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Daily Link Icon Dienstag, 27. Mai 2003

[Aus gegebenem Anlaß]  Bei mir trudeln wieder verschärft Kettenbriefe ein, die zu einer Petition gegen die drohende Steinigung der Nigerianerin Amina Lawal aufrufen. Dieser Brief ist ein HOAX. Der angebliche Urheber — Amnesty International — hat sich davon schon lange distanziert und weist laut Spiegel Online darauf hin, daß dieser Brief der Nigerianerin sogar schaden könnte.

Ich denke, daß die meisten Absender in guter Absicht gehandelt haben, aber »gut gemeint« ist oft das Gegenteil von »gut gemacht«. Und Kettenbriefe im Internet sind nie ein geeignetes Mittel für Kampagnen oder Hilfeaufrufe. Aufgrund der nichtkontrollierbaren Eigendynamik kursieren etliche schon seit Jahren im Netz — und der eigentliche reale Hintergrund ist schon lange vergessen. Daher bitte: Finger weg von Kettenbriefen — und seien sie noch so gut gemeint —, sie gehören in den Müll!

(Ich danke Dobschat für die Linksammlung zu diesem Brief.)

via: Dobschat | Link mich | Forum

[Heute ist Dienstag...]  Und Dienstag ist Borscht-Tag. Mehr — wie immer — unter Borscht.de.

via: Gabi | Link mich | Forum

[Schlangenfraß]  Gustavo J A M Carneiro: PyMathML »The main goal of this project is to create a system-independent MathML rendering engine in Python. This engine works with an abstract 'plotter' driver class that can be subclassed for any rendering device needed.«

via: Daily Python URL | Link mich | Forum

100 % Apple auf der Blogtalk?

100 % Apple, Photo: Ulrich van Stipriaan, 2003

Noch mehr BlogTalk-Photos von Ulrich.

[I couldn't resist]   Diese Frage nach dem Warenfetischismus ließ mich in meinen alten Studienunterlagen blättern:

(1) Es ist ein soziales Naturgesetzes des Tauschs von Privateigentümern, daß das Eintauschen (entwickelter das Kaufen) nicht durch den Gebrauchswert, sondern durch das Gebrauchswertversprechen eingelöst wird.

(2) Wenn man den Begriff des Ästhetischen aus einer weitverbreiteten Bindung an »Kunst« löst und ihn auf den ganzen Umfang der Subjekt-Objekt-Beziehung (statt einseitig nur auf die subjektive oder nur auf die objektive Seite) bezieht unter Abstraktion von der materiellen Realisierung, wie die Verwirklichung eines Gebrauchswerts sie darstellen würde, dann kann man sagen, daß es das Ästhetische der Ware ist, das ihren Tausch unmittelbar auslöst.

(3) Untersucht man die Wirkungsweise des Ästhetischen der Ware, insofern dieses als unmittelbarer Auslöser eines Kaufentschlusses fungiert, so stößt man auf das Wirkungsgesetz der Warenästhetik: Der Angelpunkt, um den sich das »Ankommen« einer Erscheinung dreht, ist in der Bedürfnisstruktur des Subjekts zu suchen.

(4) Das ästhetische Gebrauchswertversprechen der Ware hat zunächst den objektiven Aspekt des Ensembles aller sinnhaft-sinnlichen, verbalen und nonverbalen Daten — mögen sie von der Ware ausgehen, mögen sie von ihrem inszenierten Ambiente
[Hervorhebung von mir, Jörg Kantel] oder vom Verkaufsgespräch stammen —, aufgrund derer wir uns einen Gebrauchswert versprechen können (oder sollen). Damit ist der subjektive Aspekt angesprochen.

[...]

(6) Die Form, in der dieser Wirkungszusammenhang des ästhetischen Gebrauchswertversprechens erfolgt, nennen wir die Form der ästhetischen Abstraktion der Ware.

[...]

(16) Kraft der Wertungen aus der Hierarchie der Bedürfnisbefriedigung und kraft der diese überlagernden sekundären Ideologisierungen vermittelt die Warenästhetik die sinnlich-sinnhafte Selbstbestimmung (Selbstidentifikation) des Einzelnen, und zwar in der kommunikativen Form. Sie bedingt, wie der Einzelne mit den Augen des unbestimmten andern — billigend/mißbilligend — blicken wird.

(17) Über diese Einmischung in die Selbstidentifikation des Einzelnen vermittelt die Warenästhetik seine Zugehörigkeit zu bestimmten unpersönlichen Kollektiven.

Über Warenästhetik, aus: Wolfgang Fritz Haug: Der ideologische Effekt der Warenästhetik, in: ders.: Ideologie/Warenästhetik/Massenkultur. Entwürfe zu einer theoretischen Synthese, Berlin (Argument Studienheft 33) 1979, Seite 10 - 14.

Smile Teeth   Und das nächste Mal lernen wir etwas über den Fetischcharakter der Ware und sein Geheimnis.

via: Kellerkind, Photo: Urich aus Dresden | Link mich | Forum

[Kaffeelink]  There's no life bevor COFFEE! Computer in der Kaffeetasse. Ich brauche dies: »Den Mediacups getauften Tassen geht niemals der frische Kaffee aus. Permanent werden die Tassen von einer intelligenten Kaffeemaschine gefragt, wie voll sie noch sind. Geht der Kaffee in den Tassen dann zur Neige, so brüht die Maschine automatisch neuen.«

via: Gabi | Link mich | Forum

[Save Privacy]  Die Initiative Stop 1984 ruft dazu auf, Video-Überwachungskameras aufzuspüren, zu photographieren und die Bilder an Stop 1984 zu schicken. Diese erstellen eine Kartei, die per Internet zugänglich ist.

via: Mehrzweckbeutel | Link mich | Forum

[<-- Haben wollen]  Blogging This T-Shirt Don't blog me — I'm real!

via: smi | Link mich | Forum

[Musik hören]  Die MP3-Serversoftware Slimp (OpenSource) funktioniert ähnlich wie das Sharing mit iTunes, allerdings plattformübergreifend für Windows, Linux und OS X.

via: Industrial Technology & Witchcraft | Link mich | Forum

[Für Sammler]  Deutsche Zigaretten- und Margarinenbilder von Achtzehnhundertpiependeckel bis in die Fünfziger. Und dort gefunden: Liebig Collection und Zigaretten- und Sammelbilder auf zigarettenbilder.com.

via: The Cartoonist | Link mich | Forum

Craig Jensen, der mit Craig's BookNotes eines der interessantesten und politischsten amerikanischen Weblogs führt (dabei aber Bücher und Musik nie vergißt), wurde gestern 52 Jahre alt. Allerschärfste Glückwünsche auch von mir: Happy Birthday, Craig!

via: Craig's BookNotes | Link mich | Forum

[Dosenfleisch 5]  Jetzt hat auch die alte Tante BBC das Thema Spam entdeckt: How to spot and stop spam. Und erklärt auch gleich, wie Bayessche Spamfilter funktionieren.

via: Slashdot | Link mich | Forum

Schlaglochfinder, Photo: Gabriele Kantel, 23.05.2003

via: Photo: Gabi | Link mich | Forum

[Dosenfleisch iv]  vmi-Buch veröffentlicht Buch über den Umgang mit Spam. Jeden Tag filtert allein MSN 2,4 Milliarden Mails aus, die als Spam identifiziert werden. Da aber immer noch der größte Teil der unerwünschten Post bis zum Benutzer durchdringt, können Sie sich vorstellen, welche Mengen jeden Tag versendet werden. vmi-Buch hat jetzt Perfekt geschützt vor Spam & Spy auf den Markt gebracht.

via: MacTechNews.de | Link mich | Forum

[Patentwahn ii]  Teles erringt Sieg im Patentstreit. Die Strato-Mutter Teles hat im Streit um Patente auf den Internet-Zugang via Satellit einen ersten Erfolg errungen: In erster Instanz entschied das Landgericht Mannheim, dass Plenexis mit seinem Internet-Dienst über Satelliten das Teles-Patent verletzt (Az. 7 O 307/02).

No Webpatents

via: heise online news | Link mich | Forum

[Patentwahn 1]  LinuxTag mahnt SCO ab Der LinuxTag e.V. hat SCO wegen wettbewerbswidrigem Verhalten abgemahnt. SCO behauptet, Linux verletze Schutzrechte des Unternehmens an Unix, da Unix-Quellcode in die Linux-Quelltexte kopiert worden seien, und warnt Linux-Anwender, auch sie könnten "für die Nutzung von Linux haftbar gemacht werden". Bislang hat das Unternehmen jedoch nicht erklärt, welche Teile von Linux konkret betroffen sind. Die Abmahnung soll SCO nun zwingen, Beweise für die angeblichen Rechtsverletzungen vorzulegen oder die Behauptungen zurückzunehmen.

via: heise online news | Link mich | Forum

[Dosenfleisch ///]  Dosenfleisch Geeky Legal Beagles Nail Spammers. A team of tech-savvy lawyers is gunning for spammers and software companies that commit fraud and foist incomprehensible software licenses on consumers. New York State Attorney General Eliot Spitzer uses old laws in new ways to fight for consumers' rights. By Michelle Delio.

via: Wired News | Link mich | Forum

[Dosenfleisch ii]  US lawmakers lose patience over spam. Ich schon lange!

via: Guardian Unlimited | Link mich | Forum

[Dosenfleisch 1]  Die Spammer schlagen zurück meldet der Spiegel unter der Schlagzeile »Wenn die Werber wütend werden.«

Da müssen wir doch ganz schnell wieder die Spam-Bots füttern: rknygkbtn@myrzwkfmaguyqilgple.es, mbgizy@gkbx.com, dcaogj@yrao.de, wsz@takjh.com, ext@buvlwsbbmst.tv, dmbjsdy@tccxkzhoynuyyyhohz.edu, mwckxoz@uahguiltaobmedcovzt.edu, iolyw@fgenbvrcwbhxnubq.mil, ouhxnrgvxk@ecjfokfwewqway.br, wyciymjw@dzjzwvzcmdlsol.de, lvsfn@nccsrtzqzezdjyey.edu, ayhgy@vkzyvdwwflztetxpp.fr, cocmri@bvruw.de, wawgyco@qijgwgsytjtadhgsmyud.it, gamcdwgqi@ocoebq.de, ckxkzeayta@fmfsxvmrxrsted.tv, wsaaal@kebjxiddygxsqramkzj.ca, dfrmzgxefp@rxtlboymizkijeh.ca, rlasiqsnds@hexkocmcxq.nl, hcp@bvjyhhrcdlkuemfvc.jp.

Stoppt Spam!

via: Spiegel Online | Link mich | Forum

[Robotnik]  Working Remotely, Robots in Place. Imagine a robot filling in for you at a meeting you can't make. Sounds unreal, right? Well, Hewlett-Packard has a prototype for a surrogate you in its laboratory. Elisa Batista reports from Palo Alto, California.

via: Wired News | Link mich | Forum

[Ah Mornings!]  Bastard Operator from Hell Logo Bastard Operator From Hell 2003, Episode 9: BOFH cops a virus. There's nothing like a leisurely cup of coffee, feet up on the table, enjoying the morning news. Well — reading people's email — but same difference...

via: The Register | Link mich | Forum

[Micro$oft kauft München — nun doch nicht?]  Die bayerische Landeshauptstadt München wird ihre Rechner trotz persönlichen Einsatzes und weit reichender Rabattangebote von Microsoft-Chef Steve Ballmer voraussichtlich dennoch auf Linux umstellen.

via: futureZone.orf.at | Link mich | Forum

[Blüten]  Falschgeld aus dem Tintenstrahler. Die britische Banknoten-Druckerei De la Rue warnt vor immer besser hergestelltem Falschgeld aus herkömmlichen Druckern. Schon mit Tintenstrahl-Druckern, die um weniger als 140 Euro im Handel erhältlich sind, sei man in der Lage, erstklassig gefälschte Banknoten zu produzieren.

via: futureZone.orf.at | Link mich | Forum

[dot.comisches]  Kein Potenzial für Bezahl-Inhalte. Das Umsatzpotenzial für kostenpflichtige Angebote im Netz ist nach Einschätzung von Branchenvertretern und Medienexperten auf dem Medienkongress »Hamburger Dialog« begrenzt und dient demnach vielen Online-Firmen auch in Zukunft lediglich als zusätzliche Einnahmequelle. »Zum großen Teil müssen sich die Online-Angebote weiter über Werbung finanzieren«, meinte Jörg Bueroße, Vorstandschef des Online-Vermarkters Tomorrow Focus. Kostenpflichtige Inhalte würden auch in vier bis fünf Jahren nur etwa zehn Prozent der Internetumsätze eines Verlages ausmachen, schätzt er.

via: futureZone.orf.at | Link mich | Forum

Make a Button

via: thomas n. burg | randgänge | Link mich | Forum

[Copyright — Copyleft]  Protest gegen teure Lehrbücher. Eine norwegische Jugendgruppe ist zur Zahlung einer Geldstrafe verurteilt worden, weil sie 13 urheberrechtlich geschützte Schulbücher im Internet veröffentlicht hatte. Die Gruppe wollte nach eigenen Angaben dagegen protestieren, dass die Schüler ihre Lehrbücher kaufen müssen und nicht kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.

via: eDings | Link mich | Forum

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