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Daily Link Icon Montag, 21. April 2003

[Ziellos mit Zebu: Sanssoucis Rückwand]  Krongut Bornstedt, Bornstedter Friedhof, Belvedere auf dem Klausberg mit Weinberg und Drachenhaus, Orangerie, Botanischer Garten und Nordischer Garten

Belvedere auf dem Klausberg, Photo: Gabriele Kantel, 18.04.2003

Am Karfreitag unternahmen wir einmal mehr einen Ausflug nach Potsdam. Diesmal hatten wir uns das Gebiet nördlich der Maulbeerallee am Park Sanssouci vorgenommen. Auch wenn das Wetter nicht ganz den Erwartungen entsprach, war es doch wieder ein schönes und interessantes Erlebnis.

Bornstedter Friedhof

Über den Bornstedter Friedhof als Begräbnisplatz der preußischen Hofgärtner hatten wir schon im Rahmen unserer kleinen Bugastadt 2001-Reihe berichtet. Doch neben diesem sogenannten Sello-Friedhof mit den Gräbern von Peter Joseph Lenné, Ferdinand von Arnim, Ludwig Persius und den Familienmigliedern der Hofgärtnerfamilien Sello und Nietner bietet die Anlage auch einen Überblick über die Begräbniskultur der letzten drei Jahrhunderte. Denn wer damals in Sanssouci lebte, wurde in Bornstedt begraben. Die Friedhofskirche im Stil frühchristlicher Basiliken wurde nach Plänen von Stüler 1854—55 erbaut. Der Arkadengang der Kirche ist zugleich Hüter und Pforte der Begräbnisstätte.

Krongut Bornstedt

Das Krongut Bornstedt (verschärfter Flash-Alarm, schreckliche Navigation und der Back-Button im Browser funktioniert auch nicht mehr!) liegt gegenüber dem Friedhof am Bornstedter See und ist Teil des Bornstedter Feldes, dem Gelände der Potsdamer Bundesgartenschau 2001. Nach aufwendiger Restaurierung wurde das Gut am 1. Juni 2002 wiedereröffnet. Es beherbergt unter anderem eine Brauereigaststätte mit Brennerei, eine Glashütte, eine Buchhandlung sowie diverse Kunstgewerbeläden. Kinderzirkus zum Osterfest auf dem Bornstedter Krongut, Photo: Gabriele Kantel, 18.04.2003 Zum Zeitpunkt unseres Besuches fand dort ein Fest mit Budenzauber, Kinderzirkus und Musike statt. Der Eintritt kostete € 3,00, was wir ein wenig überteuert fanden.

Der ursprünglich von Lenné angelegte pleasure ground zwischen Herrenhaus und See wurde zwischen 1873 und 1875 von Emil Sello im Stile eines englischen »Familiengartens« umgestaltet. Dieser Rosengarten und die daran anschließende Seebühne wurden aufwendig restauriert. Hier sollte man einen Besuch im Sommer planen, wenn alles blüht (und der Eintritt frei ist).

Belvedere auf dem Klausberg

Das Belvedere auf dem Klausberg (oder Drachenberg, es gelten wohl beide Namen) wurde 1945 nach schwerem Beschuß zur Ruine, danach wurde es dem Verfall preisgegeben. Es ist der älteste Aussichtsturm Potsdams und wurde erst im letzten Jahr mit Hilfe der Messerschmitt-Stiftung wiederaufgebaut und ist nun wieder zugänglich (Eintritt € 1,00). Es entstand von 1770 bis 1772 nach italienischem Vorbild und von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über Sanssouci und auf den Neuen Palais.

Belvedere und Weingarten am Klausberg, Photo: Gabriele Kantel, 18.04.2003 Blick vom Blevedere am Klausberg auf das Drachenhaus, Photo: Gabriele Kantel, 18.04.2003

Drachenhaus und Weingärten

Am Südhang des Klausberges lag ein Weinberg, hier baute Carl Phillip Christian von Gontard 1770 auf Wunsch Friedrich II. ein Winzerhäuschen in Form einer dreistufigen Pagode mit Drachen an den Ecken der Dächer. Vorbild war die Pagode im Garten von Kew in England. Heute dient das Drachenhaus als Café.

Eine Seite mit Photos vom Drachenhaus und Belvedere.

Orangerie

Die Orangerie, meist Orangerieschloss genannt, wurde 1851—1860 nach italienischem Vorbild, Ideen Friedrich Wilhelms IV. und nach Plänen von Ludwig Persius, Friedrich August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse zur Aufbewahrung tropischer Gewächse errichtet. An den Mittelbau mit zwei Türmen schließen sich über 90 m langen Hallen mit großen Glasfenstern an. Einige Räumlichkeiten im Mittelteil der Orangerie wurden als Gästezimmer für die russische Zarenfamilie hergerichtet, zwei für die Zarin Charlotte von Russland, Lapislazuli- und Malachitzimmer, drei für Zar Nikolaus l., Elfenbein-, Boulle- und Grünes Schlafzimmer. Dieses Zarenzimmer wie auch der Raffaelsaal, in dem 47 Kopien von Gemälden Raffaels ausgestellt sind, können in den Sommermonaten besichtigt werden. (Quelle) Die Aussichtsplattform zwischen den beiden Türmen (baufällig!) bietet einen weiten Rundblick über die Potsdamer Kulturlandschaft.

Orangerie im Park Sanssoci, Photo: Gabriele Kantel, 18.04.2003

Die Orangerie wird noch heute als Winterquartier für die empfindlichen Kübelpflanzen aus den Parks der Potsdamer Schlösser und Gärten genutzt.

Botanischer Garten

Nördlich der Maulbeerallee unterhalb des Klausbergs liegt der 1841 von H. L. Sello gestaltete Paradiesgarten als Teil des Botanischen Gartens der Universität Potsdam. Einige Bauwerke wie das Stibadium oder Brunnenhäuschen und die Wasserkaskade stammen noch aus der Zeit Sellos. Thumbnail zum Paradiesgarten, Potsdam, Photo: Gabriele Kantel, 18.04.2003 Heute befindet sich dort die systematische Abteilung, in der die Pflanzen nach verwandtschaftlichen Beziehungen geordnet sind, die Anlage für Gebirgspflanzen (Alpinum), ein Rhododendronhang, der Heidegarten, ein Teich mit Sumpf- und Wasserpflanzen und die jährlich neu gestaltete Öko-Blumenwiese.

Nordischer Garten

Ein Felsentor bildet den Eingang zum Nordischen Garten, der 1857 von Lenné angelegt wurde und in dem hauptsächlich einheimische Nadelhözer gepflanzt wurden. Der nordische Garten liegt unterhalb der berühmten, legendenumrankten historischen Mühle und war das Schlußlicht unseres kleinen Rundgangs.

Spaziergang am 18.04.2003

via: Photos und Linkrecherche: Gabi | Link mich | Forum

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