[Einen für die Nacht]
First Gear — it's allright... Die Hondells sind schon seit 1964 auf ihrer kleinen Honda (MP3, 2:01 min., 1,4 MB) unterwegs. Faster... [Gabi]
30 November
2004
2004
[Genowefa spammt]
Genowefa (http://dvd.netleih.de/) wirbt in meinem Kommentaren für Netleih (http://dvd.netleih.de/netleih.asp), Videothek (http://dvd.netleih.de/videothek.asp), Internetvideothek (http://dvd.netleih.de/internetvideothek.asp) und Online-Videothek (http://dvd.netleih.de/online_videothek.asp). Macht mit diesen URLs, was Ihr wollt.
[Navigation im Web: Was ist eigentlich so unbefriedigend an Wikis?]
(Vorbemerkung: Dieser Artikel ist der erste in einer Reihe von Artikeln, die irgendwann einmal in eine Print-Ausgabe münden sollen. Daher werdet Ihr — Web-ungewohnt — in diesen Artikeln gnadenlos gesiezt. Nicht, daß die Artikel schon fertig wären, Sinn der Vorveröffentlichung in meinem Weblog ist ja gerade, daß ich mit Euch darüber diskutieren will, aber meine Erfahrung sagt mir, daß, wenn ich nicht von vorneherein eine konsequente Anredeform durchhalte, es im Endergebnis seltsame Artefakte geben wird.)
Wie finden Sie eigentlich Artikel in der Wikipedia? Also, ich bemühe dafür immer Google, die Wikipedia-internen Navigations- und Suchwerkzeuge sind mir in der Regel entweder nicht mächtig genug oder andersherum wieder einfach zu kompliziert zu bedienen. Dabei ist das Mediawiki, das die Grundlage für die Wikipedia bildet, schon ein sehr mächtiges Wiki. Viele einfachere Wiki-Engines bieten außer einer Sitemap und eventuell einer Suchfunktion kaum Möglichkeiten einer alternativen Navigation innerhalb des Wikis.
Irgendwie scheint es mir, daß mit dem Auftauchen des World Wide Web (WWW) ca. 1994 die gesamte Hypertext-Diskussion um Lost in Cyberspace, Orientierung und Navigation versandet ist. Man hatte sein Spielzeug und war damit glücklich. Lediglich Peter A. Gloor versuchte meines Wissens als Einziger in seinem 1997 erschienenen Elements of Hypermedia Design diese Diskussion weiterzuführen. Doch niemand antwortete.
Dabei ist diese Diskussion notwendiger denn je. Je mehr User eine Website an völlig zufälliger Stelle via Suchmaschine oder via Deep Linking betreten, desto mehr gewinnen die laut Jennifer Fleming (in Web Navigation, Designing the User Experience, 1998) wichtigsten Fragen des Users wieder an Bedeutung:
Doch wenigstens im Bereich Rücklink gab es einige Fortschritte zu vermelden: Viele Wikis besitzen eine Links-to-this-Page-Funktion und der in der Weblog-Welt entwickelte Trackback-Link erfreut sich wachsender Beliebtheit.
[Suche] Suche im Web ist im Regelfall Volltextsuche. Der Erfolg von Google scheint dieser brute-force-Strategie erst einmal Recht zu geben. Jedoch mehren sich Stimmen, daß mit wachsender Größe es immer schwieriger wird, das Gesuchte unter dem Rauschen der belanglosen Ergebnisse herauszufiltern.
Hier wird einer semantischen Suche zukünftig eine immer größere Bedeutung zukommen. Mit dem Resource Description Framework (RDF) hat das W3C versucht, dies durch eine Standardisierung zu unterstützen. Ein echter Erfolg hat sich hier allerdings bisher noch nicht eingestellt, eher im Gegenteil: Statt z.B. das RDF-basierte RSS 1.0 zu unterstützen, versucht sich die Netzwelt in immer neuen, proprietären RSS 2.0- und ATOM-Formaten.
[Sequentialisierung] Die Sequentialisierung ist unter Webworkern irgendwie in Verruf geraten. Ein »vorherige Seite / nächste Seite«-Mechanismus gilt als »uncool« und dem Web nicht angemessen. Dabei soll es Menschen geben, die selbst ein Lexikon von vorne nach hinten durchlesen. Und spätestens dann, wenn man eine Website zur Lektüre auf dem heimischen Sofa ausdrucken will, ist solch ein Mechanismus unverzichtbar. Seltsamerweise bietet kaum ein Web-Authoring-Tool und kaum ein Content-Management-System (CMS) Unterstützung für diese wichtige Navigationshilfe (einzige mir bekannte Ausnahme: Frontier).
[Hierarchische Navigation] Unterstützung für eine hierarchische Navigation gibt es dagegen massenhaft. Es ist auch die aus dem realen Leben vertrauteste Navigationshilfe, fast jedes Buch ist so organisiert. Und so besitzt nahezu jedes CMS die Möglichkeit, eine Sitemap automatisch zu generieren, ein hierarchisches Inhaltsverzeichnis zu integrieren oder die beliebten Breadcrumbs anzuzeigen, mit deren Hilfe man sich einen Baum wieder hochangeln kann, bis man auf der Startseite angelangt ist. (Der Begriff kommt tatsächlich von den Brotkrümeln, die Hänsel und Gretel im gleichnamigen Märchen im Wald verstreuten und mit deren Hilfe sie den Weg wieder nach Hause fanden. Für mich die romantischste Metapher in der an Metaphern nicht gerade armen IT-Welt.)
[Ähnlichkeiten] Navigation mit Hilfe von Ähnlichkeiten ist heute noch eine der großen Herausforderungen für den Designer einer Website. Das liegt sicher auch daran, daß das klassische Beispiel aus der Druckwelt, der Index sich gegen eine automatische Generierung sperrt: Entweder lege ich einen Volltext-Index an und generiere damit viel Müll, oder ich muß sehr viel Arbeit hineinstecken, um z.B. feststellen zu können, daß die Testfragmente »Gloors Buch«, »Peter schrieb« und — am Schwierigsten — »seine Arbeiten« alle mit »Peter A. Gloor« indiziert werden müssen. Oder versuchen Sie mal, in Kants Texten nach dem naturtheoretischen (d.i. der physikalische) Begriff »Kraft« zu suchen und dabei auszuschließen, das Textfragmente, die z.B. von der »Kraft der Liebe« handeln, ebenfalls gefunden werden.
Wie dem auch sei, es gibt Algorithmen, die eine weitestgehend treffende Ähnlichkeitssuche durchführen können. Allerdings benötigen sie einen massiven Einsatz von CPU-Zeit (vulgo: Rechenpower), eine sorgfältige Planung und Realisierung und sind sicher deshalb in der heutigen Webwelt (noch) recht selten anzutreffen.
[Visualisierung] Visualisierung war im Rahmen des VRML-Hypes einmal das große Thema. Mittlerweile ist diese Diskussion leider wieder ein wenig eingeschlafen. Das ist schade, denn die meisten Menschen nehmen die stärksten Reize über optische Signale auf, der Gesichtssinn ist in der Regel der wichtigste Sinn. Die graphische Darstellung einer Site-Struktur — egal ob in statischem 2D oder in dynamischem 3D oder in allen Stufen dazwischen — ist daher das Mittel, mit dem ein Besucher am Schnellsten eine Übersicht auch über eine umfangreiche und komplexe Website erhält. Dies wissend, ist die Diskussion nicht völlig ausgestorben und so gibt es immer wieder mal Modelle, sei es ein 3D-Modell für die Navigation durch große Datenmengen oder sei es eine Fish-Eye-View zur leichteren Navigation durch Wissensbestände.
Visualisierung ist übrigens eine Konzeption, die orthogonal auf den anderen, vorher genannten Navigationshilfen aufsetzt, so daß sie immer zusätzlich eingesetzt werden kann, um Links, Suchergebnisse, Pfade, Hierarchien und Ähnlichkeiten anschaulich darzustellen.
[Agenten] Auch das Konzept des Agenten als Navigationshilfe wurde eine Zeitlang einmal ausführlich diskutiert. Hier scheint aber Microsofts plappernde und nervende Büroklammer die an sich gute Idee völlig in Verruf gebracht zu haben. Dabei besticht das Konzept eigentlich: Stellen wir uns einmal vor, wir haben eine umfangreiche Website über das Leben in Berlin gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Wir könnten uns z.B. von einer Arbeiterfrau aus Berlin-Moabit, von einem Handwerker aus Tempelhof oder auch von einem Kaufmannssohn aus Tübingen, der an der Humboldt-Universität studiert, jeweils ihre spezifische Sicht des Berliner Lebens vorführen lassen — eine Idee, die in der Welt der Computerspiele schon seit langem erfolgreich praktiziert wird.
Die Motivation für diesen Übersichtsartikel? Wir haben am Institut öffentlich zugänglich etwa 600.000 Seiten diverser Projekte im Netz, die teilweise völlig isoliert voneinander realisiert wurden. Wenn es gelänge, diesen Schatz an Information und Wissen projektübergreifend zu erschließen und zu vernetzen, könnten völlig neue Wissenzusammenhänge sichtbar werden, die unter Umständen auch neue Erkenntnisse produzierten.
Ich werde mich in der nächsten Zeit an einigen dieser Navigationshilfen versuchen und Prototypen vorschlagen.
Wie finden Sie eigentlich Artikel in der Wikipedia? Also, ich bemühe dafür immer Google, die Wikipedia-internen Navigations- und Suchwerkzeuge sind mir in der Regel entweder nicht mächtig genug oder andersherum wieder einfach zu kompliziert zu bedienen. Dabei ist das Mediawiki, das die Grundlage für die Wikipedia bildet, schon ein sehr mächtiges Wiki. Viele einfachere Wiki-Engines bieten außer einer Sitemap und eventuell einer Suchfunktion kaum Möglichkeiten einer alternativen Navigation innerhalb des Wikis.
Irgendwie scheint es mir, daß mit dem Auftauchen des World Wide Web (WWW) ca. 1994 die gesamte Hypertext-Diskussion um Lost in Cyberspace, Orientierung und Navigation versandet ist. Man hatte sein Spielzeug und war damit glücklich. Lediglich Peter A. Gloor versuchte meines Wissens als Einziger in seinem 1997 erschienenen Elements of Hypermedia Design diese Diskussion weiterzuführen. Doch niemand antwortete.
Dabei ist diese Diskussion notwendiger denn je. Je mehr User eine Website an völlig zufälliger Stelle via Suchmaschine oder via Deep Linking betreten, desto mehr gewinnen die laut Jennifer Fleming (in Web Navigation, Designing the User Experience, 1998) wichtigsten Fragen des Users wieder an Bedeutung:
- Wo bin ich?
- Wohin kann ich von hier gehen?
- Wie komme ich dahin, wo ich hinwill?
- Wie komme ich wieder zurück?
- Linking
- Suche
- Sequentialisierung
- Hierarchie
- Ähnlichkeiten
- Graphische Visualisierung
- Agenten und Führer (guides)
Doch wenigstens im Bereich Rücklink gab es einige Fortschritte zu vermelden: Viele Wikis besitzen eine Links-to-this-Page-Funktion und der in der Weblog-Welt entwickelte Trackback-Link erfreut sich wachsender Beliebtheit.
[Suche] Suche im Web ist im Regelfall Volltextsuche. Der Erfolg von Google scheint dieser brute-force-Strategie erst einmal Recht zu geben. Jedoch mehren sich Stimmen, daß mit wachsender Größe es immer schwieriger wird, das Gesuchte unter dem Rauschen der belanglosen Ergebnisse herauszufiltern.
Hier wird einer semantischen Suche zukünftig eine immer größere Bedeutung zukommen. Mit dem Resource Description Framework (RDF) hat das W3C versucht, dies durch eine Standardisierung zu unterstützen. Ein echter Erfolg hat sich hier allerdings bisher noch nicht eingestellt, eher im Gegenteil: Statt z.B. das RDF-basierte RSS 1.0 zu unterstützen, versucht sich die Netzwelt in immer neuen, proprietären RSS 2.0- und ATOM-Formaten.
[Sequentialisierung] Die Sequentialisierung ist unter Webworkern irgendwie in Verruf geraten. Ein »vorherige Seite / nächste Seite«-Mechanismus gilt als »uncool« und dem Web nicht angemessen. Dabei soll es Menschen geben, die selbst ein Lexikon von vorne nach hinten durchlesen. Und spätestens dann, wenn man eine Website zur Lektüre auf dem heimischen Sofa ausdrucken will, ist solch ein Mechanismus unverzichtbar. Seltsamerweise bietet kaum ein Web-Authoring-Tool und kaum ein Content-Management-System (CMS) Unterstützung für diese wichtige Navigationshilfe (einzige mir bekannte Ausnahme: Frontier).
[Hierarchische Navigation] Unterstützung für eine hierarchische Navigation gibt es dagegen massenhaft. Es ist auch die aus dem realen Leben vertrauteste Navigationshilfe, fast jedes Buch ist so organisiert. Und so besitzt nahezu jedes CMS die Möglichkeit, eine Sitemap automatisch zu generieren, ein hierarchisches Inhaltsverzeichnis zu integrieren oder die beliebten Breadcrumbs anzuzeigen, mit deren Hilfe man sich einen Baum wieder hochangeln kann, bis man auf der Startseite angelangt ist. (Der Begriff kommt tatsächlich von den Brotkrümeln, die Hänsel und Gretel im gleichnamigen Märchen im Wald verstreuten und mit deren Hilfe sie den Weg wieder nach Hause fanden. Für mich die romantischste Metapher in der an Metaphern nicht gerade armen IT-Welt.)
[Ähnlichkeiten] Navigation mit Hilfe von Ähnlichkeiten ist heute noch eine der großen Herausforderungen für den Designer einer Website. Das liegt sicher auch daran, daß das klassische Beispiel aus der Druckwelt, der Index sich gegen eine automatische Generierung sperrt: Entweder lege ich einen Volltext-Index an und generiere damit viel Müll, oder ich muß sehr viel Arbeit hineinstecken, um z.B. feststellen zu können, daß die Testfragmente »Gloors Buch«, »Peter schrieb« und — am Schwierigsten — »seine Arbeiten« alle mit »Peter A. Gloor« indiziert werden müssen. Oder versuchen Sie mal, in Kants Texten nach dem naturtheoretischen (d.i. der physikalische) Begriff »Kraft« zu suchen und dabei auszuschließen, das Textfragmente, die z.B. von der »Kraft der Liebe« handeln, ebenfalls gefunden werden.
Wie dem auch sei, es gibt Algorithmen, die eine weitestgehend treffende Ähnlichkeitssuche durchführen können. Allerdings benötigen sie einen massiven Einsatz von CPU-Zeit (vulgo: Rechenpower), eine sorgfältige Planung und Realisierung und sind sicher deshalb in der heutigen Webwelt (noch) recht selten anzutreffen.
[Visualisierung] Visualisierung war im Rahmen des VRML-Hypes einmal das große Thema. Mittlerweile ist diese Diskussion leider wieder ein wenig eingeschlafen. Das ist schade, denn die meisten Menschen nehmen die stärksten Reize über optische Signale auf, der Gesichtssinn ist in der Regel der wichtigste Sinn. Die graphische Darstellung einer Site-Struktur — egal ob in statischem 2D oder in dynamischem 3D oder in allen Stufen dazwischen — ist daher das Mittel, mit dem ein Besucher am Schnellsten eine Übersicht auch über eine umfangreiche und komplexe Website erhält. Dies wissend, ist die Diskussion nicht völlig ausgestorben und so gibt es immer wieder mal Modelle, sei es ein 3D-Modell für die Navigation durch große Datenmengen oder sei es eine Fish-Eye-View zur leichteren Navigation durch Wissensbestände.
Visualisierung ist übrigens eine Konzeption, die orthogonal auf den anderen, vorher genannten Navigationshilfen aufsetzt, so daß sie immer zusätzlich eingesetzt werden kann, um Links, Suchergebnisse, Pfade, Hierarchien und Ähnlichkeiten anschaulich darzustellen.
[Agenten] Auch das Konzept des Agenten als Navigationshilfe wurde eine Zeitlang einmal ausführlich diskutiert. Hier scheint aber Microsofts plappernde und nervende Büroklammer die an sich gute Idee völlig in Verruf gebracht zu haben. Dabei besticht das Konzept eigentlich: Stellen wir uns einmal vor, wir haben eine umfangreiche Website über das Leben in Berlin gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Wir könnten uns z.B. von einer Arbeiterfrau aus Berlin-Moabit, von einem Handwerker aus Tempelhof oder auch von einem Kaufmannssohn aus Tübingen, der an der Humboldt-Universität studiert, jeweils ihre spezifische Sicht des Berliner Lebens vorführen lassen — eine Idee, die in der Welt der Computerspiele schon seit langem erfolgreich praktiziert wird.
Die Motivation für diesen Übersichtsartikel? Wir haben am Institut öffentlich zugänglich etwa 600.000 Seiten diverser Projekte im Netz, die teilweise völlig isoliert voneinander realisiert wurden. Wenn es gelänge, diesen Schatz an Information und Wissen projektübergreifend zu erschließen und zu vernetzen, könnten völlig neue Wissenzusammenhänge sichtbar werden, die unter Umständen auch neue Erkenntnisse produzierten.
Ich werde mich in der nächsten Zeit an einigen dieser Navigationshilfen versuchen und Prototypen vorschlagen.
[Zweimal Peter Gloor online lesen]
Peter Gloor ist ein Autor, der mich seit meinen frühen HyperCard-Experimenten immer wieder begleitet und immer wieder begeistert hat. Daher freut es mich, daß zwei seiner Werke online zu lesen sind: Einmal das 1997 bei Birkhäuser erschienene Elements of Hypermedia Design: Techniques for Navigation and Visualization in Cyberspace (Vorsicht, etwas hakelige Navigation!) und dann das neue COINS @ Tipping Point — How to Convert Organizations into Collaborative Innovation Networks (Draft-Version), das man auch als etwa 15 MB großes PDF herunterladen kann.
[Go West Young Yapanese]
Die heutige Musik zur Mittagspause ist eine echte Rarität: Ein unbekannter Country & Western-Song (MP3, 2:25 min., ca. 1 MB) aus Japan, gerettet von einer Schellackplatte. Und hier gibt es noch mehr Schellack-Schätze zu heben.
[Wissen wird wieder teurer]
Sehr guter Artikel von Christiane Schulzki-Haddouti: In der jetzigen Fassung stellt das neue Urheberrecht die Interessen der Verlage über die von Autoren und Lesern. »Im Bundesjustizministerium, das Ende September die zweite Stufe der Urheberrechtsreform vorstellte, fanden die Verlagslobbyisten Gehör — zum Entsetzen der Vertreter von Bildung und Wissenschaft. Denn einmal mehr wurde deutlich, daß es bei der Urheberrechtsreform um die Interessen der Verlage geht und nicht um diejenigen der Verfasser. Deren Arbeitgeber, nämlich die Bildungs- und Forschungseinrichtungen, müssen sich mit Brosamen begnügen: Sie erhalten für eine Veröffentlichung nur die Kopierpauschale der Verwertungsgemeinschaft Wort.« Lesebefehl! [Berliner Zeitung]
[Kiezpolizisten]
Die Berliner zahlen ihre Strafe nicht, denn die sind ja schließlich nicht blöd. Jetzt fragt sich nur, wovon die quitschegrünen Operettenuniformen, mit denen das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg seine Ordnungsamtsmitarbeiter ausgestattet hat, bezahlt werden? [Berliner Zeitung]
[Einen für den Morgen]
Die Shangri-Las waren der Prototyp aller 60s-Girl-Groups: Leader of the Pack (MP3, 2:55 min., 2,7 MB). [Gabi]
[Lokal-Anzeiger]
Chris: »AdWords mit einer localhost-URL zu schalten dünkt mir eher sinnfrei, dear Marketagent.« [langreiter.com simple plainness]
[Busty Mousepads]
Wat et nich aal jibt: »About $25 per ergonomic hentai mousepad, boobies included. [Boing Boing]
Wat et nich aal jibt: »About $25 per ergonomic hentai mousepad, boobies included. [Boing Boing]
[Kampf dem Kommentarspam]
Auf status404 sollen vorerst “nur” Tipps und Tricks gesammelt werden, wie man sich vor Kommentar-Spam schützen kann. Später dann sollen auch legale Mittel gefunden werden, wie man “den Spammern das Spammen abgewöhnen” kann. [BLOGHAUS]
[Software Review]
Giles Turnbull: What's hidden in MacJournal? Und hier zur MacJournal-Homepage und zum Weblog des Programmierers. [O'Reilly MacDevCenter.com]
[Flash-Alarm]
Flash: Workflow and Workspace Tips. »Robert Hoekman, author of Flash Out of the Box, has an excerpt offering to help improve your workflow and organize your workspace while using Flash. Learn how to adjust preferences under each tab, customize the keyboard shortcuts, and personalize the panel layout.« Ausdrucken! [Meerkat: An Open Wire Service: O'Reilly Network]
[Related Reading]: Flash Out of the Box, Chapter 3: Your First Animation (
, 1,0 MB).
Flash: Workflow and Workspace Tips. »Robert Hoekman, author of Flash Out of the Box, has an excerpt offering to help improve your workflow and organize your workspace while using Flash. Learn how to adjust preferences under each tab, customize the keyboard shortcuts, and personalize the panel layout.« Ausdrucken! [Meerkat: An Open Wire Service: O'Reilly Network][Related Reading]: Flash Out of the Box, Chapter 3: Your First Animation (
[Peinlich]
Server-Einbruch beim CCC. Spanischen Hackern gelang es, unauthorisiert auf Server des Chaos Computer Clubs (CCC) zuzugreifen und "in Vergessenheit geratene Registrierungsdaten des Chaos Communication Camp 2003" zu veröffentlichen, meldet jetzt der selbst betroffene CCC. Schuld ist ein bislang unbekannter Exploit in der Software TWiki. [Golem.de]
[Schlangenfraß]
GUI-Toolkit aufbohren: PyQwt »is a set of Python bindings for the Qwt C++ class library which extends the Qt framework with widgets for scientific, engineering and financial applications.« Notiz an mich: Testen! [Daily Python-URL! (from the Secret Labs)]
[Gefährliche Host-Adapter]
RWTH-Forscher warnt vor Firewire-Sicherheitslücke. Unter anderem in FreeBSD und MacOSX. [COMPUTERWOCHE ONLINE]
[Tolle Fundsache]
In The Authentic History Center lässt sich schön über US-amerikannische Populärkultur und -geschichte stöbern. Ein Beispiel: Treasure Chest, ein von der Catholic Guild zwischen 1946 und 1972 veröffentlichter antikommunistischer Comic

[Fundsachen]

[Fundsachen]
[Jedermann ist ein Fußball Reporter]
Wikipedia Creators Move Into News. »The folks behind the open-source reference site that's challenging the encyclopedia industry decide to give journalism a go. Through the experimental Wikinews site, anyone can take a stab at being a reporter.« By Joanna Glasner. [Wired News]
[Klimawandel]
Das große Rascheln. Das Pew Center on Global Climate Change legte nun erstmals eine zusammenfassende Studie zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die wilde Tierwelt der Vereinigten Staaten vor. [Telepolis News]
[Genie zu verzollen]
Heute vor 104 Jahren starb Oscar Wilde. Eine Hommage von Dirk Ruder. [Junge Welt]
[Patentwahn]
Europäisches Patentamt erteilt Patent auf menschliches Gen. Greenpeace deckt Skandal auf und fordert Verbot. [Junge Welt]
[Religion ist...]
wenn man Antennen hinter einem Plastik-Jesus versteckt: Germans crucify Jesus on mobile mast. [The Register]

I don't care if it rains or freezes / 'Long as I got my Plastic Jesus (MP3, 3:13 min., 5,9 MB, Lyrics and Chords).

I don't care if it rains or freezes / 'Long as I got my Plastic Jesus (MP3, 3:13 min., 5,9 MB, Lyrics and Chords).
[Schlagt die Spammer, wo ihr sie trefft]
UK's biggest spammer goes AWOL. Peter Francis-Macrae wanted by the police and Nominet. [The Register]
UK's biggest spammer goes AWOL. Peter Francis-Macrae wanted by the police and Nominet. [The Register]

