Neu in meiner Bibliothek: Kultur im Experiment, herausgegeben von Henning Schmidgen, Peter Geimer und Sven Dierig, Berlin (Kulturverlag Kadmos) 2004, 464 Seiten, € 29,80. Mit Beiträgen von Casey Alt, Trudy Dehue, Sven Dierig, Otniel Dror, Thomas Fechner-Smarsly, Peter Geimer, Hannah Landecker, Bruno Latour, Timothy Lenoir, Andrew Pickering, Armin Schäfer, Henning Schmidgen, Daniel Todes und Joseph Vogl. Aus dem Klappentext: »AIDS, Rinderwahnsinn, globale erwärmung: die Anzeichen mehren sich, daß unsere Gesellschaft zu einer Experimentiergesellschaft wird. [...] Manche sprechen schon vom »World Wide Lab«. [...] Die Beiträge in diesem Band spüren den immer enger werdenden Verzahnungen von Labor und Gesellschaft, von Experiment und Kultur nach: in der Geschichte des Tierversuchs, den frühen Formen des Körpertrainings und den experimentellen Verfahren der künstlerischen Avantgarde. [...] Das Experiment erweist sich dabei als Kulturfakter, der bislang weitgehend unterschätzt worden ist.«
02 December
2004
2004
[World Wide Lab]
Neu in meiner Bibliothek: Kultur im Experiment, herausgegeben von Henning Schmidgen, Peter Geimer und Sven Dierig, Berlin (Kulturverlag Kadmos) 2004, 464 Seiten, € 29,80. Mit Beiträgen von Casey Alt, Trudy Dehue, Sven Dierig, Otniel Dror, Thomas Fechner-Smarsly, Peter Geimer, Hannah Landecker, Bruno Latour, Timothy Lenoir, Andrew Pickering, Armin Schäfer, Henning Schmidgen, Daniel Todes und Joseph Vogl. Aus dem Klappentext: »AIDS, Rinderwahnsinn, globale erwärmung: die Anzeichen mehren sich, daß unsere Gesellschaft zu einer Experimentiergesellschaft wird. [...] Manche sprechen schon vom »World Wide Lab«. [...] Die Beiträge in diesem Band spüren den immer enger werdenden Verzahnungen von Labor und Gesellschaft, von Experiment und Kultur nach: in der Geschichte des Tierversuchs, den frühen Formen des Körpertrainings und den experimentellen Verfahren der künstlerischen Avantgarde. [...] Das Experiment erweist sich dabei als Kulturfakter, der bislang weitgehend unterschätzt worden ist.«
Neu in meiner Bibliothek: Kultur im Experiment, herausgegeben von Henning Schmidgen, Peter Geimer und Sven Dierig, Berlin (Kulturverlag Kadmos) 2004, 464 Seiten, € 29,80. Mit Beiträgen von Casey Alt, Trudy Dehue, Sven Dierig, Otniel Dror, Thomas Fechner-Smarsly, Peter Geimer, Hannah Landecker, Bruno Latour, Timothy Lenoir, Andrew Pickering, Armin Schäfer, Henning Schmidgen, Daniel Todes und Joseph Vogl. Aus dem Klappentext: »AIDS, Rinderwahnsinn, globale erwärmung: die Anzeichen mehren sich, daß unsere Gesellschaft zu einer Experimentiergesellschaft wird. [...] Manche sprechen schon vom »World Wide Lab«. [...] Die Beiträge in diesem Band spüren den immer enger werdenden Verzahnungen von Labor und Gesellschaft, von Experiment und Kultur nach: in der Geschichte des Tierversuchs, den frühen Formen des Körpertrainings und den experimentellen Verfahren der künstlerischen Avantgarde. [...] Das Experiment erweist sich dabei als Kulturfakter, der bislang weitgehend unterschätzt worden ist.«
[Cyber-Geographie]
Inga Klas: Wechselbeziehungen zwischen Kulturgeographie und Internet, Magisterarbeit 2002, auch als PDF zum Download (1,4 MB).
[3D-Graphik im Web]
Weiß jemand, wie der Stand der Diskussion um VRML resp. dessen Nachfolger X3D ist? Insbesondere, ob es Anzeichen einer weitergehenden Unterstützung bezüglich Tools und Viewern gibt, die auch funktionieren? Und ist X3D überhaupt noch ein W3C-Standard? Oder soll ich von vorneherein auf proprietäre — aber Open Source — Tools setzen, wie Blender oder den Raytracer Persistance of Vision (POV-Ray)? Fragen über Fragen... Bin für jeden Hinweis dankbar...
[Einen für den Morgen]
Skiffle at it's best: Die Hayseed Dixies spielen Fat Bottom Girls (MP3, 3:16 min., 4,6 MB). Und hier gibt es noch viel mehr von ihnen auf die Ohren. [KINGBLIND: Music, Art & Entertainment]
[Technikgeschichte 2.0]
Für die Akten: Nikola Tesla (1856 - 1943), Serbian-American inventor, electrical engineer, and scientist. [Industrial Technology & Witchcraft]
[Noch mehr Kitsch]
Kitsch as Kitsch can, diesmal musikalisch: Elvis, Roy Orbinson und die Beatles (?) spielen Are You Lonesome Tonight (MP3, 2:48 min., 2,6 MB). Schrecklich schön... Berühmter ist natürlich die Version, in der sich Elvis wegen des schaurig-schräg singenden Background-Chors vor Lachen nicht mehr einkriegt (MP3, 2:34 min., 2,9 MB). [Danke, Industrial Technology & Witchcraft]
[Der Meister des Erotik-Kitsches]
Boing Boing über Boris Vallejo, den Meister des Erotik-Kitsches: »I recently stumbled across this online gallery of Boris Vallejo's paintings. A few days ago my mom had informed me that she had just scored an awesome calendar of his work, and snagged it for me, remembering that when I was a little kid I used to teach myself drawing with his paintings.« Und hier ein Link zu einer umfangreichen Gallerie die Bilder des Meisters aus Jahrzehnten seines Schaffens bereithält. [Boing Boing]
Boing Boing über Boris Vallejo, den Meister des Erotik-Kitsches: »I recently stumbled across this online gallery of Boris Vallejo's paintings. A few days ago my mom had informed me that she had just scored an awesome calendar of his work, and snagged it for me, remembering that when I was a little kid I used to teach myself drawing with his paintings.« Und hier ein Link zu einer umfangreichen Gallerie die Bilder des Meisters aus Jahrzehnten seines Schaffens bereithält. [Boing Boing]
[Das Zitat]
Dave Winer: Why I blog. »I also like the idea that I can have a dinner with people I don't know in almost any city in the world.« [Scripting News]
[There's always more than one way to do it]
Building a 3D Engine in Perl. »The ultimate goal of all programming is to be as unproductive as possible — to write games. Why hurt yourself to write in low-level languages, though, when Perl provides all of the tools you need to do it well? Geoff Broadwell demonstrates how to use OpenGL from Perl.« Ausdrucken! [Perl.com]
[Security Alert]
Sicherheitslücke in Groupware PHProjekt. Der Fehler findet sich in allen Versionen von PHProjekt. Die Entwickler haben eine neue Setup-Datei setup.php zum Download (.zip, 2,8 KB) bereitgestellt, die die Sicherheitslücke beseitigt. [heise online news]
[Uns bleibt auch nichts erspart]
Microsoft startet kostenlosen Blogging-Dienst. Warum? Weil Google auch einen hat...?? [de.internet.com]
[Noch mehr über die Schlange und den Kaktus]
David Brown (It's Getting Better): »So, what's left to do with Python in Frontier?«

Ich erwarte ungeduldig die angekündigte Version 1.0. [Daily Python-URL! (from the Secret Labs)]

Ich erwarte ungeduldig die angekündigte Version 1.0. [Daily Python-URL! (from the Secret Labs)]
[English for Runaways]
Nico: »Go Online = Auf dem Strich gehen?« [aumund.org - Wir ertrinken in Information, aber hungern nach Wissen]
[Robotnik]
Mutating Bots May Save Lives. »Several research teams are developing robots made of smart building blocks that can morph into different forms to perform a broad variety of tasks. The bots are to be used in space missions and in search-and-rescue efforts.« By Lakshmi Sandhana.

Netter Übersichtsartikel mit einigen schönen Bildern. [Wired News]

Netter Übersichtsartikel mit einigen schönen Bildern. [Wired News]
[Gejammert und gelogen]
Die Desinformationskampagne scheint zu wirken: Weil es sich auszahlt, bleibt die Filmindustrie bei ihrer Angst- und Lügenkampagne zum Raubkopieren. [Junge Welt]
[Ein Leben für die Revolution]
Helmut Höge zum Kinostart des Dokumentarfilms Olga Benario – ein Leben für die Revolution: »Herausgekommen ist eine »ergreifende und aufwühlende Semidokumentation« über eine »außergewöhnliche und mutige Frau«, schreibt der Verleiher Neue Visionen. Ich kann dem zustimmen, nachdem ich die Pressevorführung gesehen habe. Alles in allem ist es zwar ein recht konventioneller Film geworden — dafür handelt er aber von einer Frau, die alles andere als das war. Und er wird das Seine dazu beitragen, daß ihr kurzes, heroisches Leben nicht vergessen wird, so wie es sich bislang auch die kleine Galerie Olga Benario in Berlin-Neukölln zur Aufgabe gemacht hat, die neuerdings zur Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört.«
Und ein kurzes Interview mit »Olga Benario«-Regisseur Galip Iyitanir. [Junge Welt]
Helmut Höge zum Kinostart des Dokumentarfilms Olga Benario – ein Leben für die Revolution: »Herausgekommen ist eine »ergreifende und aufwühlende Semidokumentation« über eine »außergewöhnliche und mutige Frau«, schreibt der Verleiher Neue Visionen. Ich kann dem zustimmen, nachdem ich die Pressevorführung gesehen habe. Alles in allem ist es zwar ein recht konventioneller Film geworden — dafür handelt er aber von einer Frau, die alles andere als das war. Und er wird das Seine dazu beitragen, daß ihr kurzes, heroisches Leben nicht vergessen wird, so wie es sich bislang auch die kleine Galerie Olga Benario in Berlin-Neukölln zur Aufgabe gemacht hat, die neuerdings zur Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört.«Und ein kurzes Interview mit »Olga Benario«-Regisseur Galip Iyitanir. [Junge Welt]
[Klimastudie]
Menschen mitschuldig an tödlicher Hitzewelle. »Klimaforschern ist ein Durchbruch gelungen: Erstmals ist der menschliche Einfluss auf eine einzelne Naturkatastrophe erfaßt worden. Die Hitzewelle vom August 2003, die in Europa mehrere Zehntausend Tote gefordert hat, war demnach größtenteils die Folge von Umweltverschmutzung.« Zu den Nature-Artikeln. [Spiegel Online]
[Podcasting]
Personal soundtracks. Ben Hammersley on how audio programming led to the rapid spread of the podcasting phenomenon. [Guardian Unlimited]
[EU-Patente]
Widerstand auch in Österreich: Vier Parteien gegen Softwarepatente. [futurezone.ORF.at]
[Technikgeschichte]
Pictures by Telegraph ist ein Artikel aus Pearson's Magazine vom April 1900 und beschreibt damalige Versuche, Bilder mit telegraphischen Apparaten zu übertragen. Also so eine Art Vorläufer der heutigen Fax-Geräte.

Obiger Bildtelegraph war beim New York Herald um 1900 im Einsatz. [Boing Boing]

Obiger Bildtelegraph war beim New York Herald um 1900 im Einsatz. [Boing Boing]
[Étienne Jules Marey]
Der Mediziner und Physiologe Étienne Jules Marey (1830 - 1904) wurde unter anderem dadurch bekannt, daß er tierische und menschliche Bewegungen mit chrono-photographischen Studien zu erkennen versuchte. Er gilt damit auch als einer der Vorläufer des Kinos. Im Pariser Musée d'Orsay gibt es eine Ausstellung, die zeigt, daß er auch andere photographische Experimente durchgeführt hat: Movements of Air zeigt Marey als »Photographer of Fluids«. Und wem Paris zu weit ist oder wer mehr über Mareys phantastische Photographien erfahren will, der stöbere in dieser Seite: Étienne Jules Marey: le movement en lumière (auch in Englisch). [Boing Boing]
Der Mediziner und Physiologe Étienne Jules Marey (1830 - 1904) wurde unter anderem dadurch bekannt, daß er tierische und menschliche Bewegungen mit chrono-photographischen Studien zu erkennen versuchte. Er gilt damit auch als einer der Vorläufer des Kinos. Im Pariser Musée d'Orsay gibt es eine Ausstellung, die zeigt, daß er auch andere photographische Experimente durchgeführt hat: Movements of Air zeigt Marey als »Photographer of Fluids«. Und wem Paris zu weit ist oder wer mehr über Mareys phantastische Photographien erfahren will, der stöbere in dieser Seite: Étienne Jules Marey: le movement en lumière (auch in Englisch). [Boing Boing]