10 November
2003
[CD-ROM-Laufwerke als Spende gesucht]
Melody schreibt, daß die Kids vom
KLAPSE-Projekt im Computerraum der Schule sechs uralte Windows-Computer
ohne CD-ROM haben, und das seit Jahren. Sprich: Selbst wenn mal Software da ist, kann sie nicht benutzt werden. Sie bittet daher, daß jemand, der ein CD-ROM-Laufwerk entbehren kann, dieses spendet und zwar an:
Klapse.de Zeitungsprojekt
Manfred Winkler
Alfred-Adler-Schule in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Bergische Landstrasse 2
40629 Düsseldorf
Passende Treiber etc. fänden die Menschen dort auch ganz nett, ist aber keine Bedingung.
;o) [Melody per Email.]
[Kann mich mal jemand aufklären?]
Gerüchteweise soll der Herr Supatyp wegen der
Google-Spam-Geschichte Ärger mit irgendwelchen Rechtsanwälten bekommen haben. Weiß jemand, was da los ist oder los war (gerne auch per Email)?
[Bruderkuß mit Klebstoff]
Für 5 Euro kann man sich die
Berliner Mauer samt East Sid Gallery aus Papier selber zusammenkleben.
[Tagesspiegel]
[Irmgardis für alle!]
Das Wort zum Montag hat – wie immer – der Bukowski vom linken (sic!) Niederrhein, Schorsch Rikken, diesmal mit einer
Predigt zu St. Martin.
[Schorsch per Email.]
[Krawattenlink]
Learn
How to tie a Tie.
[Der eiserne Engelbert per Email.]
[Lebendige Statistik]
Welcome to
NationMaster.com, a massive central data source and a handy way to graphically compare nations. Using the form above, you can generate maps and graphs with ease on all kinds of statistics. What's more, you can select exactly which countries you want to include.
[Howi per Email.]
[Roter Mond über den Dächern von Neukölln]
Wenn die Sonne den Mond küßt,
errötet dieser.
[Photo: Gabi]
Und
die voll guten Photos gibt's bei
Frau Godany, die sich dafür die ganze Nacht um die Ohren geschlagen hat.
[kebo 11]
[Es muß nicht immer Photoshop sein]
MacGIMP kann man
hier kostenlos herunterladen, denn
Archei LLC, eine neue OpenSource Support-Firma, übernimmt die Kosten. Man muss einige persönliche Daten angeben, die aber nicht verifiziert werden.
[Industrial Technology & Witchcraft]
[Abmahnwahn]
Vielleicht kann
dieser Link Nina helfen.
[hebig.com]
[Der Song zum Montag]
Step Right Up (MP3, 5,2 MB) by Tom Waits.
[Danke, Frisbee]
[Plone does Vegas]
Congratulations of a very high degree are due to the
Plone crew on their
winning the O'Reilly Comdex poll.
[ZopeNewbies]
[Java und Perl]
Bringing Java into Perl. Phil Crow explains how to use Java code from inside of Perl, using the Inline::Java module.
[Perl.com]
[Script different]
Scripting Mac OS X. As an administrator, when you think of automating tasks, you naturally think of scripting. James Reynolds shows you how to apply a variety of scripting languages to automate your workflow on Mac OS X.
Ausdrucken!
[O'Reilly MacDevCenter.com]
Ist eigentlich schon jemanden von Euch der neue
Blog this-Button, der zu einer Seite mit Summary (auch in HTML) und Trackback-URL führt, auf den O'Reilly-Webseiten aufgefallen? Mir erst heute... Vorbildlicher Service für Blogger, könnten ruhig auch andere nachmachen.
Und von
Apple Script: The Definitve Guide gibt es jetzt ein Beta-Kapitel (
Variables,

, 218 KB) zum Download.
[Zum 9. November]
Gestern war der 65. Jahrestag der Reichspogromnacht, in der nahezu alle Synagogen in Deutschland zerstört wurden. Daher sind diese Projekte besonders wichtig:
Synagogen in Deutschland – Eine Virtuelle Rekonstruktion und das
Synagogen-Internet-Archiv:
»Mit diesem Archiv soll an die mehr als 2200 Synagogen Deutschlands und Österreichs erinnert werden, die in der NS-Zeit geschlossen, geschändet oder zerstört wurden. Gleichzeitig wird Auskunft gegeben, wie nach 1945 mit den noch verbliebenen Gebäuden und den ehemaligen Standorten umgegangen wurde.« [heise online news]
[Dosenfleisch ///]
Spam als Meinungsforschung getarnt. Und ich muß dringend
COREblog soweit aufbohren, daß ich wieder die
Spam-Bots füttern kann.
[heise online news]
[20. Chaos Communication Congress]
Call for Papers.
»Zwischen dem 27. und 29. Dezember findet der jährliche Fachkongreß des Chaos Computer Club in Berlin statt. Er beleuchtet die Schnittstelle zwischen Technologie und Gesellschaft in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dazu finden Vorträge und Workshops zu einer Vielzahl an Themen rund um Informationstechnologie und Computersicherheit statt. Auch die politischen und sozialen Implikationen der Technik sind Gegenstand der Veranstaltung.«
[Google-Spamming ii]
Hugo erklärt – brilliant wie immer – wie
Google-Spamming funktioniert.
[Hugos House of Weblog Horror]
[Google-Spamming]
Das beherrschende Thema an diesem Wochenende in nahezu allen Blogs: Das
Google-Spamming der
Suma AG auf
Blogger.de. Ich denke, mit der von Dirk Olbertz
beendeten Zusammenarbeit sollte das Thema erledigt sein. Sicher, Dirk ist mit einer gewissen Blauäugigkeit an die Sache herangegangen, aber mit genau dieser gleichen Blauäugigkeit und diesem Optimismus hat er auch
Blogger.de hochgezogen und dort haben schließlich viele die Möglichkeit, kostenlos ein Weblog zu betreiben. Das sollte schwerer wiegen, als solch ein dummer – aber immerhin eingestandener – Fehler.
Bei
20six spammen die
Sumaer übrigens immer noch.
[Kommunismus der Harmlosigkeiten?]
Der Kommunismuskongress in Frankfurt
fand ohne rote Fahnen und gereckte Fäuste statt.
[Telepolis]
[Noch ein rechtsextremer CDU-Abgeordneter]
"Wer ist Herr Nitzsche?", soll CSU-Fraktionsgeschäftsführer Peter Ramsauer nach dem Bekanntwerden rassistischer Äußerungen gegenüber Muslimen des Bundestagsabgeordneten
Henry Nitzsche (CDU) gefragt haben. Nitzsche hatte gesagt, in Deutschland könne
»der letzte Ali aus der letzten Moschee Zuflucht nehmen«. Im DS-Magazin
meinte er, daß einem Muslim eher
»die Hand abfaulen« werde, als daß er die CDU wählt. Für die möglicherweise mißverständliche »Wortwahl« hat sich der Bundestagsabgeordnete mittlerweile entschuldigt. Vielleicht kennt Ramsauer den sächsischen Hinterbänkler wirklich nicht, bei dessen Affinität zur bayrischen CSU allerdings schwer vorstellbar.
Bekannter ist Nitzsche da schon bei der rechtsextremen Zeitschrift »Junge Freiheit«. Im März 2003 gab er als »CDU-Bundestagsabgeordneter« und "Mitbegründer des Demokratischen Aufbruch" dem rechten Periodikum unter dem Titel »Die deutsche Fahne schwenken« ein
Interview. Das Gespräch in der rechtsextremen Postille firmierte unter der Headline
»Der CDU-Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche widersetzt sich in der Irak-Frage seiner Fraktion und fordert nationales Selbstbewußtsein statt 'Dank für die Befreiung'«.
[Telepolis]
[Zensur à l'américaine]
Ein historischer Spielfilm über die Reagans und ein Umwelt-Schulbuch
wurden in den USA aus dem Verkehr gezogen.
[Telepolis]
[Späte Rehabilitierung ]

59 Jahre nach der Hinrichtung prominenter Mitglieder sollen die »Edelweißpiraten« als Widerstandskämpfer anerkannt werden –
der Kölner Regierungspräsident erklärt die Gründe.
[Telepolis]
[Das machte meinen Tag]
Azubi-Löhne:
Handwerks-Chef kanzelt Rogowski ab.
»Die Arbeitgeber streiten offen darüber, wie sie das Problem fehlender Lehrstellen in Griff bekommen sollen. Während Industrie-Präsident Rogowski die Lehrlingsgehälter kürzen will, hält der Handwerkschef das für eine miserable Idee.« [SPIEGEL ONLINE]
[dot.comisches]
»Welt» und »Welt am Sonntag« als E-Books. Digitales Abonnement startete gestern.
[UniWut]
Gegen Studiengebühren und Sparmaßnahmen. Denn wenn dies so weitergeht, werden die Arbeiterkinder wieder Arbeiter und die Bürgerkinder wieder unter sich bleiben (und Fabrikherren werden

).
SDAJ-Lied
Also wer hat den Lehrling gemacht?
Der Papa und die Mama.
Warum haben sie keinen Fabrikherrn gemacht,
hätte ihnen doch auch etwas Geld eingebracht.
Aber weil sie nun mal eben Arbeiter sind,
drum bekamen sie eben ein Arbeiterkind,
und sie haben den Lehrling gemacht —
der Papa und die Mama.
Also nun ist der Lehrling gemacht,
ist aber noch nicht fertig.
Er muß erst einmal lernen, wie arbeiten schmeckt,
wie man Demütigungen und Mülleimer trägt,
wie man Maul hält und kuscht und sich ordentlich führt;
daß aus ihm ein gefügiger Arbeiter wird,
ist aber noch nicht fertig.
Nämlich hat sich der Lehrling gedacht,
es geht vielleicht auch anders.
Weil der Segen der Arbeit ein Regen ist,
der erstaunlicherweise nach oben fließt,
muß man seh'n, daß man eben nach oben kommt,
weil der Segen von unten nur oben frommt,
also hat sich der Lehrling gedacht.
Doch dann ging alles anders.
Trotzdem hat sich der Lehrling gefragt,
wie werd' ich ein Fabrikherr?
»Dazu kommst Du am besten aus besserem Haus
und da bilden sie dich zum Fabrikherren aus,
und dann kriegste Milljöh und dann haste Kredit,
und dann kriegste auch sonst paar Milliönchen noch mit.«
Und der Lehrling hat herzlich gelacht:
Dann werd' ich mal Fabrikherr.
Nächsten Tag hat's beim Lehrherren gekracht.
Der Lehrling wollt was wissen:
Guter Lehrherr wir Arbeiter fragen uns sehr,
ob es ohne Fabrikherrn nicht einfacher wär.
Lehrlings Lehrherr erbleichte, du gütiger Gott!
Halt die Schnauze, hau ab in die SDAJ!
Und der Lehrling, der hat es gemacht.
Er wollt' es endlich wissen.
Aber was hat's dem Lehrling gebracht?
Es brachte ihm Genossen.
Und die namen ihn auf und die waren wie er,
und die kannten den Kram und die wußten schon mehr:
Diesen Kampf hat noch keiner alleine geschafft.
Da braucht jeder von jedem und allen die Kraft.
Also das hat's dem Lehrling gebracht —
es brachte ihm Genossen.
(Text und Musik: Dieter Süverkrüp, aus: Arbeitskreis Progressive Kunst (Hg.): Politische Lieder '72, Oberhausen (ASSO-Verlag) 1972)
Auch die
Studenten der TU Berlin streiken.
[Gabi]
Und an der Uni Marburg gibt es ein
Protestblog.
Allerschärfstes Willkommen!