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Peters Linkschleuder

Wieder einmal kann ich die vielen Links und Hinweise meines emailenden Dauertipgebers aus den Niederlanden nur en bloc abhandeln.

Das war es für heute. Wie immer hoffe ich, daß für jeden von Euch etwas dabei ist. [Alle Links: Peter van I. per Email.]

Zwölf Thesen eines Arbeitskreises

Aus der Wikipedia:

Ironisiert werden Arbeitskreise im Volksmund als institutionalisierte Ratlosigkeit angesehen: »Wenn Du nicht mehr weiter weißt, dann gründe einen Arbeitskreis.«

Die SPD-Bundestagsfraktion (genauer der »Arbeitskreis Urheberrecht« derselben) hat gestern gekreißt und eine Maus geboren »Zwölf Thesen für ein faires und zeitgemäßes Urheberrecht« an die Wand genagelt veröffentlicht. Nach der Lektüre bin ich genau so schlau wie zuvor. Daß einzige, was hängenbleibt, ist, daß die Fraktion eine Kulutrflatrate ablehnt. Alles andere ist der Versuch, es allen recht zu machen und keinem weh zu tun. Die Urheber bekommen eine Streicheleinheit (die »strukturell schwäche­re Position des Urhebers in den Vergütungsverhandlungen mit dem Verwerter« soll ausgeglichen werden), die Verlage und die Medienindustrie bekommen eine Unterwerfungserklärung (»Presseverleger sollen die unautorisierte Verwendung ihrer Pres­seerzeugnisse durch Dritte (z.B. News-Aggregatoren, Harvester) effizient verfolgen können«) und an dem System der Verwertungsgesellschaften (GEMA!) wird nicht gerüttelt. Und so ist ein substanzloses Wischiwaschi — in wolkigem Fraktionschi­ne­sisch verpackt — dabei herausgekommen. Aber hat irgendjemand (außer Nico Lumma vielleicht) etwas anderes von dieser SPD erwartet?

Über drei Brücken

Photo (cc): Jörg Kantel

Ich mag diesen Ort an der Grenze zwischen Tempelhof und Neukölln in Berlin, weil er drei Verkehrswege auf einem Blick zeigt. Die obere Brücke ist die Gottlieb-Dunkel-Brücke, ein aus mehreren Brücken bestehender Autobahnzu­bringer zur A100 aus einer Zeit, als man noch für die autogerechte Stadt plante und baute, darunter die Brücke der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn und ganz unten schließlich der Teltowkanal. Straße, Schiene und Wasserweg — alles auf einem Bild, aufgenommen von der Mussehlbrücke, die ebenfalls den Teltow­kanal quert.

So funktioniert Kapitalismus

Jeder vierte Niedriglöhner in Deutschland (das sind fast 900.000 Vollzeit­beschäf­tigte) arbeitet laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wöchentlich 50 Stunden oder mehr um überhaupt über die Runden zu kommen. Dabei schreibt der Gesetzgeber — wegen des unbestrittenen gesundheitlichen Risikos — vor, daß die wöchentliche Arbeitszeit im Durchschnitt nicht länger als 48 Stunden sein darf. Doch diese Schutz-Vorschrift wird offenbar vielfach ignoriert und der Staat sieht diesem gesetzwidrigen Treiben der Wirtschaftsbosse tatenlos zu. Hauptsache, die Profite stimmen, Die Folgekosten übernimmt ja klaglos der Steuerzahler — weil nur so Kapitalismus funktioniert. Und nicht vergessen: Auch das ist eine Folge der von den Spezialdemokraten und den grüngetünchten Neoliberalen initiierten Agenda 2010. [Spiegel Offline, Berliner Zeitung]

Das Zitat

Das eigentlich Bedenkenswerte: München ist jetzt die östlichste Bundesliga-Stadt …

[Christian K. via Fratzebuch]

Der Dienstag begann …

wie der Montag endete: Auch am Dienstagmorgen wieder S-Bahn-Probleme in Berlin. Zwischen Ostkreuz — Treptower Park — Sonnenallee — Neukölln fahren derzeit keine Züge. Der Grund ist offenbar ein Kabelbrand. Doch Kabelbrand hin, Anschlag her, auf jeden Fall wurde an der Baustellensicherung gespart. Und das Krisenmanagement (sofern man überhaupt von so etwas sprechen kann) war auch wieder unterirdisch. Daher

[Ceterum censeo]: … bin ich nicht nur der Meinung, daß der Berliner Stadt­ent­wicklungssenator Michael Müller (SPD) als (politisch) Verantwortlicher für das Berliner S-Bahn-Chaos zurücktreten, sondern daß auch die gesamte Berliner S-Bahn wegen erwiesener und dauerhafter Unfähigkeit sofort entschä­di­gungslos enteignet werden muß. [Tagesspiegel]

Urlaubsfreuden

Photo (cc): Jörg Kantel

Urlaubsfreuden bedeuten: Sonne im Garten und WLAN auf der Terrasse …

Auf der Seidenstraße zum Erfolg?

Silk will ein gänzlich neuer Weg sein, das Web vollzuschreiben und wieder auszulesen. Das Teil hat gerade die closed Betaphase verlassen und ist daher (noch?) für umme und so habe ich mir mal testweise einen Account geleistet. Das Ganze scheint so etwas zu sein, wie eine Mischung aus Homepage-Baukasten, Mashup-Werkzeug und Wiki, basierend auf Kategorien und es läßt sich dank Ajax relativ komfortabel mit Inhalten füllen (Bilder können zum Beispiel einfach per Drag and Drop auf die Seite geschoben werden. Es gibt ein ausführliches Tutorial, das den Einstieg erleichtert, einen YouTube-Channel mit weiteren Video-Tutorials und eine euphorische Review von Bobby Johnson: Meet Silk, the Semantic Web for the rest of us. Momentan habe ich keine Verwendung für das Teil und die Gefahr, daß mit Silk ein weiteres Datensilo entsteht, sehe ich durchaus. Aber einige der Ideen, die dort realisiert wurden, sind recht pfiffig und daher werde ich es weiter im Auge behalten. [Peter van I. per Email.]

Security Alert: OOo und LibreOffice

Wer LibreOffice oder OpenOffice nutzt und noch nicht die kürzlich veröffentlichen Updates eingespielt hat, sollte das umgehend nachholen: Denn wie jetzt bekannt gegeben wurde, schließen die Updates mindestens eine kritische Sicherheitslücke. Und ich weiß schon, warum ich diese Textverarbeitungs­monster von meinen Festplatten verbannt habe: Es geht doch nichts über einen anständigen Texteditor und LaTeX, da hat man weder Update- noch Sicherheitsprobleme. Und besser sieht das Ergebnis auch noch allemal aus. [heise online news]

Ich ein Keynoter

Zur PyCon DE, der 2. deutschen Python-Konferenz, die in diesem Jahr vom 29. Oktober bis 3. November in Leipzig stattfinden wird, wurde ich eingeladen, eine Keynote zu halten. Ich fühlte mich geehrt und habe zugesagt. Ich möchte dort etwas darüber erzählen, warum ich der Meinung bin, daß man programmieren lernen sollte (damit man nicht programmiert wird) und welche Rolle Python als »ausführbarer Pseudo-Code« in diesem Zusammenhang spielen kann/könnte. Regelmäßige Leser wissen, daß ich, bei aller Liebe zu Python, einige Entwicklungen durchaus kritisch sehe und wer mich kennt, ahnt schon, daß ich in Leipzig auch in dieser Hinsicht kein Blatt vor den Mund nehmen werde. Ich freue mich schon darauf und hoffe auf eine angeregte Diskussion.

Ev’ry Monday is a Blue(s) Monday

John Mayall, der große Mann des britischen Blues bewies schon vor neun Jahren zu seinem 70. Geburtstag, daß er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Auf dem Geburtstags-Konzert am 19. Juli 2003 spielte er zusammen mit Tom Canning (kb), Buddy Whittington (g) und Mick Taylor (g) den Blues for the Lost Days. Ein großartiger Einstieg in die Woche. Und wer mehr davon will: Das ganze Konzert, bei dem unter anderem auch der zweite Godfather des britischen Blues, Eric Clapton, mitwirkte, gibt es auch auf DVD zu kaufen. [Peter van I. per Email.]

Und es gibt noch eine traurige Nachricht für die Berliner Bluesfreunde: Der Sandmann, das ehemalige verlängerte Wohnzimmer von Gabi und mir, mußte nach über 15 Jahren seinen legendären Blue(s) Monday absetzen. Ständige Lautstärkeprobleme und Beschwerden der Anwohner haben das Team um Helmut Graeber zu diesem Schritt gezwungen. Auch das ist eine Folge der schleichenden Gentrifizierung Neuköllns.

Die Woche beginnt wie immer …

Das übliche S-Bahn-Chaos

und Konstantin hat Recht: Sie können es einfach nicht! Diesmal ist es eine »Computerpanne«, die heute morgen die Berliner S-Bahn im Berufsverkehr weitgehend lahmgelegt hat. Das man kritische Systeme redundant auslegen sollte, ist der Deutschen Bahn AG in ihrem Drang zum Kaputtsparen wohl entgangen. Daher

[Ceterum censeo]: … bin ich nicht nur der Meinung, daß der Berliner Stadt­ent­wicklungssenator Michael Müller (SPD) als (politisch) Verantwortlicher für das Berliner S-Bahn-Chaos zurücktreten, sondern daß auch die gesamte Berliner S-Bahn wegen erwiesener und dauerhafter Unfähigkeit sofort entschä­di­gungslos enteignet werden muß.

bpython

Screenshot

bpython (MIT-Lizenz, hier der Link zur Dokumentation) ist ein netter, kleiner Interpreter für Python auf UNIX-ähnlichen Betriebssystemen. Er bietet Syntax-Coloring und automatische Vervollständigung, macht Vorschläge — wobei er tatsächlich nachschaut, was auch installiert ist, bietet eine Rewind-Funktion und man kann Sessions speichern. Außerdem kann er auch Python3 — falls ich jemals gezwungen werde, diese Sackgasse in der Python-Entwicklung benutzen zu müssen.

Die Installation unter MacOS X ist kinderleicht:

sudo easy_install bpython

erledigt alles Notwendige. Danach ist der Interpreter sofort einsatzbereit. Ich glaube, das Teil wird mein neues Terminal-Spielzeug. Irgendwie gefällt es mir besser — da kleiner und schlanker und nicht so überfrachtet — wie IPython. [Peter van I. per Email.]

Kontaktzonen-Training

Photo: Daniela Böttcher

Eigentlich wollte ich heute ja nur das freitägliche Hundebild posten und dann endgültig ins verlängerte Wochenende entschwinden, aber die unglaublichen Schlampereien aus Berlins Senat und der Paketbote sind mir dazwischengekommen. Wie dem auch sei, hier ist es nun, das freitägliche Hundebild Eures Lieblings, aufgenommen beim Agility-Seminar mit Urs Inglin am 14. und 15. April dieses Jahres in Lübbenau. Es soll Euch darüber hinwegtrösten, daß es die nächsten zwei Tage keine oder nur wenige Updates im Schockwellenreiter geben wird. Denn wie immer möchte ich über die freien Tage viel lesen, viel schreiben und den kleinen Sheltie bespaßen. Das Wetter soll auch wieder wärmer werden (die Eisheiligen ziehen endgültig weiter), also macht es mir doch einfach nach …

Ein schönes Wochenende Euch allen da draußen. Wir lesen uns spätestens am Montag früh wieder.

Neu in meiner Bibliothek

  


Gerade klingelte der Paketbote und brachte mir Georg Seeßlens dreibändigen Streifzug durch die Sex-Fantasien in der High-Tech-Welt (für diejenigen von Euch, die Adblocker installiert haben, hier noch einmal die Titel und Links: Träumen Androiden von elektronischen Orgasmen?, Der virtuelle Garten der Lüste und Future Sex in Queertopia). Ich habe sie noch nicht gelesen, aber ich mag Seeßlen (hier sein Blog), seit ich in den frühen 1970er Jahren sein zweibändiges Lexikon zur populären Kultur (damals bei Rowohlt als Taschenbuch ein Knüller) gelesen hatte. Daher kann eine Empfehlung nicht falsch sein.

BTW: Die kleinen Bändchen sind »echte« Taschenbücher im DIN A6-Format, jeweils etwa zwischen 150 und 200 Seiten dick. Und das macht sich eigentlich ganz gut und das Format ist sicher auch für andere Sachbücher geeignet. Sollte ich einmal drüber nachdenken …

Sie können einfach nichts!

Der erste Flieger am Bauzaun des neuen Berliner Airports

Der neue Partysong unseres Partybürgermeisters (zu singen nach einem alten, rheinischen Karnevalsschlager — frech aus dem Frame heraus verlinkt):

Hätten wir lieber das Geld vergraben.
Das wir in den Flughafen reingesteckt haben.
Das wär’ ein so großer Haufen.
Kinder, was könnten wir saufen!
Aber wir haben es nicht vergraben,
Weil wir es lieber verplempert haben.
Darum laßt uns ohne zu stocken
Den letzten Rest auch noch verzocken.
Denn — wen — kümmert’s?
Es ist ja nicht unser Geld!

Die Eröffnung des Berliner Flughafens wurde zum zweiten Mal um fast ein Jahr verschoben, es gibt ein paar Bauernopfer, aber für die eigentlich Schuldigen heißt es Party wie bisher. Aber wen wundert es? Wer noch nicht einmal S-Bahn kann, wie soll der Flughafen können? Daher

[Ceterum censeo]: … bin ich nicht nur der Meinung, daß der Berliner Stadt­ent­wicklungssenator Michael Müller (SPD) als (politisch) Verantwortlicher für das Berliner Verkehrs-und Planungs-Chaos zurücktreten, sondern daß auch die gesamte Berliner S-Bahn wegen erwiesener und dauerhafter Unfähigkeit sofort entschä­di­gungslos enteignet werden muß. Und die Eiertänzer Klaus Wowereit und Matthias Platzeck (auch SPD — was sonst?) sollten ehrlicherweise ebenfalls ihren Hut nehmen. [Berliner Zeitung]

Watt dem einen sin Uhl …

Die Quizfrage zum Vatertag: Warum passen diese beiden Meldungen zusammen?

  1. Angst vor Euro-Austritt: Griechen plündern ihre Bankkonten.
  2. Merkel und ihre Minister bekommen mehr Geld. [Update]: Nur Herr Röttgen nicht, der ist rausgeflogen (womit bewiesen ist, daß man in Berlin auch ohne Flughafen fliegen kann).

Das ist das Zuckerbrot und Peitsche der Finanz»märkte«. [Spiegel Online]

Urlaubszeit ist Lesezeit

 

Geburtstage haben es so an sich, daß man auch Bücher geschenkt bekommt und ein Urlaub ist eigentlich der richtige Zeitpunkt, diese dann auch zu lesen.

  • Der Papalagi mit den (gefakten) Reden des Südseehäuptlings Tuiavii aus Tiavea war in den 1960er und 1970er Jahren Kult. Ich hatte es damals nie gelesen. Jetzt habe ich die Gelegenheit, das Versäumte nachzuholen.
  • Der Roman über den Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand verspricht im Klappentext ein komisches und irrwitziges Lesevergnügen. Zwar stand er auf der Spiegel-Bestsellerliste, aber Denis Scheck hat ihn trotzdem empfohlen. Und ihm vertraue ich, denn er weiß, was er tut.

Und so werde ich mich nun auf die Couch zur Lektüre zurückziehen. Und da morgen Feiertag ist, wird es voraussichtlich keine Updates geben. (Hörte ich da das böse Wort »Werktagsblogger«?) Und da der Freitag »Brückentag« ist, weiß ich noch nicht, ob es dann zu mehr als dem obligatorischen Hundebild kommt. Egal, denkt Euch die Wolken weg und genießt ein verlängertes Wochenende. Spätestens am Montag früh lesen wir uns wieder …

Grüner Kulturk(r)ampf

Haben die noch alle Tassen im Schrank? Bei den Grünen gibt es Mitglieder dieser seltsamen Sekte, die in der letzten Zeit in der Hauptsache dadurch aufgefallen ist, daß in ihr massenhaft Kinder mißbraucht werden. Und die wollen nun Konfessionslose mit einer »Kultursteuer« belegen, um Katholiken vom Kirchenaus­tritt abzuhalten:

Josef Winkler ist Bundestagsabgeordneter der Grünen und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Gemeinsam mit seinen Fraktionskollegen Gerhard Schick und Agnieszka Brugger, den Mannheimer Grünen-Stadträten Gabriele Thirion-Brenneisen und Raymond Fojkar, der hochschul- und kirchenpolitischen grünen Landtagsfraktionssprecherin Ulrike Gote aus Bayern, dem grünen Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus Benedikt Lux, der Berliner Grünen-Landesvorsitzenden Bettina Jarasch und der ehemaligen grünen Staatssekretärin Christa Nickels, die ebenfalls Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken ist, erregt er derzeit mit einem »AutorInnenpapier« (PDF) Aufsehen, in dem die Einführung einer »Kultursteuer nach italienischem Vorbild« gefordert wird.

Wer jetzt noch Mitglied oder Wähler der Grünen ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Und es gibt Tage, da wünsche ich mir den alten Bismarck zurück. Außerdem würde ich gerne wissen, welches Kraut diese grünen Katholen eigentlich rauchen? Aber nein, das brauchen die ja nicht. Religion ist ja schon das Opium, das ihre Hirne vernebelt. [Telepolis News]

Peters Linkschleuder

Wieder einmal kann ich die vielen Links und Hinweise meines emailenden Dauertipgebers aus den Niederlanden nur en bloc abhandeln:

  • Wo Peter drauf steht, ist auch Vim drin: vimTax ist ein weiterer Farbschema-Generator für den nerdigen Editor.
  • Wer nicht funktional programmiert, programmiert disfunktional. Das gilt auch für Python: Functional Programming HOWTO.
  • Ein weiterer Konkurrent für die Tropfenschachtel? Cubby ist noch beta und man benötigt eine Einladung, daher konnte ich das Teil (noch) nicht testen, aber hier gibt es eine erste Review.
  • Für Hardcore Pythonistas: Mit Plumbum könnt Ihr Eure Shell-Skripte in Python schreiben.
  • You own Your Cloud mit ownCloud. Testen!
  • Ist das das Plugin, auf das ich gewartet habe? Mit WP2Cloud könnt Ihr all Eure Assets (Videos, Photos, etc.) auf Amazon S3 ablegen. Das würde meinen randvollen Speicherplatz beim Spielzeugprovider extrem entlasten. Es soll sogar möglich sein, mit ClouSE und Yapixx die gesamte Site nach S3 zu migrieren (alos auch die Daten, die eigentlich in der MySQL Datenbank stecken). Daher: Ebenfalls testen!
  • Super Mario im Browser: Mit dem JS GameBoy Color Game Center gibt es einen Game Boy Color-Emulator, der komplett in JavaScript und HTML5 geschrieben ist. Warum? Weil es geht!
  • Focus.py ist die eigene Firewall, geschrieben in Python.
  • Für die Freunde des Klammerschlußgesetzes gibt es einen Lisp-Interpreter, der ebenfalls komplett in JavaScript geschrieben wurde und im Brwoser läuft.
  • Und noch einmal die Cloud: OpenShift ist die (Open Source) Wolke von Red Hat. Dort läuft Java, PHP, Node.js, Python und Perl. Also ein weiterer Testkandidat.

Wie immer hoffe ich, daß für jeden von Euch etwas dabei ist. [Alle Links: Peter van I. per Email.]

Das Wissenschaftsvideo am Mittwoch

Über die Größe des Universums hatte ich schon einmal berichtet, jetzt will das Royal Greenwich Observatory das Universum maßnehmen und zeigt in dem Video, welche Methoden man dafür anwenden kann. Der Film wirbt für die Ausstellung Measuring the Universe, die noch bis zum 2. September dieses Jahres kostenlos in Greenwich besucht werden kann. [Peter van I. per Email.]

Security Alert: QuickTime für Windows

Apple hat für die Windows-Plattform QuickTime 7.2.2 veröffentlicht, und damit verschiedene Sicherheitslücken geschlossen. Das Update kann wie üblich über Apple Software Update bezogen werden. Und es sollte nicht vergessen werden, daß alle iPhone- und iPad-Nutzer in der Regel auch QuickTime auf ihren Windows-Systemen installiert haben. [Mein persönlicher CERT per Email.]

Security Alert: Sicherheits-Update für den Leoparden

Offenbar in der Vermutung, daß viele vom Flashback-Trojaner befallene Mac-Systeme älteren Datums sind, bricht Apple mit seiner Konvention, nur die aktuelle Version und die Vorgängerversion mit Updates zu versorgen. So wurden jetzt zwei Updates für MacOS X 10.5.8 (Leopard) veröffentlicht:

  1. Das Flashback Removal Security Update, mit dem die am häufigsten vorkommenden Varianten der Flashback-Malware entfernt werden und
  2. das Sicherheitsupdate 2012-003, das ältere Versionen von Flash deaktiviert.

Falls sich also unerwarteterweise bei Eurem Leoparden die Systemaktualisie­rung meldet, hat dies seine Richtigkeit. [Mein persönlicher CERT per Email.]

Sofa-Orgie

Photo (cc): Jörg Kantel

Diese Sofa-Orgie, die mir am Sonntag früh vor die Linse gekommen ist, kann ich Euch einfach nicht vorenthalten. Sie ist wieder ein schönes Fundstück für unser beliebtes flickr-Album »Wohnsitz Neukölln«, das mittlerweile schon über 750 Bilder umfaßt.

Wir haben keine Angst!

Weil wir Neuköllner sind: Drei junge Männer wollten mit der Waffe in der Hand eine Bäckerei in der Neuköllner Weichselstraße überfallen. Doch sie scheiterten an der 71jährigen Verkäuferin, die sie mit Reizgas in die Flucht schlug. Da sollen die Taliban nur kommen. Unsere resoluten Rentnerinnen werden sie schon aufhalten. [Tagesspiegel]