [Berliner Zeitung]

Posted by kantel at 10:32 | Comments (2) | Trackbacks (1) | [Ökologie]
[Päuschen]  Muß jetzt aufbrechen, da ich einen — für meine Verhältnisse — frühen Termin am Institut habe. Mehr gibt es, sobald ich wieder etwas Luft bekomme...

Posted by kantel at 08:37 | Comments (2) | Trackbacks (0) | [Interna]
[Ich hatte schon lange keinen PHP-Link mehr]  PHP Logo PHP goes Enterprise: KONG42 für Crossmedia-Applikationen. Die Entwickler von KONG42 (Kernel Of Nice Gizmos) stellen ihr PHP5-Framework per freier Lizenz (BSD Style) ab sofort zur Verfügung. KONG42 ist modular und event-basiert und entstand in Anlehnung an das MVC-Modell auf Basis von PHP5. [futurezone.ORF.at]

Posted by kantel at 08:34 | Comments (0) | Trackbacks (0) | [Webworking]
[Böser Apfel]  Klage gegen Gerüchte-Websites könnte sich als Eigentor erweisen: Apple auf den Spuren der Musikindustrie. [futurezone.ORF.at]

Posted by kantel at 08:30 | Comments (0) | Trackbacks (0) | [Macintosh]
[U3]  Neuer Standard soll das Starten von Programmen vom USB-Stick aus ermöglichen. [futurezone.ORF.at]

Posted by kantel at 08:29 | Comments (0) | Trackbacks (0) | [Hardware]
[Digitale Kluft]  Von den Grenzen der Solidarität: Bezahlt doch Euer Internet alleine! [Telepolis News]

Posted by kantel at 08:26 | Comments (0) | Trackbacks (0) | [Netzpolitik]
[Der Anteil der Arbeit an der Menschwerdung...]  der Krähe? [Telepolis News]

Posted by kantel at 08:24 | Comments (0) | Trackbacks (0) | [Science]
[Der Kapitalismus als instabiles Gesellschaftssystem]  Arbeits- und Kapitaleinkommen. Norbert Rost wagt einen alternativen Blick auf unser Wirtschaftssystem. [Telepolis News]

Posted by kantel at 08:23 | Comments (2) | Trackbacks (1) | [Thinking] | [Wirtschaft]
[Das Netz]  Der Dokumentarfilm über den Una-Bomber soll ja eher nur so »la la« sein, aber die um Ted Kaczynski kursierenden Verschwörungstheorien könnten zu meinen liebsten avancieren. Rüdiger Suchsland: Das Netz. [Telepolis News]

[Hoffnung, gestürzt]  Eine Ausstellung zum Ikarus-Mythos mit Werken aus Ost und West. [Junge Welt]

Carlo Saraceni: Cadut di Ikaros

Carlo Saraceni: Cadut di Ikaros

Ost-westlicher Ikarus. Ein Mythos im geteilten Deutschland und danach. Stiftung Schloß Friedenstein Gotha noch bis 6. Februar; Cubus Kunsthalle Duisburg vom 18. Februar bis 27. März; Galerie im Ganserhaus, Wasserburg am Inn vom 10. April bis 16. Mai; Finissage in Gotha mit Künstlern aus Ost und West am 6. Februar um 15 Uhr.

Posted by kantel at 08:13 | Comments (0) | Trackbacks (0) | [Bilder]
[Der Ein-Euro-Job des Tages]  Schulklokontrolleur. [Junge Welt]

[Ihr süßen, ihr kleinen Faschisten...]  ihr lange gesuchten vermißten. Na endlich, ihr kommt wieder raus: Wahlpakt der Neonazis. NPD und DVU unterzeichneten in München ein auf fünf Jahre angelegtes Bündnisabkommen. [Junge Welt]

Posted by kantel at 08:02 | Comments (0) | Trackbacks (0) | [Politik]
[Der gläserne Mensch...]  ist die Lieblingsphantasie machtgeiler Populisten. Und ihnen ist kein Ereignis zu billig, um noch eines draufzusetzen: Moshammer-Mord: Politiker fordern häufigere Anwendung von DNA-Analysen. [Spiegel Online]

Posted by kantel at 07:58 | Comments (2) | Trackbacks (0) | [Privacy]
[Spammer verurteilt]  Dosenfleisch World's 'fourth worst' junk emailer: Texas sues student 'spammer' for $2m. [The Register]

Posted by kantel at 07:53 | Comments (0) | Trackbacks (0) | [Dosenfleisch]
[Inquisition in Polen]  Strafe für Satire über den Papst gefordert. Irgendwie stimmte das doch mit »Sozialismus oder Barbarei.« [NETZEITUNG.DE Medien]

Posted by kantel at 07:49 | Comments (0) | Trackbacks (1) | [Zensur]
[Der King lebt]  Elvis Presley wieder Nr. 1 der britischen Charts. [NETZEITUNG.DE]

Posted by kantel at 07:46 | Comments (0) | Trackbacks (0) | [Musik]
[Neues vom Neugiertool]  Technorati: Using Technorati Tags. [thomas n. burg | randgänge]

Posted by kantel at 07:42 | Comments (0) | Trackbacks (0) | [Weblog und CMS]
[Rebloggeria GO]  Martin Röll berichtet über eine Reihe von Verdi-Weblogs, an deren Entstehung er beratend beteiligt war: Das ArbeiterInnen Weblog wird vom ArbeiterInnen-Sekretariat der Gewerkschaft geführt, das Feuerwehr-Blog ist von und für die Feuerwehrleute bei ver.di und das Schwarzbuch-Blog ist ein Weblog, das die Aktion Schwarzbuch Lidl unterstützt. Als Ver.di-Mitglied freut mich das natürlich besonders und daher ein allerschärfstes Willkommen von mir. [Das E-Business Weblog]

Posted by kantel at 07:32 | Comments (1) | Trackbacks (0) | [Rebloggeria]
[Planetopia lügt]  Der Planetopia-Journalist »Mein Wort in der Hand eines Journalisten ist schlechter, als was er selbst schreiben kann. Wozu also die Belästigung des Zitierens? Sie glauben Proben eines Organismus liefern zu können. Um zu zeigen, daß ein Weib schön ist, schneiden sie ihm die Augen aus. Um zu zeigen, daß mein Haus wohnlich ist, setzen sie meinen Balkon auf ihr Trottoir.« (Karl Kraus)

Die ganze Sendung war eine solche Reinwasch-Suada für Jamba, daß man sich fragt, wieviel die Klingelton-Bude dafür bezahlt hat. Und um eines klarzustellen:
  • Die Geschichte aus Sebnitz von dem angeblich ermordeten Jungen (aus dem Jahre 2000 (sic!)) wurde nicht von Weblogs verbreitet (soviele gab es damals in Deutschland noch gar nicht), sondern von Spiegel Online, Bild, der Berliner Morgenpost und wie die Blätter der angeblich so viel besser recherchierenden »echten« Journaille sonst noch so heißen, ich hatte sie nur aufgenommen und kommentiert.
  • Ich hatte nie »die Mauer zurückgewünscht«. Ich hatte nur angemerkt, daß Walter Ulbricht mit der »Mauer als antifaschistischen Schutzwall« wohl recht hatte, nur daß der sich in der Richtung geirrt habe.
  • Die gesendete Textpassage mit mir bezog sich explizit auf journalistische Quellen (das haben sie aber weggeschnitten), das Sebnitz-Beispiel sollte nämlich zeigen, daß man sich auf diese eben nicht verlassen könne.
Und in Zukunft werde ich privaten Sendern nur noch gegen Honorar zur Verfügung stehen. Man kann das auch als Schmerzensgeld bezeichnen.

Trotz allem hat unser Serverchen mit einem ziemlich starken Besucheransturm zu kämpfen. Es rumpelt und rappelt schon an allen Enden. Ich hoffe aber, es hält durch...

Im Übrigen wurde mein (Vor-?) Urteil über Journalisten mal wieder bestätigt (noch einmal Karl Kraus, diesmal leicht abgewandelt): »Der Maler hat mit dem Anstreicher gemeinsam, daß er sich die Hände schmutzig macht. Eben dies unterscheidet den Blogger vom Journalisten.« Amen!

Posted by kantel at 00:35 | Comments (75) | Trackbacks (100) | [Medien] | [Metablogging]

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