- 3D in PDFs einbetten (und das alles mit freien Werkzeugen — in diesem Fall mit MeshLab und LaTeX): Creating Interactive 3D objects inside a PDF.
- 3D-Graphiken in Webseiten einbinden (mit SpiderGL, einer JavaScript Bibliothek zu WebGL): Code Examples und Demos.
MeshLab Zeug
Shining in Westfalen
In einer Nacht: Mann überfällt vier Tankstellen mit Axt. [Spiegel Online]
Päuschen
Ich werde morgen früh in einen Flieger steigen (trotz meiner Flugangst), um an einem 3D-Workshop in der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz teilzunehmen. Da ich nicht weiß, wann und wo ich WLAN-Zugang haben werde und wann und wo ich bloggen kann, werden die Updates bis Montag früh eher sporadisch hier eintreffen. Zur Überbrückung für Euch daher ein kleines Filmchen, das die Essenz des Bloggens an sich zeigt und Euch so die nächsten Tage vor Langeweile bewahren soll: Pussies and Boobies.
Und nein, ich zahle keine fünf Euro in die Chauvi-Kasse.
Online in uralten Zeitungen blättern
Google hat eine neue Funktion in sein Zeitungsarchiv Google News Archive implementiert. Nutzer können auf einem Zeitstrahl durch zum Teil jahrhundertealte Ausgaben einer Tageszeitung blättern. Die Archive reichen teilweise Jahrhunderte weit zurück: Die älteste Ausgabe der Pittsburgh Post-Gazette stammt aus dem Jahr 1927. (Google behauptet, aus dem Jahre 1916, aber da hat der Operator wohl nicht genau hingeschaut und die 1946 als 1916 gelesen.) Bis ins 19. Jahrhundert reichen die Archive der Montreal Gazette und des Sydney Morning Herald. Vom kanadischen Victoria Daily Standard sind sogar vier Ausgaben aus dem Jahr 1783 zu lesen. [Golem.de]
OOKi DOOKi
Apple verliert Prozess um »i«: Apple hat kein Monopol auf das »i« in Produktnamen. Das urteilte nun ein australisches Gericht, nachdem der US-Konzern versucht hatte, den Verkauf von Notebook-Zubehör mit der Bezeichnung »DOPi« zu stoppen. [futurezone.ORF.at]
Morgen ist St. Patricks Day
Und natürlich feiern auch die irischen Steampunks mit. [Boing Boing]
Die Schlach(t)zeile
SPD kassiert Hartz IV. Mehr hat sie auch nicht verdient. [Berliner Zeitung]
Jekyll-Blogs und RSS
Es geht! Beispiele (für Atom-Feeds) hier und hier. Sollte meine Ideen für RubyFrontier beflügeln. [Peter van I. per Email.]
Peter und Max
Mein Freund und Kollege Peter Damerow bekam Post aus Neuseeland. Max Planck konnte sie leider nicht mehr annehmen.
Wildes Gezwitscher
Auch wenn ich so langsam die Kreuz- und Quervernetzung der vielen Social Networks nicht mehr durchschaue (YouTube meldet sich zum Beispiel automatisch bei Facebook und Twitter, Twitter meldet sich dann auch noch einmal automatisch bei Facebook etc.), habe ich mal testweise WordPress Tweeter (GPL) installiert, ein Plugin, das alle meine Blogposts auch wieder automatisch bei Twitter einstellt. Ich vermute, jetzt ist die Konfusion perfekt, aber wir sind schließlich auch das Kantel-Chaos-Team. [Peter van I. per Email.]
Des Pudels Kern (1975)
Der leider viel zu früh verstorbene Ulrich Roski war ein Meister des subversiven Humors. Der Zuhörer merkte es erst nicht, doch dann kam das Subversive subtil durch die Hintertür seiner Songs in die Gerhirnwindungen gekrochen. (Man nennt mich auch den Metapherndrechsler.)
Ein Stoppschild für Kirchen
MFA empfiehlt: Einfach ausdrucken (PDF, 266 KB) und an die nächstgelegene (katholische) Kirche pappen. [Andreas in meinen Kommentaren]
Der Buchladen für das iPhone
Spiegel Offline berichtet gewohnt linkbefreit über Textunes, nach eigenen Angaben der erste Buchladen für iPhone und iPad. Die Webseite von Textunes ist übrigens eine WebObjects-Applikation. Dachte gar nicht, daß das Teil außerhalb von Apple noch in Gebrauch ist.
Peters Linkschleuder
Mal wieder und en bloc ein paar Links meines emailenden Dauertipgebers:
- Panorama extrem: Paris in 16 Gigapixeln.
- 17 powerful bookmarklets for your iPhone. Und in den Kommentaren findet Ihr noch mehr.
- Digital ist nicht immer perfekt oder: Was in Google Earth alles Seltsames vorkommt.
- Adam C. Engst ist unzufrieden mit Googles Welle: Why Google Wave Needs a Major Overhaul.
- Hier spricht der Sparfuchs: 7 easy tips to reduce your Amazon ec2 cloud costs.
[Peter van I. per Email.]
Tim Bray googelt
Tim Bray will Apple mit Android ein Schnippchen schlagen: Ab sofort ist Tim Bray, einer der Autoren der XML-Spezifikation des W3C, für Google tätig, um in erster Linie an Android mitzuhelfen. Google sei offen, Android sei für das Unternehmen mehr als ein Hobby. Bray ist offenbar Apples iPhone-Strategie ein Dorn im Auge. »Es ist ein steriler, Disney-artiger, umzäunter Garten, umgeben von Anwälten mit scharfen Zähnen. Leute, die Apps kreieren, dienen dem Wohlgefallen des Hausherren und fürchten seinen Zorn«, beschreibt Bray das iPhone. Er sehe den Job bei Google als Chance zu zeigen, daß Apple mit seinem geschlossenen Ansatz falsch liegt. [Golem.de]
Google schlägt mal wieder Wellen
Es gibt ein paar interessante neue Erweiterungen für Google Wave: Google Wave Extensions Gallery Launches. Interessant finde ich das iFrame-Gadget um Webseiten oder Teile von Webseiten in eine Wave einzubinden und das Mind Map Gadget um gemeinsam an Diagrammen zu arbeiten:
Hier der dazugehörende Beitrag im Google Wave Blog (wo ich auch obiges Video gefunden habe): Finding fun and useful extensions for Google Wave. [ReadWriteWeb]
Die Geburt des Musikvideos aus dem Geist der Pop-Art
Nancy Sinatras Video This Town aus dem TV-Special Movin’ With Nancy von 1967 ist ein nettes Beispiel über den Einfluß der Pop-Art auf die Alltagskultur. Und natürlich beteilige ich mich hiermit auch wieder an der Old Fart Competition.
Minimales Bloggen
Interessanter Beitrag von Emanuel Sprosec, wie er mit einer Template Engine (in diesem Falle Jekyll) und einem Texteditor der Wahl statische (Blog-) Seiten produziert. Im Archiv findet Ihr noch mehr interessante Beiträge über Template Engines und die Generierung von statischen Seiten. Leider produziert das Blog keinen RSS- oder Atom-Feed — für mich ein schwerwiegender Nachteil, der auch nicht sein muß, da die Erstellung eines Feeds programmiertechnisch eigentlich ein Klacks ist. Ich würde gerne mal so etwas mit RubyFrontier bauen, leider fehlt mir momentan die Zeit dazu (aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben). [Peter van I. per Email.]
Ev’ry Monday is a Blue(s) Monday
Es hat schon etwas, wenn mit einem wunderbar altmodischen britischen Akzent der St. Louis Blues gesungen wird.
Aber Dana Gillespie gilt nicht umsonst als die »Diva des britischen Blues«. Begleitet wird sie von der London Blues Band mit Matt Schofield (guitar), Javiar Garcia (bass), Dino Baptiste (piano/keyboard), Evan Jenkins (drums) und Mike Paice (sax/harp). [Peter van I. per Email.]
SuperPower
Die BBC visualisiert das Internet. [Wurde mir zugezwitschert.]
Das Zitat: Gezielte Strategie der Entmündigung
Ich lese gerade mit Vergnügen Horst Bredekamp und fand dort ein Zitat, das schon 1997 meine Kritik am iPad vorwegnahm:
Befremdlich ist aus heutiger Sicht vielmehr, daß die Computersprache, die in den letzten fünfzehn Jahren verbreitet wurde, wieder verhüllt wird, bevor sie noch erlernt werden konnte. Die Struktur-, Kommando- und Dialogsprachen, die mit der Entwicklung des Computers verbunden waren und ohne deren Kenntnis jeder Benutzer im Stand des Götzendieners verharrt, werden gegenwärtig unter »windows« verborgen, um in Bildform ihr vorgeblich nutzerfreundlicheres Wesen zu offenbaren. Die Verschwendung von Rechenkapazität und Zeit beim Aufbau und Gebrauch dieser meist infantilen Oberflächen mit ihren Fingerzeigen, Sanduhren und Papierkörben verfolgt auch eine gezielte Strategie der Entmündigung. Die zunehmende Arkanisierung des Computers ist folglich nicht etwa nur eine Funktion der Kompliziertheit seiner Sprache, sondern der Versagung, diese zu lernen.
Horst Bredekamp: Das Bild als Leitbild. Gedanken zur Überwindung des Anikonismus (1997), Seite 155, in: ders.: Bilder bewegen. Von der Kunstkammer zum Endspiel, Aufsätze und Reden (herausgegeben von Jörg Probst), Berlin (Verlag Klaus Wagenbach) 2007, Seite 136 – 156
Rettet die Futurezone
Verhandlungsmasse Futurezone: Auch in Österreich gibt es Streit zwischen dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und den privaten Verlegern. Und wie das immer so ist, ist im Zweifelsfall die Netzpolitik Verhandlungsmasse. In diesem Fall soll die Futurezone bedroht sein, quasi ein öffentlich-rechtlicher Heise-Newsticker und eine meiner wichtigsten Informationsquellen. Das sei ein »Special Interest-Angebot«, so wird der ORF-Finanzdirektor Richard Grasl im Standard zitiert. Er will den privaten Verlegern einen krummen Deal über Online-Inhalte anbieten, so daß der ORF »sich auf Bewegtbild im Netz konzentrieren« könnte, und dabei »Textinhalte auf »Überblicksberichterstattung« und Inhalte mit Radio- und TV-Bezug« beschränkt. [netzpolitik.org]













