Der Schockwellenreiter Rotating Header Image

MeshLab Zeug

Ein Lebenszeichen

Florenz

… aus Florenz. Zwar gibt es hier gutes WLAN, aber das Programm ist dicht und interessant. Mehr — speziell zu MeshLab — in der nächsten Woche. [Photo: Jörg Kantel]

Shining in Westfalen

In einer Nacht: Mann überfällt vier Tankstellen mit Axt. [Spiegel Online]

Päuschen

Ich werde morgen früh in einen Flieger steigen (trotz meiner Flugangst), um an einem 3D-Workshop in der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz teilzunehmen. Da ich nicht weiß, wann und wo ich WLAN-Zugang haben werde und wann und wo ich bloggen kann, werden die Updates bis Montag früh eher sporadisch hier eintreffen. Zur Überbrückung für Euch daher ein kleines Filmchen, das die Essenz des Bloggens an sich zeigt und Euch so die nächsten Tage vor Langeweile bewahren soll: Pussies and Boobies.

Und nein, ich zahle keine fünf Euro in die Chauvi-Kasse. ;)

Online in uralten Zeitungen blättern

Google hat eine neue Funktion in sein Zeitungsarchiv Google News Archive implementiert. Nutzer können auf einem Zeitstrahl durch zum Teil jahrhun­dertealte Ausgaben einer Tageszeitung blättern. Die Archive reichen teilweise Jahrhunderte weit zurück: Die älteste Ausgabe der Pittsburgh Post-Gazette stammt aus dem Jahr 1927. (Google behauptet, aus dem Jahre 1916, aber da hat der Operator wohl nicht genau hingeschaut und die 1946 als 1916 gelesen.) Bis ins 19. Jahrhundert reichen die Archive der Montreal Gazette und des Sydney Morning Herald. Vom kanadischen Victoria Daily Standard sind sogar vier Ausgaben aus dem Jahr 1783 zu lesen. [Golem.de]

OOKi DOOKi

Apple verliert Prozess um »i«: Apple hat kein Monopol auf das »i« in Produkt­namen. Das urteilte nun ein australisches Gericht, nachdem der US-Konzern versucht hatte, den Verkauf von Notebook-Zubehör mit der Bezeichnung »DOPi« zu stoppen. [futurezone.ORF.at]

Morgen ist St. Patricks Day

Und natürlich feiern auch die irischen Steampunks mit. [Boing Boing]

Die Schlach(t)zeile

SPD kassiert Hartz IV. Mehr hat sie auch nicht verdient. [Berliner Zeitung]

Jekyll-Blogs und RSS

Es geht! Beispiele (für Atom-Feeds) hier und hier. Sollte meine Ideen für RubyFrontier beflügeln. [Peter van I. per Email.]

Peter und Max

Mein Freund und Kollege Peter Damerow bekam Post aus Neuseeland. Max Planck konnte sie leider nicht mehr annehmen.

Wildes Gezwitscher

Auch wenn ich so langsam die Kreuz- und Quervernetzung der vielen Social Networks nicht mehr durchschaue (YouTube meldet sich zum Beispiel automatisch bei Facebook und Twitter, Twitter meldet sich dann auch noch einmal automatisch bei Facebook etc.), habe ich mal testweise WordPress Tweeter (GPL) installiert, ein Plugin, das alle meine Blogposts auch wieder automatisch bei Twitter einstellt. Ich vermute, jetzt ist die Konfusion perfekt, aber wir sind schließlich auch das Kantel-Chaos-Team. [Peter van I. per Email.]

Des Pudels Kern (1975)

Der leider viel zu früh verstorbene Ulrich Roski war ein Meister des subversiven Humors. Der Zuhörer merkte es erst nicht, doch dann kam das Subversive subtil durch die Hintertür seiner Songs in die Gerhirnwindungen gekrochen. (Man nennt mich auch den Metapherndrechsler.) ;)

Ein Stoppschild für Kirchen

MFA empfiehlt: Einfach ausdrucken (PDF, 266 KB) und an die nächstgelegene (katholische) Kirche pappen. [Andreas in meinen Kommentaren]

Der Buchladen für das iPhone

Spiegel Offline berichtet gewohnt linkbefreit über Textunes, nach eigenen Angaben der erste Buchladen für iPhone und iPad. Die Webseite von Textunes ist übrigens eine WebObjects-Applikation. Dachte gar nicht, daß das Teil außerhalb von Apple noch in Gebrauch ist.

Peters Linkschleuder

Mal wieder und en bloc ein paar Links meines emailenden Dauertipgebers:

[Peter van I. per Email.]

Ó genta da minha terra

Das romantische (und sentimentale — muß auch mal sein) Lied zum Feier­abend: Die portugiesische Fado-Sängerin Mariza besingt die Menschen ihrer Heimat. [Zebu]

Tim Bray googelt

Tim Bray will Apple mit Android ein Schnippchen schlagen: Ab sofort ist Tim Bray, einer der Autoren der XML-Spezifikation des W3C, für Google tätig, um in erster Linie an Android mitzuhelfen. Google sei offen, Android sei für das Unternehmen mehr als ein Hobby. Bray ist offenbar Apples iPhone-Strategie ein Dorn im Auge. »Es ist ein steriler, Disney-artiger, umzäunter Garten, umgeben von Anwälten mit scharfen Zähnen. Leute, die Apps kreieren, dienen dem Wohlgefallen des Hausherren und fürchten seinen Zorn«, beschreibt Bray das iPhone. Er sehe den Job bei Google als Chance zu zeigen, daß Apple mit seinem geschlossenen Ansatz falsch liegt. [Golem.de]

Google schlägt mal wieder Wellen

Es gibt ein paar interessante neue Erweiterungen für Google Wave: Google Wave Extensions Gallery Launches. Interessant finde ich das iFrame-Gadget um Webseiten oder Teile von Webseiten in eine Wave einzubinden und das Mind Map Gadget um gemeinsam an Diagrammen zu arbeiten:

Hier der dazugehörende Beitrag im Google Wave Blog (wo ich auch obiges Video gefunden habe): Finding fun and useful extensions for Google Wave. [ReadWriteWeb]

Die Geburt des Musikvideos aus dem Geist der Pop-Art

Nancy Sinatras Video This Town aus dem TV-Special Movin’ With Nancy von 1967 ist ein nettes Beispiel über den Einfluß der Pop-Art auf die Alltagskultur. Und natürlich beteilige ich mich hiermit auch wieder an der Old Fart Competition.

Minimales Bloggen

rubyFrontierLogo Interessanter Beitrag von Emanuel Sprosec, wie er mit einer Template Engine (in diesem Falle Jekyll) und einem Texteditor der Wahl statische (Blog-) Seiten produziert. Im Archiv findet Ihr noch mehr interessante Beiträge über Template Engines und die Generierung von statischen Seiten. Leider produziert das Blog keinen RSS- oder Atom-Feed — für mich ein schwer­wiegender Nachteil, der auch nicht sein muß, da die Erstellung eines Feeds programmiertechnisch eigentlich ein Klacks ist. Ich würde gerne mal so etwas mit RubyFrontier bauen, leider fehlt mir momentan die Zeit dazu (aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben). [Peter van I. per Email.]

»Angebot an Leser muß sich radikal verändern«

Dieses Interview mit Alan Rusbridger, Chefredakteur des Guardian, über unsinnige Bezahlschranken und die geänderten Beziehung zu den Lesern ist ein unbeding­tes must read für alle, die an der Zukunft des Journalismus interessiert sind und ebenso für alle, die an paid content glauben. [derStandard.at]

Ev’ry Monday is a Blue(s) Monday

Es hat schon etwas, wenn mit einem wunderbar altmodischen britischen Akzent der St. Louis Blues gesungen wird. ;) Aber Dana Gillespie gilt nicht umsonst als die »Diva des britischen Blues«. Begleitet wird sie von der London Blues Band mit Matt Schofield (guitar), Javiar Garcia (bass), Dino Baptiste (piano/key­board), Evan Jenkins (drums) und Mike Paice (sax/harp). [Peter van I. per Email.]

SuperPower

Die BBC visualisiert das Internet. [Wurde mir zugezwitschert.]

Das Zitat: Gezielte Strategie der Entmündigung

Ich lese gerade mit Vergnügen Horst Bredekamp und fand dort ein Zitat, das schon 1997 meine Kritik am iPad vorwegnahm:

Befremdlich ist aus heutiger Sicht vielmehr, daß die Computersprache, die in den letzten fünfzehn Jahren verbreitet wurde, wieder verhüllt wird, bevor sie noch erlernt werden konnte. Die Struktur-, Kommando- und Dialogsprachen, die mit der Entwicklung des Compu­ters verbunden waren und ohne deren Kenntnis jeder Benutzer im Stand des Götzendieners verharrt, werden gegenwärtig unter »windows« verborgen, um in Bildform ihr vorgeblich nutzerfreundlicheres Wesen zu offenbaren. Die Verschwendung von Rechenkapa­zität und Zeit beim Aufbau und Gebrauch dieser meist infantilen Ober­flächen mit ihren Fingerzeigen, Sanduhren und Papierkörben verfolgt auch eine gezielte Strategie der Entmündigung. Die zunehmende Arkanisierung des Computers ist folglich nicht etwa nur eine Funktion der Kompliziert­heit seiner Sprache, sondern der Versagung, diese zu lernen.

Horst Bredekamp: Das Bild als Leitbild. Gedanken zur Überwindung des Anikonismus (1997), Seite 155, in: ders.: Bilder bewegen. Von der Kunstkammer zum Endspiel, Aufsätze und Reden (herausgegeben von Jörg Probst), Berlin (Verlag Klaus Wagenbach) 2007, Seite 136 – 156

Rettet die Futurezone

Verhandlungsmasse Futurezone: Auch in Österreich gibt es Streit zwischen dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und den privaten Verlegern. Und wie das immer so ist, ist im Zweifelsfall die Netzpolitik Verhandlungsmasse. In diesem Fall soll die Futurezone bedroht sein, quasi ein öffentlich-rechtlicher Heise-Newsticker und eine meiner wichtigsten Informationsquellen. Das sei ein »Special Interest-Angebot«, so wird der ORF-Finanzdirektor Richard Grasl im Standard zitiert. Er will den privaten Verlegern einen krummen Deal über Online-Inhalte anbieten, so daß der ORF »sich auf Bewegtbild im Netz konzentrieren« könnte, und dabei »Textinhalte auf »Überblicksberichterstattung« und Inhalte mit Radio- und TV-Bezug« beschränkt. [netzpolitik.org]