Da AppleScript momentan die einzige Skriptsprache zu sein scheint, die ohne größere Klimmzüge sauber mit Unicode (UTF-8/16) arbeitet, werde ich mich in der nächsten Zeit ein wenig damit beschäftigen müssen. Meine erste Frage war daher, wie erstellt man eigentlich Text-Dateien ohne den Umweg über eine Applikation wie zum Beispiel TextWrangler?
set Datei to (path to desktop) & "test.txt" as string
set ReferenzNummer to open for access Datei with write permission
write "Hallo Jörg!" to ReferenzNummer as string
close access ReferenzNummer
Jede geöffnete Datei bekommt eine Referenznummer (im obigen Beispiel »56«) über die diese dann im Weiteren angesprochen wird. Wichtig ist es, diese Datei (über ihre Referenznummer) auch wieder zu schließen. Ansonsten bleibt sie nämlich geöffnet und man kann auf sie erst wieder nach einem Neustart des Rechners zugreifen.
Das Hundebild der Woche zeigt Zebu bei der Ausführung des Kommandos in der Überschrift. So werden wir nie den UnterwanderungsUnterordnungswanderpokal gewinnen.
Aber egal. Wie gewohnt verabschiede ich mich mit diesem Hundebild ins Wochenende. Ich habe viel zu Lesen und zu Schreiben und möchte auch ein wenig das sonnige Wetter genießen — solange es noch geht. Erwartet daher die nächsten zwei Tage keine regelmäßigen Updates.
Ein schönes Wochenende Euch allen da draußen. Wir lesen uns spätestens am Montag früh wieder …
YouTube hat die Maximallänge der Videos erhöht, die Otto-Normal-User dort hochladen kann. Statt bisher 10 Minuten dürfen die Filmchen nun 15 Minuten lang sein. Macht was draus und dreht viele spannende und witzige Viertelstünder. [YouTube Blog]
Heute ist der 11. System Administrator Appreciation Day und deshalb fahre ich jetzt ins Institut, um meine Geschenke und Streicheleinheiten entgegenzunehmen. [System Administrator's Day Song via Peter van I. (natürlich per Email).]
Wenige Tage nach der Version 1.1.1 ist nun die Version 1.1.2 des beliebten VLC Media Players erschienen. Leider schweigt sich das Changelog darüber aus, was wirklich neu ist, aber ein so kurzzeitig nachgeschobenes Update läßt einen Sicherheitsfix vermuten. [Peter van I. per Email.]
Wo wir doch gerade im Jahr 1965 sind. In diesem Jahr entstand auch diese Aufnahme der »Berliner Beatles«, The Lords, mit Poor Boy (nach Gloryland) wohl ihr größter Hit). Wie viele andere Beat-Bands der damaligen Zeit begannen sie als Skiffle-Gruppe, aber sie waren die Band, bei der man das noch am längsten raushörte. Die Aufnahme entstand schon ohne ihren 1964 nach einem Autounfall mit dem Tourbus, bei dem er ein Bein verlor, ausgeschiedenen Bassisten Lord Knud, der später beim RIAS als Schlagermoderator Karriere machte.
Die Aufnahme ist reichlich unscharf und bricht auch etwas plötzlich ab. Aber das sei ihrem Alter geschuldet und natürlich beteilige ich mich mit diesem Video wieder an der Old Fart Competition. [Der unermüdlich das riesige Archiv von YouTube durchstöbernde Peter van I. per Email.]
Wenn die Sonne, bezeichnenderweise im Osten
und rot hinter Wolken aufgeht,
ja das ist dann die Zeit, da er flach wie ein Tiger
aus härenem Bette aufsteht.
Er wäscht sich nur ungern und blickt in den Spiegel
mit seinem Mongolengesicht.
Er putzt sich die Zähne mit Branntwein und trinkt einen Wodka,
mehr frühstückt er nicht.
Hu, huhuuu
Dann zieht der Kommunist die Unterwanderstiefel an,
und dann geht er an sein illegales Untertagwerk ran. (Dieter Süverkrüp, 1965)
Ich habe eine Einladung bekommen zum Unterordnungswanderpokal des HSV Berlin Buchholz. So weit, so schön. Nur … warum lese ich eigentlich ständig »Unterwanderungspokal«? Hat das etwas zu bedeuten?
Aus den Laboratorien von Microsoft: Street Slide will besser sein (werden?) als Googles Street View und das hauseigene Bing Maps Street Side. [Peter van I. per Email.]
Apples iPad empfiehlt sich mit eigenem E-Book-Store unter anderem auch als Lesegerät für digitale Buchdateien. Im Vergleich mit Amazons Kindle zeigt sich schnell, welches Gerät für welchen Zweck am besten geeignet ist – und in welchem Verhältnis die geschlossenen Verkaufssysteme der US-Konzerne zum freien und offenen Internet stehen. Amazon trumpft unterdessen mit einer neuen Kindle-Generation auf. [futurezone.ORF.at, Golem.de]
Chatroulette sammelt IP-Adressen: Penis-Exhibitionisten sollten auf dem umstrittenen Chatportal Chatroulette künftig die Hosen oben lassen. Wie der 17-jährige Gründer und CEO Andrey Ternovskiy in einem Eintrag mitteilte, habe man bereits Tausende von IP-Adressen und Screenshots gesammelt, die man an die entsprechenden Autoritäten weiterleiten werde. Durch diese Maßnahme will Ternovskiy das Portal von notorischen Exhibitionisten befreien und damit für künftige Investoren wieder interessanter machen. [pressetext.de]
Ich bin zur Zeit am Institut mit einigen Projekten beschäftigt, die auch meine Blogkapazität etwas einschränken. Und selbst die Zeit, die ich eigentlich brauche, um meine Emails zu beantworten, fehlt mir. Ich weiß, daß einige von Euch auf eine Antwort warten. Ich werde versuchen, am Wochenende allen Wartenden eine Email zukommen zu lassen. Bis dahin faßt Euch bitte in Geduld. Es kommen auch wieder ruhigere Zeiten.
(Und nein, ich jammere nicht. Es sind hochspannende und interessante Projekte. Sobald sie spruchreif sind — wenn alles gut geht Ende September —, werde ich berichten.)
Zum Beispiel mit männermordenden Nymphen, die 1966 Rotchinas geheime Super-MIG stahlen. Ein eindrucksvolles Beispiel für die Überlegenheit des Westens. [x-ray delta one]
Da hat jemand in meinen Kommentaren den »Abschied von der Kommandozeile« postuliert. Das würde ich ja sehr begrüßen, doch dem ist leider nicht so. Denn solange ich in meinem Terminal (unter MacOS X!)
tth -a -u -r -e2 meineLaTeXDatei.tex
eingeben muß, nur um eine simple LaTeX-Datei nach HTML zu konvertieren, solange feiert (leider) die Kommandozeile fröhliche Urständ.
Wahlplakat der FDP zur Bundestagswahl 1949 mit der Forderung nach Beendigung der Entnazifizierung (Haus der Geschichte, Bonn). [In der Glaserei gefunden.]
Ich bin nicht allein: Auch Jochen Malmsheimer findet wässrige Salatblätter und Tomaten auf Wurstbrot oder -brötchen einfach Scheiße. Welcher Schwachmat hat den Bäckern eigentlich erzählt, daß das gut schmecken würde? Sie haben ihre Produkte wohl nie selber probiert? [Kai S. per Email.]
Die Kritiker des iPad hingegen gelten vor allem als mündig und unabhängig. Außerdem interessieren sie sich besonders für Videospiele, Computer, Internet und Naturwissenschaften. Ein geschlossenes Mainstream-Gerät, das vor allem auf einfache Handhabung und Design Wert legt, paßt nicht so gut in das typische Bild eines »Geeks«.
Zumindest in den USA: iPhone-Nutzer in den USA dürfen künftig elektronische Sperren umgehen, um sich Apps von Drittanbietern zu installieren, die von Apple nicht freigegeben wurden. Jailbreaking ist damit kein Verstoß mehr gegen den Digital Millennium Copyright Act (DMCA). Das wird Apple aber gar nicht schmecken. [futurezone.ORF.at]
Der Schockwellenreiter ist seit dem 24. April 2000 das Weblog von Jörg Kantel (Neuköllner, EDV-Leiter, Autor, Netzaktivist und Hundesportler — Reihenfolge rein zufällig). Hier steht, was mir gefällt. Wem es nicht gefällt, der braucht ja nicht mitzulesen. Wer aber mitliest, ist herzlich willkommen und eingeladen, mitzudiskutieren!