Ihr fragt, Phillips neuer Webdienst antwortet. Sehr ausführlich — zumindest bei meinem Geburtsjahr. [Ders. per Email.]
Hört auf den Banker Gottes
Der Chef der Vatikanbank kennt die Ursache der Finanzkrise: Wir ficken zu wenig. Und wenn, dann auch noch mit Gummi. [Telepolis News]
Wie funktioniert ein Differentialgetriebe?
Ein schönes Tutorial aus den 1930er Jahren. Der (lehrreiche) Spaß beginnt etwa nach zwei Minuten. (Davor fahren zu pathetischer Musik ein paar Motorräder im Kreis — ein früher Vorläufer der Flash-Intros.) [Peter van I. per Email.]
Ist heute schon der 1. April oder was?
Ein Königreich für ein Geschäftsmodell und wenn es noch so dumm ist: Post will 20 Cent Porto pro De-Mail. Aber irgendeine EU-Kommission wird schon noch beschließen, daß wir das dringend brauchen. [Spiegel Online]
Steuerhinterziehung lohnt!
So funktioniert Kapitalismus: Steuerhinterzieher erhält 7,3 Millionen Euro Entschädigung. So etwas nennt sich auch Klassenjustiz. [tagesschau.de]
Das Zitat
Mittlerweile glaube ich ja, wenn man eine Frisur hat und ein
Buch
geschrieben hat, wird man — sobald das Buch rauskommt, kreuz und quer durch den Blätterwald interviewt — egal wie verwirrt man ist.
Zwei Links wurden von mir hinzugefügt. [wirres.net]
Selbstgestrickte Ukulelenhits
Das japanische Ukulelen-Duo U900 spielt Diamond Head. [Peter van I. per Email.]
Cartagen
Cartagen (Open Source) ist ein vektorbasiertes, clientseitiges Framework, das Geodaten nach HTML5 rendert. Es ist in JavaScript geschrieben und benutzt das Canvas-Element zur Anzeige der Karten. Es kann Daten verschiedener Quellen rendern, unter anderem auch die Daten aus OpenStreetMap. [Peter van I. per Email.]
Peters Linkschleuder
Mein emailender Dauertipgeber hat schon wieder so viele Links rüberwachsen lassen, daß ich sie nur noch summarisch abhandeln kann:
- Gehostete Drupal-Seiten: Drupal Gardens launches in private beta. Sollte ich weiter beobachten.
- Leben ohne Micro$oft: OpenOffice auf über 21 Prozent der Computer in Deutschland. Die Zahlen wurden mit einer interessanten Schnüffelmethode ermittelt. Ich hoffe, die Benutzer wurden vorher gefragt.
- TeXShop 2.30 ist draußen.
- justVisual CMS (oder justVisual 2?) ist ein freies (GPL) Content Management System ohne Datenbank, das auf Wunsch auch statische Seiten herausrendert. Es benötigt nur PHP 5 und sonst gar nichts.
Soviel zu testen, so wenig Zeit … [Peter van I. per Email.]
Ev’ry Monday is a Blue(s) Monday
Marcy Levy (formerly known as Marcella Detroit) war am 12. Juni 2008 in San Francisco Gastsängerin bei der Chikago Blues Reunion — jetzt habe ich doch in einen Halbsatz drei amerikanische Städte untergebracht) und sie spielten dort den Solomon Burke-Klassiker Cry To Me. Das Video erfüllt nicht gerade alle professionellen Ansprüche, aber es bringt wunderbar die Live-Athmosphäre rüber. [Peter van I. per Email.]
Wir Blogger, schön, reich und berühmt …
Mein iPad-Artikel aus der FAZ wird in der Frankfurter Rundschau und in der Berliner Zeitung zitiert. (Es ist jeweils der gleiche Artikel von Marin Majica und daher ist er vermutlich auch noch in einigen anderen Blättern des Neven-Dumont-Imperiums zu finden.) Verlinken können sie dort aber nicht. Weder auf den Original-Artikel noch auf den Schockwellenreiter. Totes Holz im Internet eben …
Lizenzzeitbombe H.264
Thomas Richter fragt: Wer zahlt’s? Über HTML5, mögliche Lizenzgebühren und die Zukunft von Video im Netz. [Telepolis News]
Bananenrepublik EU
Erst war es die Glühbirne, jetzt soll die Badezimmereinrichtung daran glauben: Die Europäische Union sagt den Duschköpfen den Kampf an. Gebt den Mitgliedern der EU-Kommission doch mal was Anständiges zu tun, Schneeschippen zum Beispiel. Dann entwerfen sie aus Langeweile nicht noch mehr blödsinnige Vorschriften, die den Bürger als unmündige Kreatur betrachten. Für mich steht das Kürzel EU sowieso schon lange nur noch für »Europäischer Unsinn«. [Spiegel Online]
Robo Dance
Wer sagt denn, daß Technik keinen Spaß bringen kann? Mehr zu den österreichischen Hexapod-Meisterschaften hier und in meinem Wiki. [Peter van I. per Email.]
Wiggle Stereoscopy
Martin Sutherland hatte schon vor vier Jahren die Idee, wie man stereoskopische Wackelbildchen mit einer einfachen Digitalkamera und ein wenig JavaScript erzeugen kann. [Dieter T. per Email.]
Ein Interview mit Steve Jobs
Der grandiose Walt Mosspuppet hat Steve Jobs zum iPad befragt. Shut Up! [Glaserei]
Es geht also …
Schweden macht vor, daß man nicht jeden Blödsinn aus Brüssel sklavisch umsetzen muß und ignoriert einfach die Vorratsdatenspeicherung:
Die Regierung habe sich nämlich nach wie vor kein abschließendes Urteil gebildet, ob diese Direktive nicht auf unzulässige Weise die Integrität einzelner Mitbürger verletze und damit ein Menschenrechtsverstoß sei.
Sicher hat die Angst vor der Piratenpartei die schwedische Regierung in ihrer Trotzhaltung beflügelt, aber es machte dennoch meinen Tag. [netzpolitik.org]
Jetzt werden die Kinderficker auch noch frech …
und jammern in der Heilbronner Stimme: Jesuit zieht NS-Vergleich im Mißbrauchsskandal. Ich wollt ja über diesen »Mißbrauchsskandel« nichts schreiben, aber diese selbstgerechte Unverfrorenheit schlägt dem Faß den Boden aus. [Spiegel Online]
Das Skandalöse an diesem »Skandal« ist doch eigentlich nur, daß man dieser Sekte von Kinderfickern (auch Katholische Kirche genannt) immer noch erlaubt, Schulen zu führen. Ich weiß, wovon ich rede. Ich habe von 1959 bis 1967 die Katholische Volksschule am Schildberg durchlitten. Dort gab es regelmäßig Schläge mit dem Rohrstock. Vor der versammelten Klasse auf den nackten Arsch. Ich möchte nicht wissen, was danach die »Pädagogen« in der »Großen Pause« auf der Toilette mit sich angestellt haben.
[Update, 6. Februar 2010] Katholische Kirche in Deutschland: Bistümer melden dutzende Verdachtsfälle auf Kindesmißbrauch. [Noch einmal Spiegel Online]
Umzugsstreß hin, Umzugsstreß her …
Es ist Freitag und Freitags gibt es ein Hundebild im Schockwellenreiter, um Euch über ein Wochenende ohne Updates hinwegzutrösten. Zwar ist vermutlich noch nicht so viel zu tun, aber ich muß mal wieder ein wenig schreiben und lesen und Zebu will auch bewegt werden.
Daher wünsche ich jetzt schon einmal Euch allen da draußen ein schönes Wochende. Wir lesen uns spätestens am Montag früh wieder …
Geschichte in filmischen Originaldokumenten
Die Library of Congress besitzt einen phantastischen Channel auf YouTube mit alten Filmen, die uns die Geschichte erleben lassen. Eine Fundgrube …
Codex Dresdensis
Der Codex Dresdensis ist eine der vier erhaltenen Handschriften der Maya. Er wurde 1739 vom Oberaufseher über die kurfürstliche Bibliothek in Dresden, Johann Christian Götze, in Wien bei einem Privatmann entdeckt, der ihn Götze als Geschenk überließ. Die Handschrift befindet sich in Dresden im Buchmuseum der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek. Die anderen drei Codizes werden in Paris, Madrid und Mexiko aufbewahrt. Es gibt mehrere digitale Komplettausgaben im Netz und einen guten Hintergrundartikel auf den Seiten der SLUB. [BibliOdyssey]
Rock’n'Roll ist wild und toll
Jeff Beck und Imelda May leisten Les Paul ihren Tribut: How High The Moon. Live beim Grammy Award 2010. Auch Imelda hatte live gesungen, die Mehrstimmigkeit ist das Ergebnis eines Digital Harmonizers. Eine absolut tolle Aufnahme. Und wenn Ihr die nötige Bandbreite habt, schaut Euch das Video mal auf YouTube in HD an. [Peter van I. per Email.]
Wasser predigen und Wein saufen
Mein Artikel zum iPad in der FAZ hat mir den versprochenen Warholschen Ruhm für einen Tag gebracht. Und als Folge dieses Ruhms bekam ich auch eine Interviewanfrage vom Börsenblatt, dem Organ des Börsenvereins des deutschen Buchhandels. Unter anderen sollte ich die — wohl rhetorisch gemeinte — Frage beantworten:
Haben Verleger und Autoren keinen Anspruch darauf, angemessen für Ihre Inhalte bezahlt zu werden?
Ich fand die Frage gut und habe daher erst einmal als Autor nach einer angemessenen Bezahlung für meine Inhalte gefragt und bekam diese (harsche) Antwort:
… bei Interviews ist es absolut unüblich, ein Honorar zu zahlen. Weder Chris Anderson noch Helmut Schmidt würden für Ihre Antworten Geld nehmen. Sie generieren zwar die Antworten, bearbeitet werden Sie aber vom Redakteur, der auch als Urheber des Interviews seinen Namen unter den Text setzt.
Also, ein Honorar fließt in solchen Fällen leider nicht. Aber es gibt ja
auch einen ideellen Mehrwert: Sie werden in einer nicht zu kleinen Branche bekannter und können Ihren Expertenstatus ausbauen.
Redakteur? Wen don’t need no stinky (Scheff-) Redakteur! Und wer ist Helmut Schmidt? Der Börsenverein scheint es immer noch nicht begriffen zu haben: In den Zeiten des Internets sind Verlage ein Anachronismus und daher absolut überflüssig. Zum »Ausbau meines Expertenstatus« reicht mir auch dieses kleine Blog hier. Das bezahlt mir zwar ebenfalls kein Honorar, aber es ist meins und so verdienen wenigstens nicht andere mit den Inhalten meiner Arbeit unverdientes Geld.
Ach ja! Und wer ist Chris Anderson?













